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SPON-Umfrage: Bürger sehen keine klare Kompetenz bei der SPD
AFP

Soziales, Familie, Europa - all das versteht die SPD als ihre Kernthemen. Aber eine SPON-Umfrage zeigt: Bei diesen Themen traut die Bevölkerung anderen Parteien immer mehr zu. Vor allem die Union überzeugt.

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hansa_vor 22.01.2019, 20:59
10.

Da es sich hier um eine Civey Analyse handelt muss diese natürlich repräsentativ sein ;). Immerhin ist sPon Partner und hier lesen ja alle Meinungen und nicht nur links/grün genehme.

Zu sehen, dass die "20% Grünen" selbst in dieser einseitigen Umfrage weit von 20% entfernt sind überrascht dann doch.

Der sPD irgendwelche, mittlerweile antiken, Meinungen anzudichten hat schon was Comedy.

Somit werden wir in 2020 eine sPD unter 10% sehen, Grüne bei ihren 8% und eine Koalition zwischen cDU und AFD im Bund.

Unsicher ist noch wer der kleinere Koalitionspartner sein wird, das löst sich dann in 2022 auf.

Glück auf sPD...

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Tahlos 22.01.2019, 21:04
11. Wenn

ich mir das Bild oben ansehe, erkenne ich eine gewisse Kompetenz im "Krawatten tragen" und im "zuhören heucheln". Leider hat es sich damit dann auch schon so gut wie erschöpft. Das ist allerdings eine Kompetenz mehr als die von der AFD, deren Fähigkeit sich im "empört aussehen" bündelt und wie erwartet für das Land komplett sinnlos ist.
Und wenn ich mir mal das Civey-Ergebnis ansehe, frage ich mich ernsthaft wie man darauf kommt das die Rechten irgendeine Kompetenzrest in digitalem haben soll. Nur weil die Likes kaufen? Und in sozialem? Ein spalten der Bevölkerung usw ist jetzt keine soziale Kompetenz in dem Sinne.

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DerDifferenzierteBlick 22.01.2019, 21:08
12. Nicht so dramatisch wie die Überschrift

Also der SPD wird immer noch die größte Kompetenz in Sozialem zugeschrieben, bei Familie, Außenpolitik, Arbeitsplätze, Bildung hat sie die zweitbesten Werte. Dafür dass die SPD in den Umfragen aktuell so schlecht dasteht (teilweise nur auf Platz 4 hinter Grünen und AFD), sind das nicht schlechte Werte. Außerdem war hier ja immer nur eine Antwortmöglichkeit möglich. Also sagt das nicht zwingend etwas darüber aus, ob nicht viele Teilnehmer die SPD als nächstbeste Partei genannt hätten. Bei Grünen, Linken und vor allem AFD ist dagegen die Polarisierung (also auch die Ablehnung, die hier nicht erfasst wurde) sehr viel höher. Unabhängig davon sind solche Umfragen sowieso relativ wertlos. Die Teilnehmer antworten meist nach aktueller Stimmungslage und Bauchgefühl - und da ist die SPD nun mal aktuell in einer problematischen Situation, da sie für die Fehler und das Chaos der Union (vor allem der CSU) in der Regierung mitverantwortlich gemacht wird (daher ja auch die Aussage, dass sie sich nicht genug unterscheidet). Wenn sie sich dann aber mal abgrenzt und die Union kritisiert, dann wird die SPD als nicht regierungsfähig wahrgenommen - und ebenfalls abgestraft....

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wi_hartmann@t-online.de 22.01.2019, 21:09
13.

Die SPD ist in der Spitze personell ausgeblutet, wer kennt schon Heil,
Maas völlig farblos als Aussenminister krasse Fehlbesetzung, Typus
Oberlehrer im negativen Sinn.

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achim21129 22.01.2019, 21:10
14. Man SPD, ...

... trennt Euch endlich von Scholz, Nahles, Heil, Stegner bevor ihr ganz unter geht! Die stehen für nix anderes als für den persönlichen Machterhalt. Einzige Sympathieträgerin und - endlich mal - authentische Figur ist Frau Giffey. Und werdet progressiver! Gute Gelegenheit wäre mal eine klare SPD Ansage zur augenblicklichen Mobilitätsdiskussion, gern auch kontrovers und wohltuend abhebend zum industriefreundlichen Koalitionspartner.

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Watschn 22.01.2019, 21:19
15. Die Bürger haben bei dieser abgewirtschafteten SPD den Durchblick...

Und dazu wäre für eine Änderung eine Neujustierung dieser Partei notwendig. Das heisst, dass die (ehem.) Schröderanhänger (Scholz, Schulz, Nahles, Oppermann, Heil, Mass & Co.) Platz machen und zumind. in hintere Glieder zurücktreten müssen. Metaphorisch könnte man das sehen, wie wenn man ein gefülltes, trübes Glas ausschüttet, u. es mit frischem Saft wieder auffüllt.

Das heisst nichts anderes der Abzug der 'Schröderisten' von der Spitze und die Integrierung der linksbürgerlichen Sammlungsbewegung 'Aufstehen' mit ihren rund 170'000 Mitgliedern aus der SPD, den linkskonservativen Grünen u. Linken (Ludger Vollmer, Severin Dagdelen, Rudolf Dressler, Antje Vollmer, Marco Bülow, Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine..uam) an ihre Spitzen; ....will die SPD endlich wahrhafte Glaubwürdigkeit erringen. Geholfen wäre damit auch eine klare Sortierung im linken Lager. (Linke, Grüne, SPD)

Auch muss eine bürgerlich-linkskonservative SPD neue u. gestandene Köpfe (Simone Lange, Kevin Kühnert, Hilde Matteis, Katharina Barley, Heinz Buschkowsky, Rudolf Dressler, Lutz Trümper & Co.) in ihrer Spitze integrieren. Interessante evtl. Neu- bzw. Quereinsteiger wie Tanja Kambouri (veröffentlichte als bekannte Bochumer Polizeikommissarin das Buch 'Deutschland im Blaulicht, Notruf einer Polizistin'), oder ein Wolfgang Grupp (globalisierungskritischer, mittelständischer erfolgreicher Firmenleiter der bundesweit bekannten Textilfirma Trigema) u. weitere (wenn sie sich für die SPD gewinnen liessen) gehören unbedingt auch dazu.

Dann wäre seit langem mal freudig zu sehen, wie ein glaubwürdiger, basisbürgerlicher und mittelstandserfahrener SPD-Kanzlerkandidat Wolfgang Grupp (Trigema), solch flache u. laue CDU-Politkader-Konkurrenten (AKK, Merz) in hellste Panik versetzen kann...

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ossimann 22.01.2019, 21:24
16. Wo denn auch .

Was ist sozial wenn man eine Mindestrente einführt die ein Minimum über der Grundsicherung ist , dafür aber mindestens 35 Jahre seine Arbeitskraft für die Dividende zum Markte tragen muss . Da wird vom Staate bzw. Beitragszahler das gezahlt was der Unternehmer einspart , ein Gewinn für die Rendite , ist das die Aufgabe der SPD oder eher FDP ? Was ist wenn er im 30 zigten Jahr mit einen Herzinfarlt invalide ist ? Da ist er nicht SPD komform ? Was nützt es nachdem man erst vor Jahren den Invalidenrentnern erst ordentliche Abstriche zumutete und jetzt wieder etwas draufschlägt , die von der SPD & Co. "beglückten" jetzigen EU Rentner haben somit gar nichts von der "sozialen Arbeiterpartei" . Das ist alles Pfeifen im Walde weil der Ar... auf Grundeis geht . Wie hier in Brandenburg wo man staunend liesst das Grüne und SPD die Ossis entdeckt haben und deren Wirken umsäuseln . Nachdem man mit der Altanschließergesetze für Anschlüsse am Abwasser zu DDR Zeiten so mancher Oma das Ersparte vom Konto geholt hat will man jetzt auf einmal auf die Strassenerschliessungsgebühren verzichten ! Da muss ja ein ordentlicher Schiss bei den Genossen herschen das ihre Posten mit den Luxusversorgung flöten gehen kann . Blöd nur das deren unsoziale Politik im Stil Schröders dazu beitragen wird das Partein ans Ruder kommen wo den Ärmsten wirklich der Rest des Fells geschoren wird . Das scheint den Genossen oder eher Genießer nicht zu jucken , man steht schon rechtzeitig beim Glas Sekt in den erlauchten Kreisen um nach den politischen Abgang nahtlos in die Wirtschaft , EU Parlament , Aufsichtsrat etc. zu wechseln und als Lobbyist weiter für "soziale Taten" zu sorgen . Willy Brandt rotiert bestimmt auf höchste Touren im Grabe und Franz Josef Strauß klopft unter schallenden Gelächter auf die Schenkel .

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kamisk 22.01.2019, 21:28
17.

Wer hat Merkel als Schwarze Witwe benannt ? FDP ? Kann es sein, dass die Wählerschaft nicht mehr richtig tickt ? Wer streitet "bis aufs Blut" ? Gefühlt hat die SPD die bessere Arbeit in den Koalitionen abgeliefert - nur es wird nicht honoriert. Die Umfragen nur für die CDU ohne CSU lagen auch schon unter 25 %. Das wurde jedoch nicht so breit getreten und hat deswegen (?) der CDU nicht geschadet. Aber die Deutschen sind eben nur auf der Autobahn links.

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53er 22.01.2019, 21:29
18. Mit diesem Personal

gibt es für die SPD nur einen Weg, den in die bundespolitische Auszeit/Oppositionszeit. Die anderen Parteien sind prinzipiell in keiner Kategorie mit solchen Abständen besser, wie Umfragen das suggerieren, aber sie kommen besser rüber. Bei einer Auszeit wird es nicht lange dauern, bis der naive Wähler sich wieder an die SPD erinnern wird, nachdem alle anderen ihre politischen Ideen wirkungsvoll über das Wahlvolk ausgeschüttet haben. Dann ist auch die SPD wieder gut genug.

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beggar 22.01.2019, 21:29
19. Nicht wirklich überraschend

Der parteipolitische Platz für die SPD wird immer enger:
Die CDU unter Merkel/AKK besetzt immer mehr einst sozialdemokratisch beherrschte Politikfelder, von der anderen Seite drängen die Grünen. Proteststimmen finden links und rechts ihre Ausdrucksmöglichkeiten. Wer braucht da noch die SPD oder vermißt sie wirklich? Die einzig spannende Frage: Wo ist das Ende der Fahnenstalnge?

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