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SPON-Umfrage: Bürger sehen keine klare Kompetenz bei der SPD
AFP

Soziales, Familie, Europa - all das versteht die SPD als ihre Kernthemen. Aber eine SPON-Umfrage zeigt: Bei diesen Themen traut die Bevölkerung anderen Parteien immer mehr zu. Vor allem die Union überzeugt.

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geschädigter5 22.01.2019, 22:47
50. Ich als SPD- Mitglied

Weis allerdings auch nicht, für was die Partei noch steht. Der Abgeordnete meldet sich nicht mehr. Einige Personen sind so abgehoben, dass nur noch die zu erwartenden Stimmen interessieren. Probleme werden nicht angefasst und schon gar nicht gelöst. Sie beschäftigen sich nur noch mit sich selbst.

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Lebkuchenkiller 22.01.2019, 22:51
51. Geht mir auch so

Allerdings sehe ich auch keine Kompetenz bzw ein Interesse am deutschen Volk bei CDU,FDP, Grüne oder Linke ( von Wagenknecht abgesehen).

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gottseidank.de 22.01.2019, 22:54
52. Ist doch nachvollziehbar

Welche Kompetenz hat denn die SPD noch? Konzerne zahlen keine Steuern, betrügen die Bürger. Vorstände werden mit Millionensummen verabschiedet und der arbeitende Bürger wo er nur kann geschröpft. Außer Lobbypolitik tut sich rein gar nichts in Deutschland. Menschen die lange Jahre hart gearbeitet haben fallen nach kurzer Zeit der Arbeitslosigkeit auf Sozialhilfe Niveau. Statt einer Bürgerversicherung, die die Beiträge für alle senkt und die Leistungen privater Krankenversicherungen auch anbieten könnte, machen die Besserverdiener und Beamte ihr eigenes Ding. Soziale Politik für eine glückliche Gesellschaft wie in den Niederlanden oder den Skandinavischen Ländern, Fehlanzeige. Es wird einfach von der Politik nicht gewollt. Warum glücklich? Sie sollen arbeiten, gehorchen und ruhig sein und das schöne Leben der oberen 10.000 nicht stören. Wer trägt das alles mit? Die SPD.

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alfredo24 22.01.2019, 22:55
53. @Bananenschale, #31

Zitat von Bananenschale
Sie können nicht zugleich Vater sein und SPD. Das geht nicht. Am Ende der Gearschte Sie sind.
Sie haben vollkommen Recht. In jungen Jahren war ich sogar einige Jahre in der SPD aktiv. Heute erkenne ich, wie die SPD an den Menschen vorbei regiert. Aber dies volle Kanne. In allen Bereichen. Und dies richtig willensstark.

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vicbrother 22.01.2019, 22:55
54. Ich habe Angst vor der SPD...

... denn wenn ich mir als alter Sozi ansehe, wie leicht da Geld versprochen wird, dann habe ich Angst um meinen Lohn. Herr Schulz möchte gerne anderen EU-Ländern Geld geben und sagte vor einem Jahr, 'das Geld sei ja da' und meinte damit die Steuereinnahmen. Nein Herr Schulz, das Geld ist nicht da, es ist das Geld der Bürger, die dafür ihre Träumen von Urlaub, Haus, Familie, Ausbildung der Kinder einschränken oder gar aufgeben müssen. Die Förderung von linken Gruppen und das Giesskannenprinzip für soziale Randgruppen ist auch keine nachhaltige Politik. Schade, dass die wirtschaftliche Kompetenz in der SPD so gering ist.

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tombadil1 22.01.2019, 23:01
55. Der einleitungstext ist schon falsch

Da steht in allen Bereichen (Familie, Soziales und noch was an das ich mich erinnere) wären andere Parteien vor der SPD
In der interaktiven Grafik ist die SPD allerdings bei Soziales deutlich vorne. Vor allen anderen Parteien.

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soisses007 22.01.2019, 23:02
56. Kompetenzen

In den letzten 20 Jahren hat die SPD wesentlich dazu beigetragen, dass der Mittelstand immer weniger Geld zur Verfügung hat. Dabei wurde die Unsicherheit bei den Menschen maximiert (Hartz4).
Günstlinge der Wirtschaft, korrupt und absolut unfähig. Das ist die SPD. Wobei die CDU nicht besser ist.
Wo sind die Änderungen, damit die Konzerne wieder respektable Steuern zahlen? Zu Kohls Zeiten waren die Steuern höher, das sagt doch alles.
Technologien sind den Parteien völlig unbekannt. Die stetige Deindustrialisierung wird sich fortsetzen. Wo das endet kann man in den USA besichtigen.
Die Reichen besitzen immer mehr und schaffen nichts (Wallstreet).
Das System steuert seinem Ende zu.
In France sieht man den Beginn der neuen Revolution.

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MtSchiara 22.01.2019, 23:07
57. die SPD hat ihre gesellschaftliche Zielgruppe gewechselt

Zitat von giespel
Die SPD hat eins verloren, nämlich die Partei der "kleinen" Leute zu sein. Abgehobenes weltfremdes Bonzen- und Karrieristentum, das strahlt die SPD aus. Bestes Beispiel die Dieseldebatte. SPD Ministerium befürwortet und finanziert die DUH, politisch zieht man sich auf den Standpunkt zurück, die Industrie ist schuld und solle nachbessern. Industrie lacht darüber und SPD steht doof da. Statt dessen sind die Einzigen, die die Abstrusität der Debatte benennen sind die Hirnis von der AFD. Dahin wandert der "kleine" Mann jetzt ab und die SPD versteht nicht warum.
Es ist unsinn, daß ...
1) die SPD nicht weiß, was sie will
2) andere Parteien oder Merkel Schuld sind am Niedergang der SPD

Die SPD weiß heute sehr wohl, was sie will. Da die SPD in der Regierung ist, braucht man sich nur die zahlreichen politischen Entscheidungen der SPD anzusehen, dann sieht man, wofür sie steht. Der Punkt ist nur der, daß es den meisten bisherigen SPD-Wählern nicht gefällt.

Früher war die SPD die parlamentarische Vertretung der einfachen hart arbeitenden Leute. Sie ist eingetreten für
- günstige Mieten und günstiger Wohnraum
- günstiger Strom
- sichere Arbeitsplätze
- Schutz des Eigentums /des Vermögens
- Beteiligung der einfachen Menschen am Wirtschaftswachstum und am Zuwachs des gesellschaftlichen Vermögens
- niedrige Kriminalitätsrate
- Vermögensbildung für einfache Menschen
- sozialer Aufstieg für einfache, fleißige Menschen

Heute hat die SPD ihre Zielgruppe gewechselt. Heute ist sie nicht mehr der parlamentarische Arm der einfachen, hart arbeitenden Bevölkerung, sondern sie arbeitet ganz klar GEGEN deren Interessen. Sie steht ein für:
- Enteignung von Millionen von Autofahrern
- überbordende Bürokratie und Gängelung
- Hohe Strompreise
- Fluß des deutschen Geldes und Vermögens ins Ausland
- Zerstörung von Arbeitsplätzen am Wirtschaftsstandort Deutschland
- Hohe Miet- und Wohnkosten
- zunehmende Kriminalität
- Massenzuwanderung in die Sozialhilfe und den Niedriglohnsektor
- keine Zinsen mehr
- Entwertung von Lebensversicherungen und des Vermögens des einfachen Mannes/der einfachen Frau
- Demokratieabbau
- ...

Die heutige Zielgruppe der SPD sind die Wähler der Grünen. Das bedeutet, daß sie in zukünftigen Wahlen maximal 25 Prozent abzüglich der Stimmen für die Grünen erreichen kann, mehr ist da nicht mehr zu holen. Daß die SPD selbst nicht begreift, daß sie ihre Zielgruppe gewechselt hat und dadurch die Anzahl ihrer möglichen Wähler geschrumpft ist, ist mir ein Rätsel. Wer berät diese Partei?

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Andreas P. 22.01.2019, 23:08
58. Die SPD ist nicht mehr systemrelevant

Wer hätte da gedacht. Die Positionen der SPD haben sich emtweder übrholt oder werden von anderen Parteien abgedeckt. Dazu noch die ewig gestrigeFührungsmannschaft mit Nahles, Scholz und Schulz und selbst einer aus inneren Kräften noch immer nicht erfolgten Neuausrichtung. Schlimm genug, dass die noch in der Koalition sind, aber Schaden richten die auch nicht mehr an. Die SPD ist die “Polaroid” der Wirtschaft: haben wir lange genug gehabt und wird auch keiner vermissen.

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machts.sinn 22.01.2019, 23:14
59. Opfer der Krankengeld-Falle entschädigen!

Gerade jetzt hätte die SPD Gelegenheit, sich mal wieder etwas zu profilieren. Im aktuellen Ärzte- und Therapeuten-Getöse geht nämlich völlig unter, dass mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz, TSVG, auch die 13-jährige illegale BSG-Krankengeld-Falle in der Konstruktionsstufe der von der SPD ausdrücklich mitgetragenen unverhältnismäßigen gesetzlichen Krankengeld-Falle (GKV-VSG ab 23.07.2015) zur Debatte steht. CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist dabei, die „unangemessene“ und für die Versicherten mit einer „besonderen Härte“ verbundene Regelung zu entschärfen. Aber statt ebenfalls aktiv zu werden, ignoriert die SPD die Frage, ob die vielen tausend Opfer der letzten 13 Jahre entschädigt werden müssten, obwohl der Bundessozialminister Hubertus Heil ein entsprechendes Gesetz vorbereitet und die Verbraucherzentrale die Rückwirkung der Rechtsänderung anregt.

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