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SPON-Umfrage : Große Mehrheit lehnt Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin ab
Thomas Koehler/ imago images/ photothek

Etwa drei Viertel der Deutschen bewerten die Ernennung von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin negativ. Sogar die Unionsanhänger lehnen den Schritt mehrheitlich ab.

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eisfuchs 18.07.2019, 13:23
1. ich lehne sie als Ministerin ab

Ich bin CDU-Mitglied und ich lehne sie als Verteidigungsministerin ab. Ich erkenne überhaupt keine Qualifikationen dazu bei ihr. Gerade nach Frau von der Leyen hätte ich wen anderes erhofft, am besten jemand mit Militärerfahrung oder jemanden der wenigstens lange im Ministerium gearbeitet hat.

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norgejenta 18.07.2019, 13:28
2. wo ist da der unterschied?

Eine Ahnungslose löst die andere Ahnungslose ab. Tolle Zukunft, es kommt nicht mehr drauf an, was ich kann, sondern ob ich Männchen oder Weibchen bin....Na mit der Einstellung kommen wir nie auf den Mars:) und mir ist klar, warum die Amis es damals auf den Mond geschafft haben. Sie haben einfach die Besten genommen und sich um den Rest nicht gekümmert..Heute undenkbar.. Speziell in Deutschland

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Pensionskassen 18.07.2019, 13:29
3. Es zeigt die Schwäche der CDU

Wegen Merkel könnten keine Führungskräfte aufgebaut werden. Jeder der Stärke zeigte wurde abserviert. Es wurden nur Ja-Sager geduldet und in Positionen befördert auf die Merkel Einfluss hat. Jetzt zeigt sich, dass die CDU keine Führungskräfte hat. Sollte Merkel etwas passieren "Armes Deutschland".

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burgundy 18.07.2019, 13:34
4.

Keine Ahnung, was es an AKK zu meckern gibt. Warum sollte sie schlechter als ihre Vorgänger sein? Weshalb sollte sie über besondere Kompetenzen verfügen? Das ist doch bei Ministern ohnehin eher selten der Fall. Wo hätte Jens Spahn über mehr Qualifikation verfügt?

Außer einer spezifisch politischen Kompetenz benötigen Politiker in führenden Positionen keine besonderen Qualifikationen. Die technischen Aspekte der Politik werden von den hohen Beamten in den Ministerien und Ämtern abgewickelt, die Realpolitik von den Lobbies und Interessenverbänden gemacht. Die Politiker bewegen sich irgendwo im Niemandsland dazwischen, um der Galerie die Politik oft mehr schlecht als recht zu vermitteln - oder besser: zu verkaufen.

Alles kein Problem. Funktionieren die Beamten, kann regieren wer will, der Staat wird nicht untergehen. Auch Angela Merkel hatte keine großartige Kompetenz oder Erfahrung vorzuweisen, als sie BK wurde. Manchmal merkt man das heute noch. Und? Es geht weiter. Und das ist es doch, was in der Politik zählt.

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cholst99 18.07.2019, 13:37
5. unglückliche Besetzung

Als CDU Mitglied auch von mir ein klares "Geht gar nicht!"
Wir echauffieren uns über die Lächerlichkeit eines "befreundeten" Präsidenten, der nie in einer Armee gedient hat, gleichwohl so tut als wäre er als Oberbefehlshaber das Beste, was diese Nation jemals hatte. Und wir echauffieren uns zu Recht!

Nun haben wir eine Ministerin, die keinerlei Ahnung von der Materie hat und obwohl sie schon die Zusage für ihr neues Amt hat noch so tut, als wäre die Ernennung eine Sache, die noch abgestimmt werden müsste.... Wenn jemand sagt, er stehe für's Kabinett nicht zur Verfügung, aber sich dann Stunden später ernenen lässt, das wünsche ich mir Franz Joseph zurück - wenigstens authentisch!

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zeisig 18.07.2019, 13:42
6. Von mir aus.

Für mich war wichtig, daß Jens Spahn Gesundheitsminister bleibt. Wir hatten noch nie einen besseren.
Verteidigungsministerium? Kann die AKK gerne machen. Die Bundeswehr ist eine geschlossene Gesellschaft, interessiert mich nicht.

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mullertomas989 18.07.2019, 13:44
7. Ich bin auch skeptisch

Einerseits bewundere ich ihren erneuten Mut zum Risiko und sie ist auch politisch sehr fähig! Andererseits kann ich mir vorstellen, dass sie sich dieses Mal auch übernimmt. Meine Prognose lautet deshalb: Bei der nächsten Bundestagswahl verliert sie entweder gegen Habeck. Oder es wird von vorneherein Jens Spahn aufgestellt ...... AKK traue ich den Sieg nicht zu.

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mwinkl02 18.07.2019, 13:45
8. AKK hat eine faire Chance verdient!

Sie war Ministerpräsidentin und hat gezeigt, dass Sie Verantwortung tragen kann. Jeder Kandidat muss sich erst einarbeiten. Sie ist hartnäckig, kann gut zuhören und stundenlang härteste Diskussionen aushalten. Das Beste, was der Bundeswehr bis zur nächsten Wahl passieren konnte. Danach werden die Karten sowieso neu gemischt. Diese breite sachgrundlose Ablehnung ist mir völlig unverständlich.

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vera gehlkiel 18.07.2019, 13:52
9.

Also ich würde mir, obzwar selbst eindeutig linke SPD, doch wünschen, dass gerade Konservative, denen Faktoren wie "Wehrbereitschaft" doch "naturgemäß" weit mehr am Herzen liegen müssten als mir, sich mal differenzierter mit der Tatsache auseinandersetzen würden, dass v.d. Leyen die erste Verteidigungsministerin seit undenklichen Zeiten ist, unter der in der Tat zunächst mal eine Transparenz zur umfassenden Problemlage hergestellt, sowie mit der Initiative "eigene europäische Armee" eine superspannende, auch im linken Spektrum konsensfaehige Vision als sogar gangbare Perspektive eingepflegt wurde... Dem folgt jetzt das bedrückende Gefühl einer Usurpation des wieder in den weltpolitischen Fokus gerueckten Amtes durch eine im Grunde weltfremde Bürokratin, die sich beim ersten Ausflug raus aus der relativen Ueberschaubarkeit der landespolitischen Ebene immer unseliger verhaspelt.

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