Forum: Politik
SPON-Umfrage : Große Mehrheit lehnt Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin ab
Thomas Koehler/ imago images/ photothek

Etwa drei Viertel der Deutschen bewerten die Ernennung von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin negativ. Sogar die Unionsanhänger lehnen den Schritt mehrheitlich ab.

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mannakn 18.07.2019, 15:31
110. Dieses Ministerium sollte...

....nach Jahren der Fehlbesetzung durch die Union endlich von einem Experten besetzt werden. Es geht hier nämlich sowohl um Menschenleben als auch um Milliardenbeträge. Und ist dort wirklich genug gestümpert worden. Aber die Vergabe von Ministerien erfolgt ja längst nicht mehr nach Qualifikation, sonder eher wie das Gemauschel mittelalterlicher Provinzfürsten, also an den Notwendigkeiten vorbei. Die Union macht sich mit dieser Art des Regierens genauso überflüssig wie die SPD und generiert mit diesem Gutsherrnstil nur neue AfD Wähler.

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funkstörung 18.07.2019, 15:31
111. es kann nur besser werden

etwas besseres konnte ihr garnicht passieren.

alle lehnen sie ab, keiner traut ihr etwas zu und einige meinen ein verteidigungsminister müßte sich einen bart wachsen lassen können.

die erwartungen tendieren also unter null.

darin liegt ihre chance ihren kritikern zu zeigen das sie etwas kann.

das ist ja selbst jens spahn gelungen, den auch alle ablehnten, dem jetzt aber von fast allen repekt entgegengebracht wird - natürlich nur nicht von den notorischen social-media-nörglern.

das verteidigungsbereich ist ähnlich komplex und verwurstet wie der gesundheitsbereich auch wenn nix an den korrupten akademischen bereich des bildungs- hochschul- und kulturwesens heranreicht.

es kann nur besser werden AKK !

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claus7447 18.07.2019, 15:32
112. Auch als Bayer liegt man ab und an daneben ....

Zitat von Herr Besserwisser
müsste zwingend ein General sein. Nur diese haben eine Ahnung von der BW und wie das Personal dort tickt. Wenn mein Wasserhahn tropft hole ich auch nicht den Maler.
Sie kennen sie Strukturen der BW wohl nicht. Es gibt zum einen den General-Inspekteur - einen 4-Sterne-General der für die gesamte Armee die militärische Leitung hat - darunter die Inspekteure der jeweiligen Einheiten , Land, Luft, See.

Ein Verteidigungsminister hat der Truppe die politischen Probleme vom Hals zu halten und kümmert sich um Budget und ggf. Organisation mit den Zivilen Bereichen. Allerdings hat er gleichzeitig dennoch die Verantwortung, dass seine Generäle darunter ihren Job richtig machen! Wenn sie mit jemand von der Truppe sprechen war der letzte der dieses Prinzip sauber durchgezogen hat Struck.

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titzck 18.07.2019, 15:34
113. Der deutsche Michel weiss Bescheid

Alle wissen ja sehr gut Bescheid. Ich kenne die Beweggründe von Frau Bundeskanzlerin Merkel und Frau AKK nicht. Ich glaube die anderen Kommentatoren auch nicht.

Als Reserveoffizier bedauere ich, dass die neue Ministerin nicht gedient hat. Es ist sehr schwer, wenn man nicht selbst bei der Bundeswehr war. Doch hat sie eine Chance verdient.

Sie brauchte einen Stab. Sie brauchte ein Gehalt, einen Fahrer. Sie kann jetzt die Flugbereitschaft nutzen.

Sie brauchte ein Forum. Sie kann jetzt im Bundestag sprechen und internationale Erfahrungen sammeln.

Man sollte ihr eine Chance geben. Sollen wir nicht die Wehrpflicht wieder einführen? Die BW, die Schule der Nation.

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rennflosse 18.07.2019, 15:34
114. Bestellung

"Sogar die Unionsanhänger lehnen den Schritt mehrheitlich ab."

Nur haben die nichts zu bestellen, genau wie die anderen auch. Bei der nächsten Wahl ist das dann wieder vergessen. Wobei sie bis dahin die theoretische Chance hätte, auch ihre Kritiker zu überzeugen. Auch wenn ich Zweifel habe, ob das gelingen kann.

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cschweizer 18.07.2019, 15:35
115. 70% lehnen Regen in Sommerurlaub ab

Unnütze Umfrage.
Dauernd heißt es, Politiker richten ihr Tun nur noch nach Umfragen aus.
Aber im gleichem Atemzug wird jeder Toilettengang "beumfragt".
Lasst es doch bleiben. 100 Tage soll sie haben, dann sehen wir weiter.

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die Stechmücke 18.07.2019, 15:37
116. Konsequenz??

Diese Umfrage zeigt einmal mehr, dass die Politik den Kontakt zum Bürger verloren hat. Was tun, denn das wird sich auch zukünftig nicht ändern. Der Hype um AKK haut dem Fass den Boden aus. Eine Antwort wäre mehr direkte Demokratie wie z.B. das Volksbegehren in Bayern zum Artenschutz (Bienen). Damit wird die Poitik gezwungen vernüftiges zu tun.

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vera gehlkiel 18.07.2019, 15:39
117. @fjt1967

Zitat von fjt1967
...kann einem schon auf den Nerv gehen. Lasst sie doch ersteinmal eine zeitlang ihre Arbeit machen und dann eine Bewertung vornehmen, nicht schon bevor sie ihre Arbeit gestartet hat...
Entschuldigung, hier wird nur ein Status Quo festgehalten, nix weiter... Und dabei geht es auch nicht um eine Qualifizierung, sondern eine Quantifizierung... Wer die Kommunikationskultur "in unserem Land" explizit als ausgesprochen kritisch bewertet, sollte vordringlich gut und sorgsam lesen... AKK und ihre Fans können ab sofort natürlich einfach alles dafür tun, dass die Zustimmung steigt und die eingangs ermittelte schlechte Ausgangslage kann am Schluß für die Politikerin sogar Bestandteil ihres großen Triumphes werden. Aggregation von Zustimmung gehört nunmal zur Kernkompetenz von Minister*innen. Und der "Status Quo" ist die Basisplattform der wissenschaftlichen Methode schlechthin. Ob zuviel rumgemessen wird?! Wahrscheinlich, aber hin und wieder, wie dieses Mal, eben auch nicht. Das passt so!

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pan-orama 18.07.2019, 15:40
118. AKK. na klar.

Provinzlerin, Stammtisch Humor, kaum Redegewand.
Sie möchte das sich die BW Anghörigen Wohlfühlen.
Passt doch.

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kalzifer 18.07.2019, 15:41
119. schmutziges Geschäft

Politik ist ein schmutziges Geschäft. Das hat das Postengeschachere der letzten Tage wieder eindeutig gezeigt. Irgend jemand zieht die Fäden im Hinterzimmer, bestimmt eine Kommissionspräsidentin, diese hält eine fulminante Rede und schon hat sie die Macht. Und die Kanzlerin bestimmt ihre Minister im Alleingang.
Es muss sich doch niemand wundern, wenn immer mehr Menschen diesem Spiel angewidert den Rücken zukehren. Mit Demokratie hat das jedenfalls nichts mehr zu tun. Vor 20 Jahren konnte jeder noch für die Partei seiner Wahl stimmen, und wer die meisten Stimmen erhielt kam an die Macht. Heute bekommt man vielleicht eine Koalition mit Parteien, die man nie gewählt hätte. Oder eine Präsidentin, der man niemals seine Stimme gegeben hätte.

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