Forum: Politik
SPON-Umfrage : Große Mehrheit lehnt Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin ab
Thomas Koehler/ imago images/ photothek

Etwa drei Viertel der Deutschen bewerten die Ernennung von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer zur Verteidigungsministerin negativ. Sogar die Unionsanhänger lehnen den Schritt mehrheitlich ab.

Seite 6 von 24
mullertomas989 18.07.2019, 14:35
50. Das ist normal ....

Zitat von Listkaefer
... sind Innenministerin und Ministerpräsidentin des Saarlands. Das ist ungefähr so, als wenn sie ein paar Jahre das Kreisverwaltungsreferat in München geleitet hätte und dann noch Oberbürgermeisterin dieser Stadt gewesen wäre. So ein ganz toller Hintergrund für internationale Aufgaben ist das nicht. Die Bundeswehr braucht den/die Beste(n). AKK ist das nicht. Schwaches Bild auch von Merkel, diese Personalie zu fördern.
Es werden selten Minister nach fachlicher Eignung aufgestellt (Jens Spahn ist noch eine Ausnahme). Das führt dann zu vielen politischen Fehlentscheidungen, wo wir belesenen Bürger den Kopf schütteln. Ich behaupte etwa, dass ich mehr Ahnung vom Verkehrswesen habe, als die letzten Verkehrsminister bei Amtsantritt - auch das ist aber nicht schwer.....

Beitrag melden
randalph 18.07.2019, 14:37
51. Geht`s noch?

Ichbin sicher kein Unionswähler aber ich habe einen grossen Respekt vor U vdL. Was meine Landsmännin AKK betrifft, bin ich fassungslos. Frau Merkel, bitte dringend in den vergönnten Urlaub, BEVOR Sie solche Katastrophenentscheidungen treffen!

Beitrag melden
danubius 18.07.2019, 14:37
52. Nein + ja = Unglaubwürdig

AKK ist mit ihren Äusserungen nicht nur sich selbst sondern auch allen Parteigenossen und Bürgern gegenüber untreu und wortbrüchig geworden: nein, ich strebe keinen Posten im Bundeskabinett an - ja, ich nehme die Ernennung zur Bundesverteidigungsministerin an. Was soll ich als Wähler von einer solchen Politikerin halten? Aber vielleicht ist sie ja die Nächste, die von AM initiiert durch andere Politiker nach Brüssel vorgeschlagen wird - mit vdL und Macron hat es ja schon mal funktioniert...

Beitrag melden
teacher20 18.07.2019, 14:39
53.

Ich bin auch alles andere als begeistert von dieser Ernennung. Gerechterweise muss man jedoch zugestehen, dass das Problem ein grundsätzlich anderes ist: in einem Land wie Deutschland, in dem alles Militärische argwöhnisch beobachtet wird und durch alle Gesellschaftsschichten verpönt ist, kann auch der/die für diesen Job nach allen objektiven Kriterien Geeignetste nicht wirklich erfolgreich sein. Dazu kommt, dass wichtige Aspekte, die die Kampfkraft der Bundeswehr und ihre Einsatzkonzeption bestimmen, nicht in seiner/ihrer Hand liegen.
Da wäre eine militärisch desinteressierte Kanzlerin, ein Finanzminster, der die Bundeswehr nach einer kurzen Phase der Steigerung des Etats (ohne jedoch nur ansatzweise die 2% vom BIP zu erreichen) schon bald wieder finanziell zur Ader lassen will ohne Rücksicht auf bereits angestoßene, für die Einsatzfähigkeit der Truppe unerlässliche Projekte, die über einen längeren Zeitraum einen stetig wachsenden Geldmittelzufluss erfordern und da wäre ein Parlament, das jeden Kleinsteinsatz offiziell absegnen und jede Ausgabe über 25 Millionen Euro (Peanuts bei militärischen Beschaffungen) genehmigen muss. Und da wären der Wirtschafts- und Außenminister, die durch ihre zuweilen erratische Politik der Genehmigung von Rüstungsexporten indirekt auch Einfluss auf Rüstungsvorhaben der Bundeswehr nehmen.
Wahrlich wenig beneidenswerte politische Rahmenbedingungen, innerhalb derer ein IBUK (Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt) zu agieren gezwungen ist.
Die eminente Bedeutung einsatzbereiter Streitkräfte für ein Gemeinwesen wie die Bundesrepublik scheint AKK, folgt man ihren ersten Äußerungen, erkannt zu haben. Ob sie aber die daraus zwingend folgenden Maßnahmen in Angriff nehmen kann, und zwar sehr schnell, liegt, wie gezeigt, nicht nur an ihr.

Beitrag melden
dunnhaupt 18.07.2019, 14:40
54. Wer ist denn die 'große Mehrheit'?

Die Meinungen der großen Mehrheit sind bekanntlich völlig belanglos. Die Deutschen haben nun mal Frau Merkel zur Kanzlerin gewählt, und eine Kanzlerin kann sich ihr Kabinett auswählen. Aber im Gegensatz zu Amerika bedarf die Wahl der Kanzlerin gar keiner Bestätigung seitens der Volksvertretung im Bundestag.

Beitrag melden
Weltbild 18.07.2019, 14:40
55. wo ist das Problem?

wenn 3/4 Bevölkerung dagegen ist soll auch ein Grund oder Gründe genannt werden. Die vermisse ich im Artikel. Son ist es nur Stimmungsmache und polarisiert. Die Zeit die man in solche Artikel steckt ist einfach verlorengegeangen für informationsreichere und fundiertere Artikel. Warum sind die Deutschen immer gegen alles und noch was? Was soll diese Besserwisserei? Wieso soll man AKK die Chance nicht geben sich zu bewähren als Verteidigungsministerin? Wo bleibt denn einmal z.B. Enthousiasmus oder Anfeuerung. Oder sind die Deutschen einfach immer negativ?

Beitrag melden
bert1966 18.07.2019, 14:41
56.

Frau Kramp-Karrenbauer hat in ihrer Funktion als Ministerpräsidentin einige Erfolge vorweisen können und erschien weiland als Shooting-Star am CDU-Himmel. Leider ist dieser Nimbus längst verblichen. Weder als Kanzlerkandidatin noch in einer anderen, exponierten politischen Position wird sie nach einigen unglücklichen Aussagen erfolgreich werden. Aber die CDU lässt derzeit niemanden sonst zu.

Die SPD ist in der gleichen Personalkrise, muss sogar schon auf Fliegenträger aus der Gegend um Köln als Kandidaten für den Vorsitz zurückgreifen.

Erstaunlicherweise teilen sich die beiden ehemaligen "Volksparteien" dieses Schicksal: sie demontieren sich selbst.

Beitrag melden
meinung2013 18.07.2019, 14:41
57. inzwischen geht mir dieses Geschacher um Posten

gewaltig gegen den Strich. Und es ist egal, ob es das Geschachere um Ursula von der Leyen als EU Kommissionspräsidentin oder AKK als irgendeine Ministerin.
vdL war von Familienministerin (2005 bis 2009), Arbeitsministerin (2009 bis 2013) und das qualifizierte sie dann zur Verteidigungsministerin (2013 bis 2019) und jetzt zur EU Kommissionspräsidentin.

Beitrag melden
jogola 18.07.2019, 14:41
58. Und Minister

Zitat von kangootom
[...] Politiker haben und hatten nie fachliches Wissen. Sie haben Fachberater (nicht mit den Beratunsfirmen von vdL verwechseln), die Ihnen Entscheidungsvorschläge vorlegen. Politiker beschäftigen sich hauptsächlich mit Geklüngel, Lobyismus (in der freien Wirtschaft Bestechung genannt) und Gesicht in die Kamera halten.
sitzen am Kabinettstisch und versuchen für ihr Ressort das in ihren Augen notwendige Geld loszuschlagen. Da muss die Vorsitzende einer sogenannten Volkspartei dem ein oder anderen Parteifreund schon mächtig auf die Zehen treten, wenn sie Verteidigungsministerin ist.

Beitrag melden
falcon1983 18.07.2019, 14:45
59. Quali... was?

Weder die eine, noch die andere, haben in Ihren Jobs Qualifikationen bewiesen. Eher, dass Sie von nichts eine Ahnung haben und das Potential nach oben noch weit offen ist. Allerdings, bedeutet dies nicht, dass durch Positionen weiter oben es eine Garantie gibt, auf sprunghafte Qualifikation aus dem nichts. Es wäre ja nicht so, dass sie davor stehts Unterfordert waren, wie bei einem Hochbegabten in der ersten Klasse... Wie viele Plagen gab es noch mal im biblischen Ägypten? Wir haben hier jedenfalls zwei zu viel.

Beitrag melden
Seite 6 von 24
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!