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SPON-Umfrage: Große Vorbehalte gegen möglichen SPD-Chef Kühnert
Jens Schlueter/ Getty Images

Kann Kevin Kühnert SPD-Chef? Selbst bei den eigenen Anhängern gibt es laut einer SPON-Umfrage große Bedenken gegen den Juso-Vorsitzenden. In der Sonntagsfrage fallen die Sozialdemokraten weiter zurück.

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kaltschale 11.06.2019, 16:06
90. Was hat den Giffey mehr als der Kühnert?

Kühnert halte ich für die einzige Chance der SPD, in der Zukunft noch irgendeine Rolle zu spielen. Dabei ist es unerheblich, ob die verbliebenen SPD-Mitglieder das gut finden oder nicht, die sterben sowieso aus. Es geht darum, neue Leute für die SPD zu finden und das nur mit einem radikalen Bruch mit der Seeheimer-Agenda2010-Mischpoke. Die SPD hat niemanden aus Kühnert, der das verkörpert, zumal viele noch wissen, dass er gegen die GroKo war und aktiv wurde.

Außerdem welchen Vorteil hat die Giffey? Er hat sich jedenfalls keinen Doktortitel erschlichen und 29 Jahre ist kein Manko (die Giffey ist kaum älter), wer die jungen Leute will, muss ein wenig mehr bieten als die Schnarchnasen der alten Garde. Genau die haben der SPD die Misere doch eingebrockt.

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spon1899 11.06.2019, 16:07
91.

Am wichtigsten bei dieser Umfrage sind die 2,5% weniger bei der AfD. Sehr, sehr erfreulich.

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Willi Wacker 11.06.2019, 16:07
92.

Zitat von nwz86
Die SPD ist doch keine anarchische Kleinstpartei, in der man substanzlosen Provokateuren einen Podiumsplatz gibt. Eine Personalpolitik, die bei den Piraten oder Sonneborns Truppe vielleicht für Heiterkeit sorgen würde, ist eine absolute Schande für die älteste demokratische Partei Deutschlands. Ich hoffe, dass sich die SPD bald mal berappelt, sonst geht es tatsächlich Richtung 5%, und das völlig verdient.
In meiner Jugend erkannte man solche Leute wie Kevin als Sektierer.
Wortgewaltig. Aber keiner seriösen und ernsthaften Auseinandersetzung wert.

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cruiserxl 11.06.2019, 16:08
93. ich würde die SPD mit Kevin...

...zum aller ersten Mal wählen - schade aber ich denke seine Zeit wird kommen.

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mm12345 11.06.2019, 16:09
94. Ich verstehe diesen Artikel nicht

Was soll das ? Wer konkret hat Kühnert eigentlich zum möglichen SPD-Chef ausgerufen ? Außer SPON vielleicht. Oder gehört das schon zum Sommerloch ?

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Willi Wacker 11.06.2019, 16:09
95.

Zitat von noalk
Wäre interessant, wie die Verteilung nach Alter der Befragten aussieht.
Klar.
Wir Alten kennen noch den: Wer mit 18 kein Sozialist ist, hat kein Herz. Wer es mit 30 immer noch ist, keinen Verstand.

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dalethewhale 11.06.2019, 16:12
96. Diese frage ist auch nie von der Öffentlichkeit oder der SPD selbst

gestellt worden. Lediglich SPON und anderer Medien versuchen damit Politik zu gestalten , oder einfach nur was provokatives in die Runde zu werfen. Von daher keine Überraschung bzgl. des Ergebnisses der Umfrage

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b1964 11.06.2019, 16:16
97. Fundamentaler Irrtum der SPD

Zeitreise 40 Jahre zurück: Die SPD besteht in den Mitgliedern zu einem Großteil aus Arbeitern bzw. Menschen die durch ihre Arbeit "Schwielen an den Händen haben." Die SPD war damals die Partei der arbeitenden Bevölkerung. Sie stand für die Rechte der Arbeiter, Sicherung vor Altersarmut und Krankheit. Sie war der politische Arm der Gewerkschaften. Soziale Randgruppen, "intellektuelle" Sozialisten und Sozialromantiker einschließlich Gender-Feministen umd Umweltschutz hatten nahezu kein Raum. Die SPD war die Partei des "kleinen Mannes" und wurde von ihm gewählt. Es ging um Berufsbildung und Aufstiegschancen, sozialen Wohnungsbau und Bausparförderung fürs Eigenheim.
Die SPD heute: Die Mitgliederschaft hat sich fast vollständig ausgetauscht. Die intellektuellen Sozialsiten, Sozialromantiker und Gender-Feministen dominieren die Partei. Der Arbeiter mit "Schwielen" an den Händen ist heute - soweit es ihn überhaupt noch gibt - oft AfD-Anhänger (Musterbeispiel: Guido Reil). Die Parteibasis ist von derjenigen der Linken nicht wirklich unterscheidbar.
Diese Selbsterkenntnis wäre Voraussetzung, um überhaupt erst mal ein schlüssiges Zukunftsszenario für die SPD zu entwickeln. Das liefe nämlich auf eine Vereinigung mit der Linken hinaus (das hat z.B. auch Cohn-Bendit vor zwei Tagen öffentlich empfohlen). Dafür wäre Kevin Kühnert der Mann. Dann würde man ein Wählerpotential von ca. 20% der Menschen möglicherweise dauerhaft ansprechen. Und man würde sich von pragamtischen und umweltbewegten Grünen hinreichend abgrenzen.
Wie sieht die Realität aus: Die linksintellektuellen Sozialisten leben schon seit über 100 Jahren in der Phantasie, dass sich die Arbeiter ihren Gesellschaftstheorien anschließen und sie deshalb von diesen gewählt werden. Genau das ist aber nicht der Fall. Der Arbeiter glaubt dem Arbeiter mehr als dem Intellektuellen. Man kann also die Wählerschaft der "hart arbeitenden Menschen" nicht mit linkssozialistischer Politik für sich gewinnen. Von dieser Lebenslüge werden sich aber weder die SPD noch die Linke je verabschieden. Darum wird es weder zu einer Vereinigung kommen noch zu einem Wiedererstarken der SPD. So einfach ist das...

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lollopa1 11.06.2019, 16:17
98. wenn schon gegen die Wand, dann aber richtig!

Falls die Genossen KK zu ihrem Vorsitzenden wählen und dann noch als Kanzlerkandidat, au Backe... Welcher echte Ruhrpottler würde so einen Sozi denn wählen? Oder die angestammten SPD-Hochburgen, da hätte die SPD Glück wenn die alle zu Hause bleiben und das Kreuzchen bei keiner anderen Partei machen. Wenn dem so kommt wird die SPD irgendwann ihre Geschichte um ein Kapitel erweitern müssen: Titel:" Der Totengräber der SPD!"

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Andreas P. 11.06.2019, 16:19
99. Der letzte Sargnagel der SPD

Das man so eine Personalien ernsthaft diskutiert, zeigt das Dilemma der SPD. Der Typ hat ausser blöden Sprüchen nichts geleistet. Was soll ihn für so eine Aufgabe qualifizieren, wenn er nicht mal eine ordentliche Ausbildung hat? Armes Deutschland-arme SPD. Da kann ich ja auch den Dackel meines Nachbarn nominieren. Der bellt wenigstens nur ab und zu.

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