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SPON-Umfrage: Große Vorbehalte gegen möglichen SPD-Chef Kühnert
Jens Schlueter/ Getty Images

Kann Kevin Kühnert SPD-Chef? Selbst bei den eigenen Anhängern gibt es laut einer SPON-Umfrage große Bedenken gegen den Juso-Vorsitzenden. In der Sonntagsfrage fallen die Sozialdemokraten weiter zurück.

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sebtur 11.06.2019, 16:19
100. Meine Stimme hätte die SPD mit Kühnert

Alle die hier über ihn herziehen welch ein Traumschlossbauer er ist, wählen eh AFD, Union, FDP oder gehören bestenfalls zur alten SPD-Riege, die den Karren mit ihrer Visionsfreiheit vor die Wand gefahren haben. Er hat nie die DDR zurück gefordert, auch wenn es viele, auch die Medien, so verstehen wollten. Er bekennt sich zum Demokratischen Sozialismus, er sagte seine Wunschvorstellung ist eine Kollektivierung von Großunternehmen, nicht eine Verstaatlichung, d.h. er wollte das die Mitarbeiter Anteilseigner werden und an Profiten beteiligt werden, statt es unter 40 Mitgliedern der Familie Quand zu verteilen. Ich meine 28% der Befragten finden ihn gut/eher gut. Wenn auch nur die Hälfte dieser Befragten dann auch die SPD wählt, hat sie schonmal nichts verloren. Wenn er in den Medien erst einmal ernst genommen wird und nicht nur Satzweise zitiert wird, kann er mit seinen Visionen und seinem Auftreten sicherlich noch viele überzeugen.

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chasseur 11.06.2019, 16:20
101. Nur einer kann es noch schaffen die SPD aus dem Dreck zu ziehen

Zitat von spon_7302413
..... Projekt 5% auch noch in der näheren Auswahl...
Ralf Stegner .

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m.klagge 11.06.2019, 16:21
102. Was will SPON mit dieser Aktion erreichen?

Ja klar, erstmal die Zeilen füllen mit etwas das nix kostet und nach Belieben manipuliert werden kann. Und damit wären wir auch schon beim Thema Lügenpresse. Wer garantiert den Lesern, dass hier nicht gelogen wird, dass sich die Balken biegen? SPON ist ja nun wirklich keine gute Dresse wenn es um Wahrheit oder Journalismus geht.
Relotius lässt grüßen.

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Willi Wacker 11.06.2019, 16:22
103.

Zitat von triptychon5zehn
Ich als Laie was Politik angeht sehe in Kühnert und Menschen wie ihm den einzigen Weg für die Zukunft der Politik. Machen wir uns nichts vor Menschen wie Phillip Amthor sind Mangelware (zum Glück). Junge Menschen wollen nicht mit SUVs fahren, Steaks speisen und einer Religion huldigen, die Homosexuelle verachtet. Wieso schreibe ich über die CDU? Na weil die SPD keine eigenen Inhalte mehr präsentiert und eine CDU light geweorden ist. Keine Sozialen Themen, nur noch Wirtschaft. Wer es jetzt richtig machen will setzt auf Solidarität, bunt, Vielfalt, soziale Berufe, Handwerk und nicht ausschließlich auf Manager, Unternehmer und Wirtschaftsriesen. Deutschland hat sich zu lange der Wirtschaft hingegeben, was ja auch ein wenig dazugehört, aber wir haben 2019, wir bekommen keine anständigen Jobs mehr und wenn, dann verlieren wir sie oder dürfen 50 Stunden die Woche arbeiten bis wir 80 sind. SPD, traut euch oder ihr landet bei der FDP. Wir brauchen soziale Ideen, jetzt.
Ohne Wirtschaft gibt es keine Basis für irgendwelche anderen Ideen. Na gut, Verschuldung halt. Solange bis...
Glauben Sie im Ernst Kevin und Co haben diesbezüglich irgendeine seriöse Idee?
(nicht dass von den Anderen da mehr käme. Am ehesten momentan noch von Habeck)

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globetrotter52 11.06.2019, 16:22
104. Braucht man bei der SPD keine Ausbildung mehr?

Mit abgebrochenen Studien und ohne sonstige abgeschlossene Ausbildung würde Kühnert sicherlich das falsche Signal besonders für die Jugend setzen. Wir haben genug "kluge" Leute in der Politik, die uns in die jetzige Situtation geredet haben, die Zukunft sieht eher düster aus (Staatsschulden und zukünftige ungedeckte Verpflichtungen wie Pensionen und fortlaufende Garantien für schwache Länder, Infrastruktur, Militär, Bildung, Altenpflege, Migration, Gesundheitswesen, Steuerwesen, Energiewende, usw.). BER, Elbphilharmonie, usw. zeigen doch auch eindeutig, dass es die Politik nicht kann. Oder die Milliarden, die seit den 60er Jahren für die Entwicklungshilfe in Afrika verpuffen und nun trotz der Hilfen Massen nach Europa wollen. Ich lebe seit über 10 Jahren in Afrika und kann immer nur wieder den Kopf schütteln auf welche Gedanken Politiker kommen ohne auch nur ansatzweise die Kulturen und deren besonderen Spielregeln hier zu kennen. Es wird Zeit, dass endlich Fachleute die Regierung bilden, die auch mit den Lobbyisten auf Augenhöhe sind und das Land mit Fachwissen in die richtige Richtung lenken.

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Kurt-C. Hose 11.06.2019, 16:22
105. Oh ja!

Was besseres kann allen anderen Parteien gar nicht passieren, als dass die SPD einen verbalradikalen Jungspund zum Vorsitzenden machen, der in seinem bisherigen Leben nichts auf die Reihe bekommen hat, und dessen augenscheinlichste Charaktereigenschaften Neid und Niedertracht sind, wobei er mit letzterer seine Vorgängerin zur Strecke gebracht hat. Das Wahlvolk dankts bestimmt.

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aushilfsschnarcher 11.06.2019, 16:23
106. Zuhören ist eine Kunst

Kühnert will keinen Sozialismus, er will BMW nicht verstaatlichen und er will auch keinem sein Kleinhäuschen wegnehmen. Er will an die Heuschrecken , Hedgefonds - Mietspekulanten. Er will das Börsengewinne wie Arbeit versteuert wird. Eigentum verpflichtet - er hat die Umverteilung von unten nach oben satt. Es ist nach der Agenda 2010 an der Zeit das sich unsere Eliten einbringen und endlich angemessen Steuern zahlen. Die Zeiten das Geld aus den Sozialkassen ( Rentenkasse ) zu nehmen sollten vorbei sein.

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Hamberliner 11.06.2019, 16:23
107. Ein SPD-Chef, der Mietwohnungen verbieten will?

Der junge Mann hat eines immer noch nicht näher erklärt, also meint er es offenbar wirklich so, wie es verstanden wurde. Er fordert, dass niemand Wohneigentum besitzen darf, wo er nicht selber drin wohnt. Nun sind aber Mietwohnungen zwangsläufig mit der Eigenschaft behaftet, dass sie jemandem gehören, der nicht drin wohnt. Also fordert er nichts anderes als ein Verbot von Mietwohnungen, in anderen Worten, dass jeder Mensch irgendwoher genug Geld für eine Eigentumswohnung oder ein Haus zusammenkratzen muss um wohnen zu dürfen, und dass das jedesmal wieder von vorne los geht wenn man umziehen muss, um nicht erwerbslos zu werden oder zu bleiben. In der Ausbildung wohnt so ein junger Mensch beispielsweise in Bremerhaven-Lehe oder Duisburg-Marxloh bei seinen Eltern, dann ist er fertig, findet für seinen Nischenberuf aber nur in Stuttgart und in Frankfurt zwei offene Stellen und sonst nirgendwo, die er aber nicht antreten kann, weil ihm das Geld für eine Eigentumswohnung fehlt. Also muss er sich arbeitslos melden und bei seinen Eltern wohnen bleiben.

Ich glaube, eine so blühende Phantasie haben sogar Marx und Engels nicht zustande gebracht. Respekt!

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riomaster181 11.06.2019, 16:23
108. Ja Supi!!

Kevin for President! Dann kann er endlich mal austesten inwieweit seine Ideen bei den Wählern außerhalb seiner Echokammer Anklang finden. In diesem Szenario prognostiziere ich für die SPD < 10%

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k70-ingo 11.06.2019, 16:25
109.

Zitat von dasfred
Als Lafontaine als Minister unter Schröder nach vier Wochen zurückgetreten ist, weil er Schröders Sozialpolitik nicht unterstützen wollte, hat die Partei ihn niedergemacht. Genau diese Politik war es, die den Ruf der SPD auf Jahrzehnte zerstört hat. Wenn Kevin jetzt der Partei ein soziales Gesicht geben will, ist das für die alten Parteigänger einfach zu viel. Im Alter satt und zufrieden, kommen sie nicht auf die Idee, dass eine Linke Partei nichts mehr für sie ist. Nur noch betuliche Mittelstandspolitik ist aber nichts, um neue Wähler vom Hocker zu reißen. Das kann man der Annegret überlassen.
Der Punkt ist, daß der betuliche Mittelstand zahlenmäßig viel größer als das Prekariat ist.
Politik gegen die Interessen des Mittelstandes ist daher von vornherein zum Scheitern verurteilt.

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