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SPON-Umfrage: Große Vorbehalte gegen möglichen SPD-Chef Kühnert
Jens Schlueter/ Getty Images

Kann Kevin Kühnert SPD-Chef? Selbst bei den eigenen Anhängern gibt es laut einer SPON-Umfrage große Bedenken gegen den Juso-Vorsitzenden. In der Sonntagsfrage fallen die Sozialdemokraten weiter zurück.

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xtdrive 11.06.2019, 16:25
110.

Ich würde ja durchaus wieder SPD wählen, aber nicht mit einen 29 jährigen als Vorsitzenden, der außer einem Langzeitstudium nichts erreicht hat. Bitte einen Kandidaten mit Berufs- und Lebenserfahrung.

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ferdinand.ganser 11.06.2019, 16:26
111. Populisten an die Macht!

Wie das glänzend funktioniert, hat doch der berufs- und erfahrungslose österreichische Überflieger Sebastian Kurz demonstriert. Binnen kurzer Zeit hat er ein Land an die Wand gefahren. Es ist unfassbar zu verfolgen, wie mit ein paar flotten Sprüchen und "neuen Ideen" Menschen zu verblenden sind. Wie politisch dämlich Kühnert ist, hat er in dem ZEIT-Interview bewiesen. "Demokratische" Verstaatlichung (was ist das?) der Autoindustrie! Er wird leider keinen einzigen Arbeiter dieser Branche finden, welche dem zustimmen würde, verdienen diese doch wesentlich mehr, als die meisten akademischen Berufsanfänger. Entschuldigung, das kann Kühnert natürlich nicht wissen, da er mit 30 Jahren praktisch noch nie gearbeitet hat.
Der ursprünglichen Stammwählerschaft der SPD, welche fast 50 Jahre gearbeitet hat, ist das doch egal...oder nicht?
Es sei nochmals festgestellt, dass es Schröders AGENDA 2010 war, die den kranken Mann Europas wieder auf die Füße stellte und zum weltweit erfolgreichsten Arbeitsmarktprogramm machte. Erst dadurch sind wir in der Lage gekommen, über Verteilung zu reden. Die Wenigsten wissen offensichtlich, was durch HARTZ IV erreicht wurde, nämlich die Halbierung der Arbeitslosigkeit von 5 Millionen auf 2.5 Mio. Dies erfolgte auch dadurch, dass Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe zusammen gelegt wurde.
Alle, inclusive der HARTZ IV Empfänger -welche wirklich arbeiten wollten- haben hiervon profitiert!! Leider hat die SPD es in der Folge nicht verstanden, negative Entwicklungen z.B. die hohe Zahl der prekär Beschäftigten drastisch zu reduzieren, vielen Beschäftigten die Angst vor Altersarmut zu nehmen und wieder die Oberhand in sozialen Fragen zu bekommen.
Ganz ganz drastisch hat aber diese populistische Dauer-Nervensäge Kühnert die (Ex-) SPD Stammwähler ge- und verärgert. Dieser berufslose besserwissende Dauerstudent redet alles
schlecht, vor allem die GroKo. Ein Rätsel, wie und vor allem wo er und seine Anhänger Wähler und
Mehrheiten finden will ?bei den Linken?!?! Nur in der bürgerlichen Mitte sind Mehrheiten zu erreichen.
Es ist erstaunlich, aber auch bezeichnend, dass es solche Leute in die Vorstandschaft geschafft haben.
Schröders, Gabriels, Scholz? werden abgestellt.
Die SPD braucht keine Klassenkämpfer! Ich habe trotzdem eine kleine Hoffnung: Niedersachsens MP Stephan Weil oder/und Katarina Barley.

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rurei 11.06.2019, 16:27
112. Kühnert: Bisschen was sollte man schon verstehen:

Wenn immer mehr die alten Technologie beherrschen, dann leben Exportnationen nicht mehr von Qualität sondern mehr über den Preis; Lohndumping und stagnierender Wohlstand sind die Folge, das hat schon begonnen.
Jedoch Firmen, die zu ihren Absatzmärkten ziehen oder da zukaufen, da neue Produkte entwickeln und produzieren, machen die Absatzmärkte dadurch zu Binnenmärkten: Wo verkauft wird, da findet man dann auch die guten Leute denn da werden "gute Netto-" Löhne bezahlt. Firmen und Wirtschaftsräume werden sich trennen !!!!!!!!!
Diese paar Firmen bleiben im Geschäft, Deutschland nicht, es geht erst los.
Eine Diskussion über Enteignungen schiebt das noch an! Man wird doch mal darüber diskutieren dürfen? Eher nicht, denn man braucht dazu schon eine sehr begrenzte Sicht, oder: Würden Sie investieren, wo ihr Geld nicht sicher ist ... Herr Kühnert ??? Nichts ist so flüchtig wie Geld!
Angeschoben wird das noch dadurch, dass Deutschland den kommenden Mega-Innovationszyklus Software (Internet of Things, Blockchain, Robotics, Artificial Intelligence (sehr komplex!)) verpasst hat. Der Innovationszyklus Software wird massiver und vor allem schneller kommen als die industrielle Revolution. Deutsche Förderprogramme werden verpuffen wie der Tropfen auf den heißen Stein.
Verschwinden CDU und SPD als diejenigen, die regiert haben, so ist das ihre Schuld selbst. Dann kommen zwangsweise die anderen dran, auch wenn diese das Problem nicht auf der Agenda hatten. Die anderen allerdings punkten nicht mit wirtschaftlichen Themen, brauchen aber eine gute Wirtschaft zur Finanzierung ihrer Themen. Somit: Wenn sie dann dran sind, dann: Schaun wir mal, welche Mittel sie haben ... .. . der Zeitpunkt passt ;-D

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misterknowitall2 11.06.2019, 16:28
113. Die Agenda...

Zitat von Cannonier
seit Jahren. War die Agenda 2010 nun gut oder schlecht? War sie der Anstoss für den Aufschwung oder nicht? Wachsende Armut? Bei wem? Wo sehen Sie diese? Rentnern mit einer stetig längeren Lebenserwartung die zu Leb- und Arbeitszeiten mickrige Beiträge eingezahlt haben und nun 40 Jahre aus den Sozialkassen Leistungen beziehen? Unqualifizierte Familien, die ihre freie Lebensentscheidungen für viele Kinder der Gesellschaft aufhalsen? Den Geringqualifizierten der seit 20 Jahren im gleichen Job werkelt, sich nie weiterqualifizieren wollte. Der weder räumlich flexibel ist noch Interesse an anderen Aufgaben zeigt. Der schlicht von Unternehmen und Gesellschaft erwartet dass man ihn hätschelt? Wo sehen Sie wachsende Armut? Ich sehe sie bei den Allermeisten selbst verantwortet. Und dafür lasse ich mir das was ich hart erarbeitet habe nicht wegnehmen. Ich bin durchaus dafür dass die Steuerflüchtlinge, Schlupflochausnutzer etc. stärker gefordert werden. Aber das was LINKE und SPD planen belastet wiedermal den von Ihnen als schutzwürdig beschriebenen Mittelstand. Glauben Sie im Ernst, einem Grosskonzern mit Heerscharen von Steueranwälten an die Kette legen zu können? Und dann "mit Gewalt umverteilen"? Na dann, ich bin bereit. Der Erste der seine gierigen Griffel in mein Portemonnaie steckt wird anschliessend eine Prothese brauchen.
hat ausschließlich die Situation der Ärmeren verschärft. Wenn Sie die Armut nicht sehen, dann wollen Sie sie auch nicht sehen.

Die sind ja auch alle selber Schuld, nicht wahr? Da habe ich sie doch richtig verstanden? Klar, Sir räumen da großherzigerweise Ausnahmen ein, die nicht total doof sind sondern Pech hatten, aber im Grunde ist jeder Arme selber Schuld an seiner Situation, oder nicht?

Natürlich denkt ein Egoist so. Muss ja so sein. Werden Sie damit glücklich, ich kann so was nicht leiden.

Und auf die Gewalt sind sie nicht vorbereitet, dass kann ich ihnen versprechen. Da werden sie mit ihren Fäusten nicht weit kommen. So haben nämlich schon ganz andere gedacht und es hinterher bereut.

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k70-ingo 11.06.2019, 16:28
114.

Zitat von ihawk
Ich denke, Kühnert wäre als SPD-Chef die Idealbesetzung - nur bräuchte er aus der Parteispitze volle Unterstützung.
In erster Linie bräuchte er die Unterstützung der Mitglieder und des Wahlvolks - aber das genau gibt es eben nicht.

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Gabriel1 11.06.2019, 16:29
116. einbinden

eine gewichtige Rolle in dem Führungskreis bzw Stellvertretender Parteivorsitz =JA. mehr noch nicht.

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hausfeen 11.06.2019, 16:29
117. Substanzloser Provokateur.

Zitat von nwz86
Die SPD ist doch keine anarchische Kleinstpartei, in der man substanzlosen Provokateuren einen Podiumsplatz gibt. Eine Personalpolitik, die bei den Piraten oder Sonneborns Truppe vielleicht für Heiterkeit sorgen würde, ist eine absolute Schande für die älteste demokratische Partei Deutschlands. Ich hoffe, dass sich die SPD bald mal berappelt, sonst geht es tatsächlich Richtung 5%, und das völlig verdient.
Na sowas. Da gehen mancher Rot-Socke doch die Pferde durch. Ne, da wäre es doch besser, die Partei wurschtelt sich weiter so durch mit irgendeine substanziellen Industriedrohne. So wie gehabt. Warum was ändern, was doch so erfolgreich den Bach runter geht?

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sans_words 11.06.2019, 16:29
118. Das Hauptmanko

Die SPD ist trotz eines gegenteiligen Bekenntnisses erneut der Großen Koalition beigetreten. Das ist das aktuelle Hauptmanko.

Man durfte sich noch einmal einige Jahre an den Fleischtöpfen laben. Völlig auf der Strecke blieb die Glaubwürdigkeit.

An einen Kevin Kühnert als Parteivorsitzenden zu denken, zeigt die Verzweiflung, die in der Partei herrscht. Relativ wortstark ist er. Zu bieten, außer ein wenig theoretischem Wissen, hat er nichts.

Kein politischer Gegner muss sich Sorgen machen wegen eines SPD-Vorsitzenden Kühnert - einfach mangels Substanz. Die Vorstellung erzeugt nur Mitleid.

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BertieBallermann 11.06.2019, 16:29
119. In der Rangliste

der beliebtesten Politiker Deutschlands stehen andere SPD-Politiker sehr weit vorn. U.a. Olaf Scholz und Heiko Maas. Kevin Kühnert taucht, wenn überhaupt, nur sporadisch auf. Wenn eine Partei Wahlen gewinnen will (nicht nur die eigenen internen Wahlen zum Parteivorsitz), dann sollte sie die Beliebtheit der eigenen Spitzenpolitiker in der Bevölkerung für voll nehmen, sonst passiert, was wir gerade beobachten: Der totale Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Manchmal habe ich den Eindruck, der Kevin wird dafür sogar bezahlt, dass er die SPD nach unten reisst. Er macht das mit solcher Verve, das ist ohne Motivation kaum vorstellbar. An der Spitze einer nicht wählbaren Partei zu stehen kommt als Motivation eher nicht in Frage, also ...

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