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SPON-Umfrage: Große Vorbehalte gegen möglichen SPD-Chef Kühnert
Jens Schlueter/ Getty Images

Kann Kevin Kühnert SPD-Chef? Selbst bei den eigenen Anhängern gibt es laut einer SPON-Umfrage große Bedenken gegen den Juso-Vorsitzenden. In der Sonntagsfrage fallen die Sozialdemokraten weiter zurück.

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bauerbernd 11.06.2019, 15:07
10. Ja, er kann

Ja, er kann

Er ist der erste Politiker seit Monaten, ja seit Jahren, der klare Kante zeigt. Die Schlafmützen der Partei und Postenjäger würden durch ihn endlich mal aufgerüttelt werden - und das ist notwendig. Endlich mal wieder Profil zeigen.

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LondoMollari 11.06.2019, 15:08
11. Kühnert in 10 Jahren als Vorsitzender?

Großartige Idee.

Wenn die SPD noch 10 Jahre so weiter macht ist der Vorsitz dann bundespolitisch so bedeutend wie der des Kaninchenzüchtervereins von Hasenwinkel. Mit dem Unterschied das der Verein dann vermutlich mehr Mitglieder hat.

...

Entweder radikaler Kurswechsel oder Tod. Seeheimer-SPD so wie sSe jetzt ist braucht niemand.
Stehe ich auf Recht-und-Ordnungsbrimborium mit Heimaträtätä und möchte der Industrie Geld in die Taschen schieben nehme ich CDU/CSU. Will ich soziale Politik für den kleine Mann nehme ich die LINKE. Bin ich monothematisch an "reich sein mit Steuern runter" interessiert gibts die FDP.
Besserverdienende Umweltfreunde wählen GRÜN als so ne Art Müsli-FDP mit EEG-Umlage.
Und für die dumpf Deutschtümelnden mit Angst vor allem was Sie nicht kennen (also alles) gibts die AFD.

Die SPD streht hingegen für .... ? ... ?? ... ???
Genau. Seitdem die mit H4 und Riester, Heuschreken rein usw. unter Schröder ihren Markekern verkauft haben braucht die kein Mensch mehr. Deren Politikfelder werden heute besser von anderen bedient. SPD ist wie als ob COCA-COLA plötzlich statt Zuckerbrause nur noch vegane Spinat-Smoothies machen würde und sich wundert warum die Kunden weg bleiben.

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hausfeen 11.06.2019, 15:09
12. Auch ich habe Vorbehalte gegen die Übernahme des Parteivorsitzes ...

... durch Kühnert und wie wahrscheinlich viele der Befragten aus dem Grunde, dass ein Person allein die Partei nicht wandeln kann. Die Partei benötigt einen neuen Diskurs mit einem neuen Ergebnis. Mit einem neuen Grundsatzprogramm. Eine Versöhnung mit Oskar allemal. Denn das war Schröders Untat.
Nach so einem Reifeprozess der Partei könnte am Ende auch ein gereifter Kühnert PV sein. Er selbst wäre daran gereift.
Aber jetzt, da ist das nur eine Giftpille, die Kühnert erledigen wird und das Siechtum der Partei verstärkt.
Die Übergangstroika, wäre also noch für längere Zeit die richtige Option, durchaus mit wechselndem Personal.
Dr. Katarina Barley (zurückgeholt aus dem Zwangsurlaub), Yasmin Fahimi und Dr. Karamba Diaby wären so welche, deren Wahl eine mutige SPD vermuten ließen.

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antelatis 11.06.2019, 15:10
13. Ist doch klar

Die SPD ist ja gerade darum in der Krise weil sie ne Todesangst vor Veränderungen und dem Neuen hat, Kühnert steht halt genau dafür. Wenn man sich bessern will, muss man was tun, was oft wehtut.

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nwz86 11.06.2019, 15:10
14. Schändung der alten Tante SPD

Die SPD ist doch keine anarchische Kleinstpartei, in der man substanzlosen Provokateuren einen Podiumsplatz gibt. Eine Personalpolitik, die bei den Piraten oder Sonneborns Truppe vielleicht für Heiterkeit sorgen würde, ist eine absolute Schande für die älteste demokratische Partei Deutschlands. Ich hoffe, dass sich die SPD bald mal berappelt, sonst geht es tatsächlich Richtung 5%, und das völlig verdient.

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kritischer-spiegelleser 11.06.2019, 15:10
15. Null Problemo

Nachdem sich die SPD aus der aktiven Politik zurückziehen will kann sie sich auch einen Kühnert als Führungsfigur leisten. Der kann dann zusammen mit den Linken die reale Welt vergessen von Verstaatlichung träumen. Und wenn er dann vernünftige Lösungen hat kann er damit ja Wahlwerbung machen.

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Kim Henderson 11.06.2019, 15:10
16. Herr Kühnert

ist nicht Lösung des Problems, sondern Teil des Problems. Er hat sich jahrelang durch die Parteigremien geölt, dass man nun nicht abnimmt, diese Partei zu verändern, wenn doch jede Veränderung auch seine persönliche Machtbasis, seine Karriere und sein persönliches Vorankommen zerstören würde. Kevin Kühnert meckert zwar publikumswirksam über die Macht- und Handlungsmechanismen der SPD, profitierte und profitiert von diesen aber wie kein anderer. Nicht nur in Schöneberg.

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Flachlandprophet 11.06.2019, 15:11
17. befremdlich

Ich empfinde es schon als befremdlich, dass Herr Kühnert für den Parteivorsitz überhaupt in Erwägung gezogen wird. Alleine das sagt m.E. schon viel über die derzeitige Verfassung der SPD aus...

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doktorfeinfinger 11.06.2019, 15:12
18. Warum bitte...

sollte ausgerechnet Kevin Kühnert die SPD aus ihrer existenziellen Krise führen können? Der Mann hat doch so gut wie keine politische Erfahrung anzubieten: Ein cooler Kapuzenpullover, ein paar provokant-nachdenkliche Sprüche als Juso-Vorsitzender und eine klassische SPD-Familienbiographie reichen doch nicht aus, um diese Herkules-Aufgabe zu meistern, den Absturz der SPD aufzuhalten.
Ich persönlich halte mich für einen klassischen Rot-Grün Wähler der Mitte und tendiere im Moment klar zu den Grünen: Klarere Botschaften, charismatischeres Personal, glaubwürdigere Pläne, ein Blick auch und gerade auf die jungen Wähler. Wenn mit Kühnert ein Linksruck eingeläutet werden soll mit der Perspektive Rot-Rot-Grün: Warum in aller Welt sollte aus Sicht der SPD dann alles besser werden? So würden auch noch die letzten Sympathisanten verschreckt. Das klassische Arbeiter-Klientel, das SPD gewählt hat, weil man eben immer schon SPD gewählt hat, gibt es nicht mehr. Und die frustrierten Arbeiter kurz vor der Frühpensionierung haben sich oft längst desillusioniert und wütend (!) der AfD zugewandt - nach dem Motto: das habt ihr jetzt davon. Die AfD hat natürlich Null, kommt Null Lösungen anzubieten, aber solange diese Rechtsaußen-Partei nur in der Opposition sitzt, kann man getrost weiter hetzen, polarisieren, das Blaue vom Himmel versprechen. Brandt würde sich im Grabe umdrehen, wenn er die aktuelle Entwicklung der SPD sehen könnte.

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noalk 11.06.2019, 15:13
19. Schade

Wäre interessant, wie die Verteilung nach Alter der Befragten aussieht.

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