Forum: Politik
SPON-Umfrage: Mehrheit wünscht sich bundesweite CSU
imago/ Michael Trammer

Fast täglich attackiert die CSU Kanzlerin Merkel. Sollte die Partei auf Bundesebene antreten? Eine Mehrheit spricht sich im SPON-Trend dafür aus - will aber zugleich eine europäische Flüchtlingspolitik.

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Tom Tom B 20.06.2018, 14:22
10. Totaler Quatsch

Ich hätte "ist mir völlig egal" angekreuzt. Und das ist es: Leuten, die sowas völlig egal ist, machen bei solchen Umfragen seltener mit. Der "alle-Flüchtlinge-raus-Merkel-muss-weg"-Wutbürger, ist für solche Umfragen eher empfänglich. Daher kommt es zu solchen Ergebnissen, die ausser populistisch, nichts sind.

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i.dietz 20.06.2018, 14:23
11. Bravo CSU !

Ich schlage vor:
Söder for Präsident !

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zeitgeist☆ 20.06.2018, 14:24
12. Die CSU sollte

Den Schritt wagen....als zwei getrennte, bundesweit antretende Parteien könnte die „Unions-Koalition“ mehr Stimmen auf sich vereinen. Die CSU hätte damit ein stärkeres Gegengewicht zur linkslastigen CDU.

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kuac 20.06.2018, 14:24
13.

Es ist aber auch höchste Zeit, dass diese feige Partei CSU ihre Feigheit ablegt und auf eigenen Füßen steht. Erst dann kann sie beweisen, dass sie mehr als nur Sprücheklopfern kann.
Willkommen in die Realität. Regieren ist schwieriger als opponieren.

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Horch und Guck 20.06.2018, 14:25
14. Wünsche ich mir auch!

Damit diese Provinzpartei endlich da verschwindet wo sie hingehört, in die Bedeutungslosigkeit.
Es ist nämlich schwer vorstellbar das NRWler oder Bürger anderer Bundesländer eine "Bayern Zuerst"-Partei wählen würden, eine Provinzpartei mit bellenden und nicht beissenden Bettvorlegern, bestehend aus religiös-fundamentalen Amigos mit bayrisch-nationalistischem Egoproblem.

Die uns Gesamtdeutschen in den letzten Jahren und Jahrzehnten nichts weiter beschert hat als Kosten, Ärger und Stillstand, so wie jetzt wieder. Wir hätten in Deutschland soviele Probleme zu lösen, aber in Bayern ist ja LTW und die Angst vor der AfD geht um, da muss man natürlich die Themen der AfD aufgreifen.

Als würde täglich noch Ströme von Flüchtlingen in Deutschland ankommen, wie in 2015. Die Realität ist jedoch eine andere, in Bayern werden, wenn es hochkommt, bis zu 30 Flüchtlinge am Tag "aufgegriffen".

Als gäbe es momentan keine wirklich wichtigen Dinge zu tun, in Deutschland. Diese scheinbar aus dem vor-vorletzten Jahrhundert stammende Splitterpartei gehört dahin zurückgeschickt wo sie hergekommen ist.
So geht man doch heute mit jedem um, der einem nicht gefällt, oder, liebe "Rechts von uns ist nur die Wand"-CSU?

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anselmwuestegern 20.06.2018, 14:26
15.

Im Gegensatz zum Autor gehe ich davon aus, dass die Zahl der Stimmen insgesamt höher würde, wenn CDU und CSU beide Bundesweit anträten. Die Bürgerlichen in Bayern, denen die CSU zu volkstümlich auftritt hätten eine Alternative zum Wahlboykott, ebenso die potentiellen Unionswähler in der Restrepublik, denen die CDU zu weit links gerutscht ist. Diese könnten in der bundesweiten CSU ein neues zuhause finden.
Natürlich würde diese die jeweiligen regionalen Eigenheiten berücksichtigen.

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einerkeiner 20.06.2018, 14:26
16. Mehrheit unterstützt Merkel?

Zitat: "doch die Mehrheit spricht sich dann doch für die Politik Angela Merkels in der Migrationsfrage aus.
So sagen mehr als 50 Prozent der Befragten, die Flüchtlingsfrage könne besser auf europäischer als auf deutscher Ebene gelöst werden". Was ist das denn bitte für eine lächerliche Fehlinterpretation? Dass die Migrationsfrage theoretisch besser auf europäischer als auf deutscher Ebene gelöst werden KÖNNTE ist doch klar, zum Beispiel durch das korrekte Anwenden der europäischen Dublin-Regeln. Die Politik von Merkel besteht aber darin auf Europa zu verweisen und das als Ausrede zu nutzen um NICHTS zu tun (und das schon seit Jahren); Unterstützung dafür gibt es zwar von ein paar Linksradikalen, aber nicht von der Mehrheit der Bevölkerung.

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Epsola 20.06.2018, 14:26
17.

Wäre die CSU eine echte POLITISCHE Partei, dann hätten Sie es schon längst gemacht. Sie tun es nicht weil sie wissen, dass sie mit diesen Schritt absolute Mehrheiten in Bayern auf ewig verlieren. Die CSU entscheidet sich für regionale Macht, statt für eine politische Agenda die ihrer Meinung nach den Menschen in Deutschland zum Glück verhilft. Dieses Zerrbild von Demokratie und Politik wurde lange optimiert. Die CSU missbraucht den Bundestag als zweiten Bundesrat und agiert auch mit den Regierungsbeteiligungen am Bundesrat vorbei. Das ist klar wider dem Wesen des Grundgesetz, dass für die Bundesländer den Bundesrat als Kammer vorsieht und nicht mehr. Eine bundesweite CSU würde der politischen Landschaft äußerst gut tun. Zum einen würde das Unterlaufen des Bundesrates beendet womit solcher Quatsch wie der Ausländermaut müssten sich echte Mehrheiten suchen, zum anderen gäbe es endlich klare Optionen für die Wähler und keine Mogelpackungen. Wer CDU wählte musste bis jetzt CSU mitwählen und umgekehrt, auch wenn die Positionen des einen einem schwer auf den Magen lagen. Wer rechts der CDU wählen wollte und seine Stimme im Bundestag vertreten sehen wollte, konnte nur AFD wählen. Würde die CSU bundesweit antreten und am besten die kommunistische Plattform mit dem Sahra Wagenknecht - Kult aus den Linken austreten, gäbe es von linksaußen, über links, mitte links, mitte rechts, rechts und rechtsaußen, dass volle Spektrum der Strömungen in purer Form. (Warum nur konnte ich die FDP da nicht einordnen)

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Pickle_Rick 20.06.2018, 14:26
18.

"Eine SPIEGEL-ONLINE-Umfrage zeigt: Eine Mehrheit der Befragten würde es begrüßen, wenn die CSU auch im Bund eigenständig antritt."

Jap, auch ich sehe das so. Allerdings nicht, weil ich so gerne CSU wählen möchte sondern weil es mit auf den Keks geht, dass diese Regionalpartei auf dem bundesweiten Erfolg der CDU seit Jahren mitschwimmt. Man mag ja in Bayern nach Jahrzehnten der Förderung Erfolge verbuchen können aber in Berlin ist die Arbeit bisher eher mangelhaft. Ja, eventuell fehlen der CDU dann auch Stimmen aus Bayern aber das wird man sehen. Im Endeffekt wäre es ein Signal für beide Parteien sich klar zu positionieren und zu gucken wie sie ihre Stimmen aus dem Bund erhalten.

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Rechtsanwalt Abogado 20.06.2018, 14:29
19. CDU in Bayern + CSU bundesweit

Schon 1976 hatten wir einmal einen Beschluß CSU zur Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft. Ich war damals für die Schüler Union in Hannover aktiv. Vom ersten Tag an liefen Diskussionen darüber, wer in eine CSU überwechseln würde oder nicht. Die CSU hätte dann auch eigene Strukturen der Schüler Union und Junge Union bildenn müssen. das wäre ein ziemlicher Aufwand an Geld und Zeit gewesen.

Helmut Kohl hat dann sofort streuen lassen, das die CDU in Sichtweite der CSU ein Gebäude für den neuen Landesverband der CDU-Bayern erwerben wolle. Mit vielen großen Fahnen.
In der CSU war dann sofort klar, man würde in Bayern viel Einfluß verlieren, insbesondere das Alleinstellungsmerkmal der gesicherten dauerhaften absoluten Mehrheit in Bayern.
So wäre es heute auch. Ein bis zum 31. Juli 2018 gegründeter CDU-Landesverband könnte noch an der Landtagswahl teilnehmen. Nach der FAZ 30 % für die CSU und 10 % für die CDU.

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