Forum: Politik
SPON-Umfrage: Mehrheit wünscht sich bundesweite CSU
imago/ Michael Trammer

Fast täglich attackiert die CSU Kanzlerin Merkel. Sollte die Partei auf Bundesebene antreten? Eine Mehrheit spricht sich im SPON-Trend dafür aus - will aber zugleich eine europäische Flüchtlingspolitik.

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Günter Stalinski 20.06.2018, 17:25
210. Verlangt ...

5€ für jede Stimme bei diesem Voting und Ihr bekommt ein anderes Ergebnis ...

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Neandiausdemtal 20.06.2018, 17:27
211. Lesen!

Zitat von wahrsager26
Nun ja, werter Forist, es war Ihnen vermutlich ein Bedürfnis 'vom Leder zu ziehen'.Dabei haben Sie übersehen, das auch in Bayern ein Reaktor stillgelegt wurde.Wackersdorf,wie Sie wissen, wurde vor Jahrzehnten abgelehnt.Und nun eine Frage an Sie: Wissen Sie, das Bayern gut in den Länderfinanzausgleich zahlt? Danke
Lesen Sie doch bitte, was ich geschrieben habe.

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pom_muc 20.06.2018, 17:27
212.

Zitat von m_e_m
...wenn im Gegenzug die CDU die Liberalen Flügel der CSU in Bayern abgreift und plötzlich auch in Bayern nur die CDU / CSU Koalition laufen wird. Glaubt einer, dass die CDU aus Bayern draussen bleibt .... geballte strategische Inkompetenz - dümmer gehts nimmer. Dafür wird die CSU dann Sammelbecken für alle knapp links von der AFD - ich werf mich weg vor Lachen von der überbordenden Intelligenz von Dobrint, Scheuer und Co...
Natürlich wird die CDU dann auch in der übernächsten Landtagswahl 2023 in Bayern antreten. Für 2018 ist der Zug schon abgefahren.

Im Bundeswahlkampf 2021 kann die CDU mit der Merkel-Nachfolgerin AKK antreten. Von deren Politik im Saarland oder von 2 Jahren auf Bundesebene in Koalition mit Rest-CDU/SPD/Grünen werden die potentiellen CDU-Wähler in Bayern bestimmt tief beeindruckt sein. 10% sind dieser nach links gerückten CDU in Bayern sicher. 5% von der SPD und 5% von der CSU. Damit kann die CSU leben wenn sie sich diese 5% wieder von der AfD holen kann.

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eckawol 20.06.2018, 17:28
213. Ohne Länderfinanzausgleich wäre Bayern heute noch Agrarland,

Zitat von sf60
Schauen Sie sich mal die Zahlen des Länderfinanzausgleich es an! Offensichtlich wohnen Sie ja in Nordrhein-Westfalen. Herzlichen Glückwunsch! Dann wohnen sie in einem Land, welches massiv Gelder im Rahmen dieses Mechanismus es erhält. Zum Beispiel von Bayern. Bayern hat uns Gesamt deutschen also in Wirklichkeit keine Kosten beschert sondern verteilt Geld an Lender insbesondere an Lender die Nordrhein-Westfalen und Berlin
denn nur mit jahrzehntelangen Förderungen aus verschiedenen Quellen und Zahlungen im Rahmen des Länderfinanzausgleiches und u.a. mit großen Ansiedlungen von nichtbayerischen Arbeitskräfte aus In- und Ausland konnte Bayern im Gesamtbild zu dem werden, was es heute ist.

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bernd.lorentz 20.06.2018, 17:29
214. Wo bleibt der Rechtsstaat Herr Seehofer

Auch SPON erklärt dem geneigten Leser nicht was die derzeitige Rechtslage ist. Laut Europarecht ( gilt schon lange und wurde auch
von der CSU anerkannt) kann ein Flüchtling nicht zurückgewiesen
werden. Er kann nur in das registrierende Land zurück überstellt werden, wenn dieses der Aufnahme zustimmt. Also Herr Seehofer, ihre Pläne sind rechtswidrig und daher nur BlaBla. Bin gespannt ob
sich der Staatsanwalt einschaltet bei einer entsprechenden Anweisung an die Polizei. Anstiftung zu Straftaten.

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sir_henry 20.06.2018, 17:31
215. CSU bundesweit? Ja, jetzt!

Zu Zeiten der sogenannten Wende und Wiedervereinigung gab es in Mitteldeutschland die DSU, massiv unterstuetzt von der CSU, weil die DSU eine neugegruendete Partei war, finanziell keine Ruecklagen hatte und inhaltlich der CSU am naechsten kam. Diese Unterstuetzung von der CSU untersagte Kohl, im Zenit seiner politischen Karriere und der allgemeinen Zustimmung zur CDU, persoenlich mit der Anmerkung : "...wenn ihr (CSU) euch in den NBL´s ausbreitet, marschieren wir (CDU) in Bayern ein...", worauf der damalige CSU - Vorsitzende Waigl, vor dem eine schwierige Landtagswahl stand, den sprichwoertlichen Schwanz einkniff und das Projekt DSU/CSU von der Agenda nahm. Mit dem Ergebnis, die DSU, in mitteldeutschen Kommunal- aber auch bei den ersten Landtagswahlen, mit respektablen Ergebnissen wurde mangels Unterstuetzung ausgetrocknet und ist heute nur noch in ganz wenigen kommunalen Parlamenten vertreten.
Inzwischen hat Merkel mit einigen Gefolgsleuten die CDU so abgewirtschaftet und von Mitterechts nach Linksgruen gerueckt, dass sie fuer einen deutschen Waehler kaum noch waehlbar ist.
Insofern sollte die CSU alles tun, ggf. auch juristisch, denn die Kohlentscheidung verletzt eindeutig das Paritaetsprinzip (die SPD breitete sich ohne jegliche Probleme in Mitteldeutschland aus und pumpte eine Menge Geld in die neugegruendeten Strukturen der SPD, die zu einem betraechtlichen Teil von ehemaligen SED - Mitgliedern bestand, die FDP vereinigte die ehemaligen Mitglieder der LDPD und NDPD der DDR in den Neuen BundesLaendern, selbst die GRUENEN rissen sich "Buendnis 90" finanziell und personell unter den Nagel, und nur die CSU, als sogenannte Schwesterpartei der CDU, "durfte nicht". Leider war die CSU in der Fuehrungsspitze von Waigl bis, ja man kann auch sagen Seehofer, nicht mutig besetzt, und das Seehofer jetzt endlich der Kragen platzte, ist sicher sowohl Soeders als auch Merkels Kurs geschuldet. Die CDU war noch nie so schwach wie heute, deshalb sollte die CSU - Fuehrung jetzt alles unternehmen, bis zum Misstrauensantrag gegen Merkel, um sich aus den Klauen der linksgruenen CDU zu befreien.

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brutus972 20.06.2018, 17:32
216. Viel wichtiger ist, dass die CDU in Bayern kandidiert

Sollen die Rechtsaussen CSU und AFD sich um Stimmen balgen. Viel wichtiger ist, dass die CDU in Bayern kandidiert und wir nicht mehr durch Regionalpolitiker in der Bundesrepublik regiert werden. Die Maut könnte noch verhindert werden, wenn die CDU endlich Rückgrat zeigt. Wieviel Beleidigungen soll sich die CDU noch gefallen lassen? Laschet, Merkel und Co. sollen endlich mal Character zeigen. Die Handvoll Stimmen bekommt Merkel noch im Bundestag, um weiter regieren zu können!

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nojoe 20.06.2018, 17:32
217. An die Redaktion

Sie suggerieren hier, dass das Ziel von Horst Seehofer keine europäische Lösung sei, indem Sie eine solche durch Angela Merkel kontrastieren. Das ist allerdings nicht korrekt, Seehofer arbeitet unabhängig an einer europäischen Lösung, deshalb konferiert er auch mit Kanzler Kurz und sucht nach weiteren Verbündeten für deren Vorschlag.

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Edgard 20.06.2018, 17:33
218. Wenn die CSU bundesweit antritt...

... wird die CDU auch in Bayern wählbar.
Viele wählen jedoch jetzt CSU weil die CDU eben nicht zur Wahl steht...
Den größten Nachteil wird allerdings wohl die AfD haben - denen werden nur die Hardliner bleiben.
Aber - die CSU hat sich stehts als "Bayern first"-Partei verstanden - was auch deren Forderung nach einer "Neuordnung" des Länderfinanzausgleich zeigt - nachdem Bayern als Agrarland jahrzehntelang selbst Nutznießer war bis Strauß mit einer rücksichtslosen Abwerbungspolitik die Wirtschaftslage anderer Bundesländer zugunstedn Bayerns erheblich geschwächt hat. Warum also sollte jemand ausserhalb Bayerns diesen Laden wählen - zumal deren Mandatsträger prozentual wohl die Liste der straffälligen Parteigänger anführen.... und warum sollte jemand eine Partei wählen die im bayrischen Landtag unsere Verfassung abgelehnt hat?

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StefanXX 20.06.2018, 17:35
219. Andere Parteien haben dafür Landesverbände

Zitat von stef_ma
..damit diese Bevorteilung eines Bundeslandes durch CSU-Minister endlich aufhört. Es kann nicht sein, dass Teile der Regierung/Koalition sich nur bei einem Teil der Wählerschaft zu verantworten haben. Ist das nicht durch und durch undemokratisch? Wenn etwas insgesamt für D richtig und gut wäre aber für Bayern schlecht dann wirst du dich als CSU-Minister eben dagegen entscheiden.
Ich fürchte Sie haben nicht so ganz verstanden wie Politik funktioniert. Die SPD z.B. (und jede andere Partei) hat auch Landesverbände. Das ist im Prinzip nichts anderes. Nehmen wir doch mal einen hypothetischen SPD-Abgeordneten aus Niedersachsen zum Vergleich, der Minister wird. Der hat sich bei der nächsten Wahl auch nur in seinem Wahlkreis/Bundesland zu verantworten und dem können sie genauso gut unterstellen, dass er bei seinen Entscheidungen vor allem seinen Wahlkreis/Bundesland im Blick hat. Ihre Argumentation fällt also in sich zusammen.

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