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SPON-Wahltrend : AfD in Brandenburg vorn, Grüne legen zu
Alexander Becher / EPA

Zwei Wochen vor der Brandenburg-Wahl liegt die AfD in einer neuen Umfrage weiter vorn. SPD, Grüne, CDU und Linke folgen fast gleichauf dahinter. In der Frage einer AfD-Regierungsbeteiligung sind die Wähler gespalten.

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neurobi 14.08.2019, 15:19
1. Was ist im Osten los?

Ich verstehe es einfach nicht. Auch wenn nicht alles optimal gelaufen ist und immer noch nicht läuft: Warum wählt jemand eine Partei, die kein Plan von nichts hat und nur mit einem Thema durch die Gassen zieht, dass gerade dort so gut wie kein Problem ist?

Aber man ist ja in guter Geselschaft mit den vielen Amerikanern, Briten, Franzosen oder Italienern.

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Actionscript 14.08.2019, 15:20
2. Nur 3 Parteien können regierungsfähige Koalition machen.

Da bietet sich RRG doch gerade an mit etwa 50%, was ja auch dem Bevölkerungsanteil entspricht, der sich klar gegen eine AFD Regierung ausspricht. Für eine Regierung, in der die AFD mitregiert, sind eigentlich nur 1/4tel der Bevölkerung also klar eine Minderheit.

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hardeenetwork 14.08.2019, 15:24
3. Die "starken" Verlierer

Ich tippe in Brandenburg auf Rot-Rot-Grün. Keiner koaliert mit der AfD und das ist auch gut und richtig so. Also ab in die Opposition, wo die CDU dagegen halten kann.

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Archie69 14.08.2019, 15:26
4. 79 % der Brandenburger Wähler würden nach dieser Umfrage nicht AfD

wählen. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Wahlbeteiligung wohl nicht höher als 75 % sein wird, hat die AfD etwas mehr als 15 % der Brandenburger Bevölkerung hinter sich. Volkspartei sieht anders aus - trifft natürlich auch auf die anderen Parteien zu.

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andre_36 14.08.2019, 15:37
5.

Zitat von Actionscript
Für eine Regierung, in der die AFD mitregiert, sind eigentlich nur 1/4tel der Bevölkerung also klar eine Minderheit.
Also ich habe 38 Prozent errechnet.

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cup01 14.08.2019, 15:37
6. Deutschland braucht keine Alternative

Die neuen Bundesländer dürfen sich nicht wundern, wenn sich ihre Situation weiter verschlechtert. Es ist keine investitionsfreundliche Entwicklung, die sich da anbahnt. Das wird nur zu noch mehr Frust führen. Die Wähler haben es in der Hand. Es geht um die eigene Zukunft. Da ist kein Platz mehr für Protestwahlen.

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GeMe 14.08.2019, 15:38
7. @neurobi Heute, 15:19: Warum wählt man die?

Zitat von neurobi
Ich verstehe es einfach nicht. Auch wenn nicht alles optimal gelaufen ist und immer noch nicht läuft: Warum wählt jemand eine Partei, die kein Plan von nichts hat und nur mit einem Thema durch die Gassen zieht, dass gerade dort so gut wie kein Problem ist? Aber man ist ja in guter Geselschaft mit den vielen Amerikanern, Briten, Franzosen oder Italienern.
Vor der letzten Bundestagswahl diskutierte ich mit einer AfD-Anhängerin aus dem Osten, das Wahlprogramm der AfD (Rente, Arbeitslosenversicherung, ALGII, Steuersenkungen für Reiche)
Auf meine Fragen, wie die AfD mit diesen Programmpunkten das Leben der "Abgehängten" verbessern würde, bekam ich keine Antworten.
Schließlich fragte ich, warum sie denn dann die AfD wählen wolle.
Antwort: "Die AfD ist die einzige Partei, die gegen Ausländer ist, darum wähle ich die. Was die sonst noch wollen, ist mir egal."
Das dürfte auf min 95% der AfD-Wähler zutreffen.

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ljg 14.08.2019, 15:39
8. weit weg von Mehrheit

das einzige was ich als erfreulich ansehe, ist die Tatsache dass es nur 1/5 der Bevölkerung in Brandenburg ist, die der Meinung ist eine rechtsradikale Partei sei eine gute Lösung. Es bedeutet nämlich auch 4/5 der Brandenburger sind vernünftig

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tipto 14.08.2019, 15:43
9. Schade...

dass ein kleiner Teil der Bürger aus dem schönen Brandenburg, so wenig über andere wichtige Probleme dieses Bundeslandes nachzudenken scheint und Themen wie Frust, Denkzettel und Ausländer zur Grundlage der eigenen Wahlentscheidung macht.
Allein für die (eigenen) Kinder, Enkel und die verdorrende Natur, dieses schönen Landstriches, sollte das Parteiprogramm manch einer Partei doch auch dahingehend kritisch gelesen werden, ob der ganze Inhalt sinnvoll ist.
Oder ob die Gaukler Phobien und Stammtischparolen bedienen, ohne zu einer wirklichen Lösung sinnvolle Ideen beizutragen.
Und hoffentlich wacht der eine oder die andere auf, bevor kein ausländischer Arzt mehr den verbrannten Boden betritt.
Es gab und gibt in ganz Deutschland immerwieder abgehängte Gebiete. Ging es denen besser, wenn sie restriktiver und unfreundlicher wurden?
Es wird Geduld nötig sein.
Ich sehe schon heute viele junge Rückkehrer und der Abschied von "Arbeit vor Ort", ist in den alten Bundesländern genauso gegeben.
Also liebe Brandenburger, lest auch das "Kleingedruckte", noch habt ihr die Wahl im Leben.

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