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SPON-Wahltrend : AfD in Brandenburg vorn, Grüne legen zu
Alexander Becher / EPA

Zwei Wochen vor der Brandenburg-Wahl liegt die AfD in einer neuen Umfrage weiter vorn. SPD, Grüne, CDU und Linke folgen fast gleichauf dahinter. In der Frage einer AfD-Regierungsbeteiligung sind die Wähler gespalten.

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claus7447 14.08.2019, 16:48
60. Es gibt einen einzigen Punkt der Positiv stimmt

das ca. 25% der Bevölkerung eine Koalition mit der AfD definitiv, bzw sicher ausschließt. Was ja nicht das Problem löst.

Weiß eigentlich in den Ostländern jemand das die AfD im Falle einer Regierung:

- Den Euro abschafft,
- aus der EU austritt
- Sozialleistungen privatisiert
- und Steuersenkungen für die Reichen vorsieht.

Eigentlich dachte ich die Ex-DDR Bürger + Nachkommen fühlen sich nur abgehängt. Dass dort so viele wohlgenährte und Reiche sind ist mir neu. Aber man lernt ja dazu.

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widderfru 14.08.2019, 16:52
61. AfD ist die Wirkung nicht die Ursache

Wem gehörte der Osten? Wem gehört der Osten, nach Treuhand: Verschleudern (1 DM), Ausschlachten, Ruinen-den Kapitalisten, Profiteure des SOLI--flossen an die für "Aufbau" zurück. "Keinem wird es schlechter gehen, vielen besser"?-wirklich! 30 J. danach-"Folgen von Massenarbeitslosigkeit, Verschleierung (ABM, 1 Euro, Ich- AG, sinnlose Schulung, befristete Arbeit) Internet gibt Auskunft. Medien, verschleiern, beschönigen, beruhigen--altbekannt. In der Öffentlichkeit-Meinungsfreiheit; im Unternehmen-kuschen, buckeln, Klappe halten--war das die vorgegaukelte Freiheit--Welche Unfreiheit belastet im tägl. Leben mehr? FAZIT "Wir sind vom Regen in die Traufe gekommen" davon und vom Versagen der Berufspolitikerelite profitiert die AfD.

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mueller1 14.08.2019, 16:52
62. Es muss ja nicht gleich eine Koalition sein

Zitat von leser66in
Soweit ich mich erinnere, hat M. Mohring (CDU) sowohl eine Koalition mit der Linken als auch mit der AFD ausgeschlossen.
Informelle Absprachen bei einer Minderheitsregierung halte ich im Gegensatz zu einer Koalition von CDU mit der Linken oder der AfD durchaus für denkbar.

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HarrySchmidt 14.08.2019, 16:52
63. Titeländerung: Demokratische Parteien in Brandenburg vorn

Denn die AfD ist nichtdemokratisch, auch wenn sie demokratisch gewählt wird. Denn sie will eine Systemänderung herbeiführen. Und unser System ist eine Demokratie!

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ZweterHornung 14.08.2019, 16:52
64. Bildungspolitik ist Ländersache

Wollen die Brandenburger wirklich, dass Verschwörungstheoretiker von der AFD Einfluss auf die Schulen und Universitäten bekommen?

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klichti 14.08.2019, 16:54
65.

Zitat von toll_er
Die leicht überspitze Aussage „Der Osten ist braun“ gewinnt leider immer mehr an Wahrheitsgehalt. Und wenn die Wahlbeteiligung jetzt in die Höhe schnellt, also wenn die Nicht-Braunen den Schuss gehört haben, dann relativiere ich gern. Nur: die schweigende Mehrheit der Nichtwähler darf man bei den vorhandenen Warnzeichen getrost als Braun-Dulder bezeichnen.
Das aktive Wahlrecht bedeutet, daß der Bürger denjenigen wählt, der die politischen Überzeugungen des Wählenden vertritt. Wer wählt, ohne das zur Grundlage seiner Wahlentscheidung zu machen, verstößt effektiv gegen geltendes Recht. Wenn also jemand aufgrund einer qualifizierten Entscheidung zu dem Schluß kommt, daß es für ihn keine wählbaren Kandidaten gibt, dann ziehe ich meinen nichtexistenten Hut vor ihm ob seiner demokratischen Reife. Daß jede nicht abgegebene Stimme eine Stimme für jemand anderen sei, höre ich seit Jahrzehnten, dieser Blödsinn wird unverdrossen weiterverzapft. Ich selbst war lange Jahre Nicht-Wähler. Mein Vater warf mir vor, daß ich damit die CDU unterstütze, mein damaliger Chef war ganz entsetzt, daß dadurch die SPD einen unfairen Vorteil erhielte. Effektiv hat keiner die Stimme des Nichtwählers, und es wird mal Zeit daß das bis zum Normalwähler durchdringt, vor allem, wenn jetzt das Nichtwählen den Nichtwählern auch noch die Verantwortung für den braunen Sumpf in Deutschland zuschanzt.

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klichti 14.08.2019, 16:54
66.

Zitat von ratio_legis
Ok, konstatieren wir, dass die Parteienlandschaft inzwischen ziemlich zersplittert ist. Aber wenn Sie die AfD gesondert betrachten, was sind dann die anderen Parteien, jede für sich genommen?
Demokratisch. Was man von der AfD nicht behaupten kann.

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Airkraft 14.08.2019, 16:56
67. Das ist wohl kein Zufall...

Zitat von volkerrachow
Ich werde mit den Rechtsaußen Namen der AfD verrückt. Bernd Höcke oder Björn Höcke. Wie heißt er den nun. Und dann die optische Ähnlichkeit des Herrn Kalbitz mit dem Herrn Himmler. Ist ja nur Zufall, aber ich will immer Heinrich Kalbitz sagen. Und wer die Ähnlichkeit nicht sieht, sollte sich "Andreas" Himmlers Foto auf Wikipedia anschauen.
Das ist wohl kein Zufall, auch Bernd Höcke hat das "ö" von seinem Vorbild im Nachnamen. Der schrieb sich zwar mit "oe", das halte ich aber für eine Tarnung!

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flaneur1962 14.08.2019, 16:57
68. "Hinter der Trommel trotten die Kälber....."

"...das Fell für die Trommel liefern sie selber"

Angesichts von Spitzenkandidaten wie Kalbitz (übrigens gebürtig aus München) oder Höcke (übrigens gebürtig aus Lünen/Westfalen) ziehen Entschuldigungen wie "Denkzettel" oder "Protestwahl" nicht mehr. Wer jetzt noch AfD wählt, wählt Rechtsradikale und Verfassungsfeinde, und zwar bewusst. Nach dem weiteren Rechtsschwenk (Lucke - Petry - Meuthen - Höcke/Kalbitz) ist die AfD inzwischen tief im braunen Sumpf angekommen. Das kann nicht einmal mehr solchen Wählern entgehen, die in ihrem Medienkonsum über RTL2 und die "BLÖD"-Zeitung nicht hinaus kommen. Und wer sehenden Auges Faschisten wählt, ist selber einer und muss sich auch so nennen lassen. Und eben kein harmloser "Protestwähler" oder "Denkzettelverteiler".
Und im Übrigen: Wogegen wird eigentlich protestiert? Gegen 1,6 Billionen Euro Nettotransfers in die ostdeutschen Länder seit 1990? Gegen einen Lebensstandard, den die meisten Brandenburger oder Thüringer sich vor 35 Jahren kaum erträumen durften, den man aber heute kein bißchen mit denen teilen will, die in Not sind? Die DM haben diese heutigen AfD-Wähler gerne genommen, das Grundgesetz offenbar eher nicht.
Die andere Parteien sollten sich hier klar abgrenzen und darauf verzichten, sich den AfD-Wählern in der Weise anzubiedern, dass man ständig ihre "Phantomschmerz-Themen" bedient. Gleiches gilt für die Medien. Von wegen "Verständnis" und so - man muss dafür kein Verständnis haben.

Richtig ist aber auch: 4/5-tel der Wähler in Brandenburg, Thüringen und Sachsen werden trotz der aufgeheizten Stimmung am 01.09. demokratische Parteien wählen.

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nymphenseen 14.08.2019, 16:57
69. Rechenfehler?

In dem Artikel heißt es „Derzeit schließen alle größeren Parteien in Brandenburg eine Koalition mit der AfD aus. Gut die Hälfte der befragten Brandenburger befürwortet dies.“
Ist dies ein Rechenfehler? Die präsentierte Zahlen sprechen eine andere Sprache: 66,3% lehnen eine Koalition mit der AFD ab. Das sind nach (leicht gerundetem) Adam Riese zwei Drittel, die keine Rechtsradikalen in der Regierung Brandenburgs wollen, und nicht „gut die Hälfte“.

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