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SPON-Wahltrend: AfD-Umfragewerte bleiben einstellig nach Petrys Verzicht
AFP

Schadet Frauke Petrys Teilrückzug der AfD? Eine Mehrheit der Befragten erwartet dies, der zuletzt leichte Aufwärtstrend der Rechtspopulisten setzt sich nicht fort, wie der SPON-Wahltrend zeigt. Stimmen Sie mit ab!

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wh fima 25.04.2017, 17:10
1.

Schade, daß sie nicht die Konsequenzen aus ihrer Niederlage (der eigene Antrag wurde noch nicht mal zur Beratung angenommen) gezogen hat und zurückgetreten oder sogar ausgetreten ist. Das hätte ihre Glaubwürdigkeit erhöht und ihr sicher Sympathiepunkte eingebracht ...

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think-twice! 25.04.2017, 17:17
2. Im September werden die Volksparteien aufwachen

denn die AFD wird ohne Petry auf ca. 10-12% kommen, mit ihr wären 15-18% drin. Warum? Weil alle Parteien quasi servile Ableger von Merkel geworden sind, nur irgendwie gerne mitregieren würden und der Wähler , der Merkel aus sehr guten Gründen nicht mehr wählen möchte, eine politische Alternative sucht. Da ist es ihm egal, welch sonstigen Inhalte die Partei vertritt, die im Falle der AFD - mit Ausnahme ihrer berechtigten Kritik und Ablehnung der Flüchtlings- und Griechenlandpolitik- ziemlich gruselig sind. Frankreich lässt grüssen.

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Leser161 25.04.2017, 17:17
3. Ja natürlich

Die AfD-Wähler teilen sich grob gesagt auf auf Protestwähler und stramme Rechte, die seltsame Aussagen zu unserer Vergangenheit goutieren. Frau Petry selbst hat zwar immer hübsch Populismus gemacht, aber sich nie zu Höcke-Aussagen verstiegen.

Wenn die AfD sich jetzt ganz auf die Stramm-Rechts Zielgruppe geht, indem sie Petry absägt, wird das bei den Protestwählern nicht gut kommen. Und nur mit stramm-rechts ist bei uns glücklicherweise kein Staat zu machen (man erinnere sich an unsere Republikaner).

Ein doppelter Fehler, wenn man bedenkt, dass die Etablierten beim Flüchtlingsthema sich auch nach Rechts bewegt haben. Rechts ist daher immer weniger zu holen.

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reflektiert_ist_besser 25.04.2017, 17:19
4. Petry

Petry wurde doch entmachtet und vorgeführt. Sie hat parteiintern doch keine Macht mehr, daher ist ein Rücktritt mehr als überfällig. Und genauso klar ist, dass der "bürgerliche" Teil der AfD keinen Einfluss mehr hat, es bleibt der rechtsradikale mit einem 76jährigen als Hoffnungsträger. Oder zieht doch von Storch im Hintergrund die Fäden? Das wäre noch schlimmer.

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medium07 25.04.2017, 17:20
5. Im SPIEGEL-Heft dieser Woche

wird zu recht bezweifelt, ob die fortschreitende "Umfrageritis" einen kontruktiven Beitrag zur Festigung der Demokratie leistet oder ob es sich dabei eher um einen fehlkonstruierten Durchlauferhitzer handelt.- Wir sollten vielleicht nurmehr an den Wahlurnen abstimmen, statt auf SPON.

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Leser 007 25.04.2017, 17:25
6. Politik

Die Politik funktioninert nun mal nicht so, wie es sich viele wünschen.
Petrys Antrag wäre im Grunde auch vermessen gewesen.
Es ist unrealistisch, derzeit daran zu denken, im Bund mitregieren zu wollen. Zumal die arroganten Altparteien eine Koalition sowieso abgelehnt haben. Warum also potentielle Wählergruppen durch eine nicht zielführende und praktisch auch unrealisitische Richtungsentscheidung verprellen.
Zuerst braucht es genügend Wählerpotential - danach werden auch Koalitionen realistisch. Genauso haben es die Gründen damals auch gemacht.
Damals allerdings habe ich auch den Standpunkt vertreten, dass man etwas verändern wollen muss und sich nicht fundamentaloppositionistisch verhalten darf. Das empfinde ich im Nachhinein als kindisch - aber man wird ja langsam groß :-)

Mir persönlich genügt es heute, wenn die Altparteien aufgrund des durch die AFD exisitierenden politischen Drucks wenigstens die ein oder andere Fehlentscheidung korrigieren.
Damit hat die AFD schon meine Stimme !

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karabas 25.04.2017, 17:25
7. Petry hat den Machtkampf

verloren. Von ihr kommen nur noch letzte politische Zuckungen. Gauland repräsntiert die erzkonservative Linie der AfD. Weidel ist nun ein neues Gesicht und steht scheinbar für die wirschaftsliberale Linie. Mal sehen, ob diese bewusst gewählte Kombination fruchtet. Sprich mehr Wähler anzieht. Parteipolitisch und medial wird die Partei nach wie vor bekämpft werden.

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Trollfrühstücker 25.04.2017, 17:25
8. Der Countdown läuft

Die AfD wird sich wie die Piraten selbst zerstören und auf die Klientel zusammenschrumpfen, die schon immer NPD & Co. gewählt haben.

Die Wähler werden sich nun den eigentlichen Themen zuwenden: die soziale Gerechtigkeit, die bisher von der AfD so ergiebig bei finanziell Schwachen belegt wurde, um Ressentiments zu schüren ohne echte Lösungen für genau diese finanziell Schwachen unserer Gesellschaft anzubieten, die wird ein großes Thema.

Nur eben nicht mehr für die Schrumpf-AfD.

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Hasur 25.04.2017, 17:28
9. Ein Weg, kein Ziel

Jetzt wiederholt sich, was bereits mit Lucke exerziert wurde. Die AfD konzentriert sich, sammelt zunehmend extreme Kräfte und entledigt sich aller, die nicht radikal genug sind. Für die Stimmung in den eigenen Reihen ist das sicher super. Eine Alternative, gar für Deutschland, sind sie damit aber immer weniger.

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