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SPON-Wahltrend: Kleine Parteien legen zu - bis auf die Grünen
DPA

Wenige Tage vor der Bundestagswahl kommt in die Umfragen nochmal Bewegung. Besonders AfD, FDP und Linke können im SPON-Wahltrend Zuwächse verbuchen, Grüne und Union verlieren dagegen.

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hugahuga 19.09.2017, 20:45
1.

Also - von Umfragen halte ich wenig bis nichts. Ich stelle hier mal die Behauptung auf, dass diese Umfrage, die SPON uns immer so gerne nahebringt, zwangsläufig vom z.B. Deutschlandtrend der ARD abweicht. Warum? Weil sich ganz andere Wähler zu Wort melden. Deshalb - alles ansehen, wenig glauben und am Wahlabend haben - wie wir es gewohnt sind - sowieso alle Vertreter der einzelnen Parteien - immer irgendwie "gewonnen". Wir werden sehen

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der_bulldozer 19.09.2017, 20:47
2. Nun hat es Civey auch kapiert

Wurde Zeit, dass sich Civey endlich von seinen runtergerechneten einstelligen Umfrageergebnissen für die AFD verabschiedet. Komisch, innerhalb von zwei Tagen gibt es einen Sprung von etwa zwei Prozent. Honi soit qui mal y pense.

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tombadil1 19.09.2017, 20:51
3.

Ich finde solche Diskussionen und Artikel sind nicht sehr sinnvoll, wenn sich die Veränderungen der Prozentwerte sich innerhalb der Ungenauigkeit der Umfragen abspielen..

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imo27 19.09.2017, 20:58
4.

Ich wundere mich schon, dass kurz vor der Wahl bei den Umfragen erstaunliche Bewegung zu sehen ist.
Ich wüsste nicht, aus welchen politischen Gründen

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derinvestigator 19.09.2017, 21:06
5. Besonders die Parteien der GroKo leiden an ihrer Unglaubwürdigkeit!

Diese permanenten Umfragen sind ein Übel, sollen eine gewisse Spannung erzeugen, um den lahmars....gen Wahlkampf aufzupeppen. Sie sollten eigentlich verboten werden, denn sie versuchen auf subtile Art, die Wähler zu beeinflussen.
Die gegenwärtige stimmt allerdings hoffnungsfroh, nämlich dass die beiden echten Protestparteien, die Linken und die AfD an der Spitze bleiben und um den 3. Platz konkurrieren. Nur diese beiden Parteien machen die Koalitionsausschließeritis nicht mit, verlangen schon vor der Wahl kein Ministerium (wie die FDP), instrumentalisieren ihre Wähler nicht als Steigbügelhalter und vertreten genau das, was sie ihren Wählern versprochen haben.

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petruz 19.09.2017, 21:25
6.

Solche Online-Umfragen, bei denen nicht zufällig jemand auserwählt wird, sondern im Gegenteil, Interessierte selbstständig an der Umfrage teilnehmen, halte ich für groben Unfug und die Zahlen werden vermutlich mehr oder weniger einfach an die der etablierten Institute angepasst.

Denn Unions-Wähler sind zu 80% nicht im Internet unterwegs, AfD-Wähler hingegen sind zu 99% im Internet unterwegs und nehmen auch eifrig an allenmöglichen Umfragen teil, wie man am Unterschied Rohdaten/Repräsentativ immer wieder sieht.

Vorteil an Online ist natürlich, dass Rechtsradikale sich offener outen, als am Telefon. Infratest und Forschungsgruppe müssen deshalb auf deren Erhebungen immer 4-5% auf die AfD draufschlagen, obwohl das Umfrageergebnis dies eigentlich garnicht hergibt. Speziell Forschungsgruppe hat bei allen 3 Landtagswahlen die AfD sehr präzise vorausgesagt.

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petruz 19.09.2017, 21:27
7. #2

Ich würde da abwarten. Es gibt auch das umgekehrte Phänomen, wie z. B. YouGov 1 Tag vor der NRW-Wahl der AfD 9,5% gab, es wurden 2% weniger. Oder diverse Institute die zwischen Macron-Le Pen 60:40 sahen, es wurde 66:34. Abwarten und Tee trinken ;-)

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tzoumaz 19.09.2017, 21:28
8. Noch gefühlte 20 Umfragen...

bis zum Wahltermin. Warum wählen wir überhaupt noch? Lasst die Umfragen entscheiden, natürlich nur die der CDU Institute. Civey ist zumindest ein besserer Weg als Festnetztelefonie. Ich habe diesen Monat schon mindestens 5 sog. Meinungsumfragen weggedrückt, die sich schnell als Telefonwerbung outen.

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schlauchschelle 19.09.2017, 21:34
9. Dass die Grünen stagnieren / weiter verlieren

wundert mich kein bisschen. Es scheint, dass deren Politikpersonal komplett in das Wolkenkuckucksheim umgezogen ist. Das Grummeln in der Bevölkerung, ob berechtigt oder nicht, wird hier mit dem Summen von Bienchen verwechselt. Beispiel: Der Vorstoß von Herrn Beck, die geflüchteten Rohingya in D aufzunehmen ist humanistisch / menschlich sowie moralisch sicher richtig, sorgt jedoch wieder ein Stück weit dazu, dass die Grünen für viele noch unwählbarer werden. Hilfe für die Menschen dort ja, logistisch wie finnaziell, aber nicht über die Köpfe der Bevölkerung hinweg fordern, weitere 100000-de ohne jegliche Perspektive nach D zu holen. Denn genau das ist das Problem der Grünen: Sie erscheinen wie die moralinsaure, alles besserwissende, immer und stets belehrende und oberbesserwissende Schwiegermutter, welche permanent in die Erziehung der Enkel funkt und daher bei deren Eltern so beliebt ist wie Fußpilz...

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