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SPON-Wahltrend: Mehrheit ist unzufrieden mit SPD-Entscheidung
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Erleichterung bei Sozialdemokraten und Union - die Verhandlungen über eine Große Koalition können beginnen. Doch der SPON-Wahltrend zeigt: Viele Deutsche sehen das Ja des SPD-Parteitags kritisch.

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Sensør 22.01.2018, 11:41
1. kein Wählerauftrag

Der Wählerauftrag ist dies bestimmt nicht. Wenn alles nach Wunsch der Politik läuft, haben wir die nächsten vier Jahre eine Regierung, die mehr oder weniger vom gesamten Volk gehasst wird.

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Ludwigsburger 22.01.2018, 11:43
2. In der Psychologie gibt es den Marshmallow-Test ....

Sofort ein Marshmallow oder in 10 Minuten zwei davon.
Hauptsache, das Spitzenpersonal ist untergekommen und hat sofort etwas davon (Schulz - Minister). Die SPD wird danach nie wieder auch nur in die Reichweite der Marshmallows kommen.
Tschüß, alte Tante SPD .... das war's.

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Politikübersetzer 22.01.2018, 11:44
3. schon immer wieder erstaunlich ...

schon immer wieder erstaunlich, wie die Argumentation zunehmend verläuft. Die Deutschen (und auch die Foristen hier) werden zunehmend zu Bedenkenträger. Viele haben eine ganz "klare" Meinung, was alles nicht geht, was alles nicht gemacht werden darf, was alles schief gehen kann. Aber das Aufbauende, das Kreative, das Gestalten? Fehlanzeige.

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blaumupi 22.01.2018, 11:45
4. die Mehrheit

Die Mehrheit ist immer unzufrieden!
Wenn SPD gestern anders entschieden hätte, würden ebensoviele rummaulen!
Auf die Unzufriedenheit der Deutschen kann man sich immer verlassen!

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isar56 22.01.2018, 11:45
5. Sofern

dieses Säulendiagramm korrekt ist, stelle ich fest, dass die Mehrheit der Rentner und Pensionäre keinen mm an die nächsten Generationen denkt. In drei Jahren werde ich Rentner sein. Unabhängig von meinem eigenen Wohl, werde ich weiter beobachten, wie die Parteien mit der jüngeren Generation verfahren ( Leiharbeiter, Niedriglöhne, befristete Arbeitsverträge, Ausbeutung, Untestützung der Lobbyisten, Umwelt- , Migrations-, Sozialpolitik etc).
und entsprechend wählen.

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paulvernica 22.01.2018, 11:45
6. Man muss

ja auch damit unzufrieden sein, weil ja jetzt bereits abzusehen ist dass viele soziale Probleme, wie Leiharbeit, Wohnungsnot etc nicht angepackt werden. Wie auch ? Die CDU/CSU interessiert sich nicht für soziale Probleme und die SPD ist zu schwach irgendwas in der Richtung durchzusetzen. Sie kümmern sich dann eher um Gender und Frauenthemen um das Gutmenschendasein zu pflegen. Die Flaschensammler und Menschen die zu Tafeln gehen müssen interessiert das aber nicht, wer auf welche Toilette geht.

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marinero7 22.01.2018, 11:46
7. Übergewichtete CSU

Das werden ja interessante Verhandlungen. Nach CDU-Informationen sollen die Christdemokraten mehr als 20 Unterhändler stellen, die CSU wohl rund 15. Dementsprechend könnte die SPD etwa 25 Unterhändler entsenden. Die 6%-Regionalpartei stellt überproportional viele Teilnehmer. Da kann man sich das Ergebnis schon vorstellen.

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realplayer 22.01.2018, 11:46
8.

Wann kommt denn die Mitgliederentscheidung?

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moistvonlipwik 22.01.2018, 11:47
9.

Wenn man ehrlich ist, muss man zugeben, dass die Zustimmung noch weniger deutlich ausgefallen ist als die 362 Ja-Stimmen suggerieren: 44 davon stammen von Vorstandsmitgliedern (nur der Juso stimmte dagegen), also nicht von Delegierten. Unter den Delegierten steht es also 318 zu 279 (bei einer Enthaltung). Mit anderen Worten: der Vorstand hat sich zunächst einmal selbst gestützt.
Es mag sein, dass damit der Union signalisiert wurde, dass sie der SPD substanziell entgegen kommen muss, da anderenfalls die Abstimmung in der Partei daneben gehen kann. Dann wäre ironischerweise die Verhandlungsposition der SPD sogar gestärkt worden. Klappt das nicht, oder zeigt sich die SPD wieder einmal zu nachgiebig, hat Schulz nur genug Strick bekommen, um sich dran aufzuhängen.

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