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SPON-Wahltrend: Mehrheit zweifelt an anhaltendem Schulz-Effekt
DPA

Die SPD legt weiter zu. Doch wird das Umfragehoch von Dauer sein? Antworten gibt die Wochenumfrage von SPIEGEL ONLINE. Hier sind die aktuellen Ergebnisse - und Sie können abstimmen.

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blitzunddonner 07.02.2017, 12:33
1. dann wäre es doch schlau, die groko aufzukünden und neuwahlen auszuloben.

dann wäre es doch schlau, die groko aufzukünden und neuwahlen auszuloben. den gabriel zu entsorgen, wäre noch eine aufgabe, denn der wird die spd auch als am noch runterziehen.

die arm-reich-programmatik müsste noch auf einen griffigen beispielhaften punkt gebracht werden. z.b. : "die Maut muss weg".

schulz soll mich mal anrufen. ich kann ihm da helfen. lol ....

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Thomas Schnitzer 07.02.2017, 12:33
2.

Das ist ausgesprochen erfreulich zu hören, insbesondere der Abwärtstrend der AfD stimmt positiv. Leider ist jedoch davon auszugehen, dass die Foren im Laufe des Tages wie auch bereits in der letzten Zeit wieder von so von Populisten überschwemmt wird, dass man es besser schließen sollte.

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EricCartman 07.02.2017, 12:37
3. Eher bedenklich

dieser Personenkult, ohne jegliches Programm soll die SPD in einer Woche 10 Prozentpunkte gut gemacht haben? Das Programm wird wie immer mit hohen Mehrausgaben gespickt sein und dabei sollen angeblich die Reichen blechen. Am Ende mal wieder Blablabla

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yvowald@freenet.de 07.02.2017, 12:38
4. Endlich ein

Der "Schulz-Effekt" kann sich nur dann verstärken, wenn sich die "Alte Tante SPD" zu einem "linken" Regierungsprogramm durchringen könnte.
Diese Wischi-Waschi-Programme der Vergangenheit verfangen nicht mehr.
Die SPD sollte endlich ihr Wackelpeter-Image abschütteln und "Klare Kante" zeigen.
Wenn Martin Schulz - mit Recht - feststellt, daß es in Deutschland nicht gerecht zugehe (Welche Binsenweisheit!), dann wäre es an der Zeit, endlich programmatische Konsequenzen zu ziehen.
Dazu sollte sich die SPD mit den Grünen und den Linken abstimmen, denn deren Vorstellungen gehen ja in die gleiche Richtung.
Nur wenn sich die SPD klar von den Unionsparteien abgrenzt, gewinnt sie an Glaubwürdigkeit.
Allerdings darf sie ihre Wählerinnen und Wähler nach der Wahl nicht enttäuschen wie seinerzeit Herr Müntefering, der vor der Wahl keine Steuererhöhung zusicherte, nach der Wahl aber die Mehrwertsteuer um 3 Prozent erhöhen ließ.
So etwas geht garnicht!

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Havel Pavel 07.02.2017, 12:39
5. Eher wohl eine Eintagsfliege

Dieser Herr Schulz wird sich im Laufe der Zeit wohl sicherlich selber entlarven und dann wenden sich die Befürworter genauso schnell wieder ab wie sie gekommen sind und wohl auch der ein oder andere noch zusätzlich. Bis zur Wahl vergeht noch eine ganze Weile in der noch sehr viel geschehen kann. Am Ende könnte die SPD wohl noch froh sein wenigstens die 20% Schwelle nicht zu unterschreiten.

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mijaps 07.02.2017, 12:47
6. Ach ja

Wenn Sozialisten in Venezuela befragt werden, wie es um das Land steht: Alles gut, Spitzenwerte in den Umfragen.
Wenn Kommunisten in Nordkorea befragt werden, wie sie den Präsidenten finden: Alles toll, Spitzenwerte in den Umfragen.
Wenn Spiegel-Leser befragt werden, wie sie den Kanditaten aus Brüssel finden: Alles gut, Spitzenwerte in den Umfragen.
Leute, laßt euch doch mal was besseres einfallen als diese getürkten sogenannten Umfragen...

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Sponatiker 07.02.2017, 12:47
7. Ich frage mich ob die richtig messen

Schulz ist ein anständiger Kerl und ich hatte auch einen gewissen Anstieg für die SPD erwartet, aber mittlerweile klingt es unglaubwürdig. Woher sollen denn jetzt auf einmal all diese Wähler kommen?
Die SPD hat viele Probleme, vor allem die große Macht der Feminsiten ist ein großes Problem. Da kann Schulz alleine nicht viel anstellen. Insofern erwarte ich dann bei den Wahlen keine Wunder.

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christina-debueser 07.02.2017, 12:48
8. Gebetsmühlenartig

Eigentlich war Martin Schulz mein Wunschkandidat. Nachdem ich allerdings nun seine gebetsmühlenartigen Wiederholungen vom "Kleinen vergessenen Mann" und dergleichen populistische, lediglich an die Emotionen appellierenden Sprüche und wenig politische Ausrichtung gehört habe, ist mir die Freude vergangen. Seine dauernde Betonung, er habe kein Abitur, sein damaliger Absturz in Sachen Alkohol und sein Würselen gehen mir gehörig auf die Nerven und wirken einstudiert, eher wie eine wahltaktische Masche. Nein, einen "leeven Jung" wie der Kölner sagt brauchen wir in diesen schwierigen Zeiten nicht, sondern jemanden der Kante und Profil zeigt. Ich nehme ihm das nicht ab.

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Fred the Frog 07.02.2017, 12:48
9. Mehr Respekt

Die permanente Berichterstattung über die Wählerbefindlichkeiten ist für mich der beste Weg zur Erzeugung von Nichtwählern.
Die einen dürften genug haben von dem Thema und können das Wort "Wahl" schon nicht mehr hören, während die anderen den Eindruck bekommen, dass schon alles entschieden sei und die eigene Stimmabgabe nicht ins Gewicht fällt.
Was haben die Parteien davon, jetzt ein paar Prozentpunkte zugelegt zu haben? Wenn es überhaupt etwas bewirkt, dann, dass die Parteien ihren Wahlkampf anpassen? Noch mehr Werbespots, online-Werbung, Mails und Anrufe?
Parteien ändern sich nicht so schnell, wie Spitzenkandidaten aufgestellt und abgesägt werden. Die Rede von Schulz fand ich erfrischend, aber das Programm seiner Partei ist damit (noch) nicht kompatibel. Und wie sieht es aus, wenn die Möglichkeit der Fortsetzung des bisherigen Koalition diskutiert wird? Wir wählen nunmal nicht den Kanzler, auch keine Koalitionen. Wer also denkt, Schulz als Kanzler zu wählen, kan damit durchaus zum Machterhalt von Merkel beitragen.

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