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SPON-Wahltrend: Neuwahlen - was würde sich ändern?
DPA

Die Jamaika-Sondierungen sind schwierig, einige Politiker bringen bereits eine Neuwahl ins Spiel. Und danach - wie stünden die Parteien da? Der SPON-Wahltrend.

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toskana2 06.11.2017, 14:27
10. nicht ernsthaft

Ich meine, lieber wäre es mir Neuwahlen als das ständige Gerangel,zwischen "orthodoxen" Grünen, überzeugten Neoliberalen
und einer lame-duck-CDU, die sich zuletzt im Tiefflug befindet!
Zu vereinbaren zu versuchen, was nicht vereinbar ist,das kann doch nicht ernsthaft zu einer funktionierenden Regierung führen!

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vaclav.havel 06.11.2017, 14:27
11.

Der aktuelle Wahltrend ist kein Maßstab für eine völlig andere Situation, wenn es Neuwahlen und unter den veränderten Bedingungen einen weiteren Wahlkampf gäbe.

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helmut.alt 06.11.2017, 14:29
12. Neuwahlen werden nichts bringen,

weil der Wahlausgang keine großen Änderungen in der Parteienlandschaft ergeben wird. Nachdem sich die SPD aus Eigennutz (Schulz möchte Kanzler werden) weigert bei der Bildung einer stabilen Regierung mitzuwirken, wird es wohl noch lange dauern bis eine Regierungsbildung zustande kommt. Zu groß sind die Unterschiede in den Programmen der vier Parteien.

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tulius-rex 06.11.2017, 14:29
13. mit oder ohne Merkel

Die entscheidende Frage ist doch, träte Frau Merkel bei einer Neuwahl nochmals an? Genau das wird sie auf keinen Fall tun weil sie nur weiter verlieren kann und Seehofer ist ohnehin schon weg (nur sein Geist rumort noch in den Gewölben). Für die Union wäre eine kurzfristige Neuwahl eine absolute Katastrophe, weil auch kein qualifizierter Nachfolger weder für Merkel noch für Seehofer vorhanden ist.

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jh2015 06.11.2017, 14:31
14. Prognose mit falschen Voraussetzungen!

So eine Prognose ist doch voelliger Unsinn. Vielmehr muss doch davon ausgegangen werden, dass sich die Einstellung eines Teiles der Waehler veraendert , wenn die Jamaika - Parteien nicht zusammenkommen und sich in gegenseitigen Schuldzuweisungen ergehen. Desweiteren ist damit zu rechnen, dass auch einige Fuehrungspersonen ausgetauscht werden ( Seehofer auf jeden Fall, Merkel selbst ? ). Also hoechstwahrscheinlich ganz andere Voraussetzungen als jede aktuelle Umfrage. Solche Basics sollten doch auch SPON Redakteure erkennen.

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Schnapphahn180 06.11.2017, 14:34
15. Es würde bestimmt ein anderes Bild geben

wenn nach den gescheiterten Jamaika Verhandlungen und einer unlustigen SPD zur Regierung unter Merkel, die CDU/CSU auf den Trichter kommen würde, dass man ohne Merkel besser da stünde und sie durch einen anderen Kanidaten ersetzt werden würde.
Ich denke nämlich genau so wird es kommen; Merkel ist nur noch eine Kanzlerin auf Abruf, so oder so.

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Proggy 06.11.2017, 14:35
16. Reiner Selbstzweck

Der Unmut der Wähler bei einer Neuwahl darüber, dass keine vernünftige Regierung gebildet wurde, weil sich die SPD verweigert hat, die 'Jamaika'-Parteien sich eher mit Postenjägerei beschäftigten und der Verrat an den jeweiligen Wahlprogrammen, fließt in die Umfrage nicht ein.
Ferner fällt auf, dass die statistische Ungenauigkeit der Umfrage weit höher liegt, als die prozentuale Veränderung aller Parteien zur BTW!
Was soll uns der Artikel nun sagen, außer das er überflüssig ist?

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n.a.i.s 06.11.2017, 14:36
17. Prognose

Meines Erachtens wird es mit den Grünen keine Einigung geben zu den Themenkomplexen Klima und Zuwanderung / Asyl.
Lindner hat das gestern schön im Interview erklärt und zwar ohne jede Polemik. Gerade zu diesen beiden Themen finde ich das Programm der FDP am substanziellsten. Insgesamt glaube ich bei Neuwahlen an eine Schwarz-Gelbe Mehrheit, wenn ein anderer Kanzlerkandidat aufgestellt wird.
Allerdings gebe ich auch gerne zu, dass sich derzeit nicht viele Kandidaten aufdrängen. Spahn ware mir doch noch etwas zu jung.....

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klarafall 06.11.2017, 14:37
18. @tombadil1

"Also anders gesagt, alle Veränderungen liegen innerhalb der Ungenauigkeit der Umfrage und man hätte sich den Artikel auch sparen können?" - Als logisch wissenschaftlich denkender Mensch stimme ich Ihrer Analyse natürlich zu. Über "Veränderungen" zu schreiben, die innerhalb der Messungenauigkeit liegen, zeigt nur daß die Schreiber nicht verstehen wie Umfragen zu interpretieren sind. Ein Trauerspiel. Andererseits denken vermutlich die meisten Leute so, "aus dem Bauch raus". Die einzige Information des Artikels ist, daß es im Vergleich zum September-Wahl KEINE MESSBAREN Unterschiede gibt - aber das hätte man ja in zwei Zeilen schreiben können/müssen. Ganz schlecht und unlukrativ für Journalisten, die pro Wort bzw. Zeile bezahlt werden.

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RenegadeOtis 06.11.2017, 14:38
19.

Zitat von capote
Glaube ich nicht !
Civey hat über 10.000 Befragte. Sie haben Ihren Glauben.
Ich weiss für mich, was ich für belastbarer halte.

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