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SPON-Wahltrend: Neuwahlen - was würde sich ändern?
DPA

Die Jamaika-Sondierungen sind schwierig, einige Politiker bringen bereits eine Neuwahl ins Spiel. Und danach - wie stünden die Parteien da? Der SPON-Wahltrend.

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mactruth81 06.11.2017, 14:51
30. Wird Zeit

Endlich ein Umdenken!
Kritik oder Zweifel werden ja heutzutage in der EU gerne ausgeblendet. Genauso verhielt es sich mit dem Ergebnis der Bundestagswahl, was wurde da nicht alles schöngeredet, obwohl eigentlich jedem klar war was für ein schwieriges Ergebnis das ist.

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Referendumm 06.11.2017, 14:52
31. Neuwahlen?

Sollten Neuwahlen stattfinden, prophezeie ich, dass die Anzahl der Protestwähler zunehmen wird.
Wenn die sogenannten etablierten Parteien es nicht mal hinbekommen, eine handlungsfähige Regierung hinzustellen (ausdrücklich meine ich NICHT nur Jamaika !), dann dürfte das viele Bürger noch mehr verärgern.

Der Kalkofe-Spruch zur (Zitat) "bedächtigen Rautenbewahrerin der CDU: ... schloss sie mit den Worten: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Was übersetzt nichts anderes heißt als: Egal, wie viel ihr zappelt, Kinder - ich lähm euch alle platt!" würde dann mal wieder zu 100 % richtig sein. Aber das kann und darf es ja wohl nicht sein.

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Pless1 06.11.2017, 14:54
32.

Zitat von tombadil1
Also anders gesagt, alle Veränderungen liegen innerhalb der Ungenauigkeit der Umfrage und man hätte sich den Artikel auch sparen können?
Ihre Einschätzung ist inhaltlich korrekt, allerdings hätte SPON ohne den Artikel keine Klicks erzeugt und damit auch keine Werbung verkauft. Insofern war der Artikel durchaus zielführend für den Verlag ;o)

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toskana2 06.11.2017, 14:54
33. Vernunft durch Prügel

Zitat von helmut.alt
Neuwahlen werden nichts bringen, weil der Wahlausgang keine großen Änderungen in der Parteienlandschaft ergeben wird. Nachdem sich die SPD aus Eigennutz (Schulz möchte Kanzler werden) weigert bei der Bildung einer stabilen Regierung mitzuwirken, wird es wohl noch lange dauern bis eine Regierungsbildung zustande kommt. Zu groß sind die Unterschiede in den Programmen der vier Parteien.
Zitat
"Neuwahlen werden nichts bringen",
schreiben Sie.

Finde ich nicht!
Die Wähler, die meinen, die Jamaika-Verhandler ("Händler" wäre eher die richtige Bezeichnung)abstrafen zu müssen, lassen außer Acht,dass diese Herrschaften nur darauf bedacht sind, ihre Klientel zu bedienen und nicht bereit sind, Kompromisse einzugehen.
Wenn es denn dafür eines Beweises bedurft hätte,so ist die Art wie die "Koalitionären" bisher miteinander umgehen,Beweis genug.
Ich wundere mich schon darüber,dass viele der Forumsteilnehmer der Ansicht sind,man könnte diese "Herde" durch Abstrafen zur Vernunft zwingen!
Einzig die CDU-CSU könnte sich aufgrund ihrer miserablen, gegenwärtigen Lage zu Kompromissen gezwungen sehen.

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dr.eldontyrell 06.11.2017, 14:54
34. Warum Neuwahlen?

Minderheitsregierung von CDU/CSU und FDP.
Da können die Luftpumpen mal zeigen, ob sie etwas drauf haben und für Mehrheiten im BT streiten.
Das würde die Bande relativ schnell entzaubern, weil da nichts kommen würde.
Merke(l): Wenn kein Wind weht, kannst Du dein Fähnchen hinhängen wo Du willst.

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sfk15021958 06.11.2017, 14:56
35. Diese Umfrageart halte ich für "schräg",

die Repräsentativität ist nicht gegeben und mir schein, man möchte das Ergebnis in "eine bestimmte Richtung" lenken, um nicht "manipuilieren" zu sagen.

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ronB33A2 06.11.2017, 14:58
36. Neuwahlen oder alternative Intelligenz?

Es wurde gerade gewählt. Die Legislaturperiode ist noch nicht mal in Kraft. Nur eine geschäftsführende Regierung.
Somit ist der Begriff Neuwahl die größte Volksverdummung und sollte vom Bundespräsident entsprechend (abschlägig) kommentiert werden.

Es ist überhaupt nicht nötig, eine "Mehrheit" an Abgeordneten mittels Krücken-Kompromiss in eine Koalition zu bringen. Die künftige Frau Bundeskanzlerin (auch die wird frei gewählt und das kann auch abschlägig ausfallen) wird dann erstmals das tun müssen, was immer vermieden wurde: ÜBERZEUGEN! Man hat wohl die restlichen Parteien im Parlament einfach vergessen. Wenn es über das Gesetz X eine Abstimmung gibt, braucht man nur die Nasen zusammenzählen, dann hat man ein Ergebnis. Im ganzen Parlament. Was ist daran so schwer?

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Referendumm 06.11.2017, 15:02
37.

Zitat von n.a.i.s
...Insgesamt glaube ich bei Neuwahlen an eine Schwarz-Gelbe Mehrheit, wenn ein anderer Kanzlerkandidat aufgestellt wird. Allerdings gebe ich auch gerne zu, dass sich derzeit nicht viele Kandidaten aufdrängen. Spahn ware mir doch noch etwas zu jung.....
Tja, das kommt davon, wenn frau Jede und Jeden wegbeisst und nur noch kopfnickende Luschen neben sich gelten lässt.

By the way: Seehofer (CSU) hatte sich ja letzte Woche einer Diskussion mit den jungen Leuten der CSU verweigert (eigentlich ein unglaublicher Vorgang, dass der MP NICHT auf der Landesversammlung der Jungen Union in Erlangen auftrat). Das war dann ne Steilvorlage für den Markus Söder, der dieses Geschenk dankbar annahm und sich - m.E. sogar mit Bravour - den jungen Leuten der CSU stellte.
Ob der M.S. ne gute Alternative ist, sei mal dahingestellt; aber wenigstens bei der CSU gibts Alternativen. Bei der CDU fällt mir schlicht gar keine(r) ein.

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gerd.lt 06.11.2017, 15:04
38. Balkon-Jamaikaner

Wenn die Parteien das Wählervotum der letzten Wahl realisieren würden, wäre mit einem anderen Ergebnis zu rechnen. Denn die Union hat im Schnitt 10 Prozent allein nur im Gesamtvergleich verloren. Eine deutlichere Abwahl von Merkel und Seehofer bedarf es nicht. Die SPD dümpelte immer so um das BW-Ergebnis herum, ob sie ohne inhaltliche Neuausrichtung mit einem anderen Kandidaten mehr erreichen würde, ist fraglich. Auch das unwürdige Verhalten der Balkon-Jamaikaner gegenüber dem Wähler, wird sie nicht ungestraft lassen. Auch deshalb sind Neuwahlen nach dem bisherigen inhaltslosen Gehampel angebracht.

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Robert_Rostock 06.11.2017, 15:04
39.

Zitat von Bell412
Gönnen sich die Parteien nochmal Kohle? Und, kann man noch mehr verdiente Parteisoldaten durch Überhangmandate in Versorgung bringen? Bin gespannt, ......
"Und, kann man noch mehr verdiente Parteisoldaten durch Überhangmandate in Versorgung bringen?"

Sie wissen doch überhaupt nicht, was Überhangmandate sind und wie diese zustande kommen. Hauptsache rummeckern.
Es ist immer wieder erschütternd zu sehen, welches fundamentale Unverständnis unseres Wahlsystems bei vielen Menschen vorherrscht.

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