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SPON-Wahltrend: SPD fällt auf schlechtesten Wert seit Ende Januar
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Es könnte besser laufen für Martin Schulz. Dem Kanzlerkandidaten der SPD gelingt die erhoffte Trendwende in den Umfragen nicht: Beim SPON-Wahltrend holt seine Partei erneut schlechte Werte.

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gammoncrack 20.06.2017, 14:04
1. Zwei gute Nachrichten.

Die SPD kann mit Ihren Wahlprogrammtäuschungen weiterhin nicht punkten. Die AfD verschwindet inzwischen fast in die Bedeutungslosigkeit.

Ich sehe positiv in die Zukunft!

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spon_3511963 20.06.2017, 14:07
2. SPD fällt auf schlechtesten Wert seit Ende Januar

Das wird noch schlimmer jetzt wo er den Schröder als Wahlhilfe auserkoren hat.
Ich glaube der Schulz weis nicht das dieser Mann schuld am Niedergang der SPD ist oder will es nicht wissen.
macht so weiter und die SPD wird ganz schnell Geschichte sein.

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schröte 20.06.2017, 14:17
3. SPD unwählbar

Da mir Frau Merkels Aussitzen schon lange gegen den Strich geht, und es auch langsam mal Zeit für eine "soziale" Wende wird, hatte ich eigentlich auf Martin gehofft. Nur leider setzt die SPD derzeit alles daran, sich für mich unwählbar zu machen.
1) Sie stellt sich ganz klar gegen eine Koalition mit den LINKEN. Um also an die Macht kommen zu können, führt keine Mehrheit an Mutti vorbei. Warum soll man also SPD wählen, wenn man damit eh wieder "Große Koalition" wählt?
2) Hat die SPD zusammen mit der Union in den letzten Wochen unglaublich viele "Überwachungs-Gesetze" - teils spät am Abend - durchgewunken. Erich Mielke wäre heute sicherlich ein stolzes und dankbares SPD-Mitglied. Eine Partei, die deart die freiheitlichen Grundwerte verrät, ist aboslut unwählbar. Von den Schwarzen kann man das erwarten, aber von den Roten?

Wer SPD wählt, wählt ein Überwachungs- und Polizeistaat unter Merkel.

*Schade* - aber die Sozen kann man leider abschreiben.

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merlin 2 20.06.2017, 14:17
4. Es liegt doch gar nicht nur am Kandidaten!

Schön wenn man einen Buhmann hat, auf den man alles münzen kann. Aber tatsächlich macht doch ein Herr Schulz die Überlegungen nicht alleine. Das "Programm" (die drei oder vier Punkte), das aktuell durch die Gazetten geistert, ist doch ein von den Parteioberen definiertes etwas. Das hat sich ja nicht nur ein Herr Schulz ausgedacht.
Und auch wenn ich keine besonderen Vorlieben für Herrn Schulz habe, ist mindestens die Überschrift falsch. Die SPD fällt wegen vielen Dingen auf den schlechtesten Wert seit Januar und sie wird weiter fallen, wenn sie nicht am Puls des Volkes horcht, sondern irgendwelchen Ideologien hinterher wankt. Sie muß nicht jeden Quatsch mitmachen, sie muß aber mal mit ihrem Quatsch aufhören:
TTIP, VDS, geplante höhere Steuern für die Bürgerschicht, mangelnde Rezepte gegen legale Steuervermeidung der ganz großen, miese Schulpolitik, schlechte Haushaltsplanung, Diskussionen um Vermögenssteuern (nur mal so am Rande - Vermögen ist die Basis für das kleine Eigenheim), Vernachlässigung der inneren Sicherheit und damit ist nicht die flächendeckende Überwachung gemeint, sondern schlicht die personelle Ausstattung, etc. Wenn sie das löst, wird sie auch wieder Stimmen bekommen, vorher nicht.

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josho 20.06.2017, 14:21
5. Die Talfahrt der SPD...

....ist noch lange nicht zu Ende. Jedermann sieht, dass ihr Programm ist schon jetzt auf die nächste große Koalition getrimmt ist. Das merken die Wähler, die schon so oft für dumm verkauft wurden. Schulz landet unter 20%.

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C-Hochwald 20.06.2017, 14:22
6. Soziale Gerechtigkeit ist mehr als dieses Programm

Ich sehe in dem aktuellen Programm der SPD zum Thema Gerechtigkeit nur eine Umverteilung innerhalb der Arbeitnehmerschaft. Mit Arbeitnehmer meine ich alle, deren Steuern automatisch vom Gehalt abgeführt werden.
Das ist nicht die Art von Gerechtigkeit, die ich mir vorstelle.
Meine Vorstellung wäre, daß unsere Regierung auf internationaler Ebene für die Steuergerechtigkeit der Firmen sorgen würde - Thema Steueroasen. Lt. SPON und SPIEGEL sprechen wir da von 2-stelligen Milliardenbeträgen pro Jahr.
Das würde auch effektiv zu Mehreinnahmen führen. Scheint aber zumindest in Schulz' Welt kein Thema zu sein, denn auf internationaler Bühne ist dies ein Vorhaben, das nur im Konsens mit anderen Staaten (EU) über mehrere Jahre zu erreichen ist. Aber er glaubt da als erfahrener EU-Politiker wahrscheinlich eh nicht an eine Erfolgschance. Also bedient er sich den leichteren Mitteln, die wir auch schnell an unserer Gehaltsabrechnung spüren. Aber, wie gesagt, es empfindet der Ingenier eher als ungerecht, wenn er die Steuergeschenke an die Kleinverdiener mit subventionieren muß. Leistung scheint bei der SPD bestraft, anstelle belohnt zu werden. Ich begegne in unserer Belegschaft jeden Tag den Kollegen, die nur über die Kollegen mit den höheren Gehältern schimpfen, sich selbst aber zu fein sind, sich mehr beruflich zu engagieren, z.B. in einer Projektarbeit oder beim Thema Weiterbildung. Die kommen mit der Einstellung zur Arbeit, dass sie mit der Anwesenheit ihre Bringschuld erledigt haben. Ich frage mich wirklich, warum ich mit einer höheren Besteuerung meines Gehaltes deren Steuergeschenke mitfinanzieren soll!?
Insofern ist mein Fazit, daß die SPD und Schulz in die Opposition gehören.

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kalu1512 20.06.2017, 14:24
7. Partei hat sich überlebt

Mit der SPD geht es bergab. Aber dass es so schnell geht, hätte ich nicht gedacht.
Es braucht sie halt keiner mehr, was sie uns wieder durch ihren konzeptlosen Wahlkampf ohne jegliche Zukunftsvision bewiesen haben.

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cat69 20.06.2017, 14:27
8. Wann knackt die SPD die 20% Marke ?

Die wird den Weg gehen, den ihre europäischen Schwesterparteien gehen. Traurig ist es nicht.

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echoanswer 20.06.2017, 14:31
9. Stimmungsmache

im Januar lag die SPD schon mal bei 20%. Die AfD verschwindet nicht in der Bedeutungslosigkeit mit 9%. D.h. sie wäre dann so unbedeutend wie die >FDP, die Linke (West) und die Grünen. Also Vorsicht mit solchen Einschätzungen. Einzelne Prozentpunkte zu bewerten ist einfach nur die Unfähigkeit der "Analysten" Fehlerbetrachtungen zu machen. Der Gesamttrend der SPD ist doch konstant auf niedrigem Niveau. Ein Statistiker rechnet den Hype um die Person Schulz, die jeder inhaltlichen Grundlage entbehrte, als Ausreißer aus dem Ergebnis.
Die Politiker in der SPD müssen keine ordentliche Arbeit für den Wähler liefern. Sie hoffen auf eine GroKo, die das Land wieder einmal lähmt und den SPD'lern das Gehalt sichert.

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