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SPON-Wahltrend: SPD fällt auf schlechtesten Wert seit Ende Januar
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Es könnte besser laufen für Martin Schulz. Dem Kanzlerkandidaten der SPD gelingt die erhoffte Trendwende in den Umfragen nicht: Beim SPON-Wahltrend holt seine Partei erneut schlechte Werte.

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teacher20 20.06.2017, 17:16
100.

Zitat von gammoncrack
Erstaunlich ist aber für Sie wohl, dass die Zufriedenheit in der deutschen Bevölkerung in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist. Insoweit ist es sicherlich erlaubt, positiv in die Zukunft zu blicken. Nur 8% sind mit ihrem Leben hier überhaupt nicht zufrieden. Wenn Sie dazu gehören, kann ich Ihren Kommentar sehr wohl nachvollziehen. Würde ich dazu gehören, würde ich das genau so sehen. Ich gehöre aber nicht dazu, obwohl mich manche Sachen schon ärgern. Aber bei mir zählt letztlich das Fazit.
Mir geht es materiell wahrlich nicht schlecht und ich gehöre keineswegs zu diesen "8%". Ob es einem Land "gut" geht oder nicht sollte man jedoch nicht in egoistischer Manier (allein) an der persönlichen Lebenssituation festmachen.
Was ich mir wünsche ist ein Land, durch das ein gewaltiger Ruck geht, der nicht mehr und nicht weniger als eine Neugründung dieses Staates bedeuten würde: (macht)politisch, (innovations-)technologisch, demographisch und sicherheitspolitisch-militärisch.
Mit einem (sicher für viele Verunsicherte beruhigenden) "Weiter so" unter einer erneu(er)ten Kanzlerschaft Merkels ist dies jedoch sicher nicht zu bewerkstelligen.

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labuday 20.06.2017, 17:29
101. irgendwas läuft gewaltig schief in Deutschland - auf der einen Seite Gekammere von Abgehängten, Ungleichheit

und Armut, aber auf der anderen Seite, wenn ich einHaus verkaufen will bekomme ich es ausschliesslich mit
türkischen Unternehmern zu tun. Auch beim Kindergarten meiner Kleinen baut ein Türke ein wundervolles Mehrfamilienhaus mit allem pipapo.
Offensichtlich haben die die einst urdeutschen Tugenden Fleiss, Sparsamkeit, Genügsamkeit übernommen und erfolgreich gelebt und das Herr der jammernden Deustchen wird größer und größer (ich vermute mal da wird das Gejammere vererbt).
Wie kann das sein, dass Einwanderer (die sind nicht alle hier geboren) die Chancen, die es zur Genüge gibt, eregreifen und erfolgreich sind und auf der anderen Seite ausgebildete Deutsche sich so gehen lassen ?

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labuday 20.06.2017, 17:33
102. das ist doch schon längst da - man muss es nur erkennen - JEDER, ob

Zitat von svenja_dobberstein
Das einzige was der SPD noch helfen könnte, wäre ein eigenes Konzept für ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
deutsch oder sonstwas - erhält als H4er bedingungslos 1050,00 €.
Soll es noch Sahne obendrauf sein ?

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ludwig49 20.06.2017, 17:35
103.

Zitat von Grummelchen321
Das war bevor er tausende von der Teilhabe abgekoppelt hat und sich selbst nach seiner Kanzlerschaft mit insiderwissen bereichert hat.
Genau, wir brauchen keine prima Wahlkämpfer, sondern Politiker die zwischen den Wahlkämpfen Politik für alle machen. Keine Partei, außer der SPD, hat es bisher geschafft, derart die eigenen Wähler zu verprellen.

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ariston666 20.06.2017, 17:54
104. SPD ohne Chance!

Der Schulz Hype war nur heisse Luft.Die SPD ist ein Auslaufmodell und wird die BTW nicht gewinnen. Ich wähle keine alten Reformvorschläge die nur seichte Wahlkampfparolen sind.Auch der Schulz als Kandidat ist mir sehr unsympatisch holt sich Schröder als Berater finde ich desaströs und gleichzeitig gut denn dann ist der SPD die Niederlage sicher. Ich hätte mir Politiker wie Macron gewünscht aber in D ist weiter politischer Stillstand angesagt,ohne konkrete Zukunftsperspektiven.Die neoliberale Poltik von CDU und FDP wird 4 Jahre weiterwursteln.

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portlana 20.06.2017, 17:55
105.

Zitat von DerDifferenzierteBlick
In diesem Artikel wird der Eindruck erweckt, als wäre die Umfrage nach der Vorstellung des SPD-Steuerkonzepts erstellt worden. Dies ist aber nicht der Fall. Geschätzt mindestens 70-80% der Teilnehmer haben abgestimmt, bevor sie von dem Konzept wissen konnten. Dass auch die anderen es nicht alle kannten, ist anzunehmen. Unabhängig davon war die Kommunikation des Konzeptes mal wieder suboptimal: Wenn man es real durchrechnet, dann bedeutet das SPD-Konzept eine STEUERSENKUNG für alle Brutto-Einkommen BIS KNAPP 100.000 Euro (Grund: exkl. Freibeträge, inkl. Akkumulation). Durch die suboptimale Präsentation glauben aber offensichtlich viele Menschen, dass schon ab 60.000 Euro Einkommen die Steuern erhöht werden. Dabei wurde hier erstens nicht die Steuer erhöht, sondern die Steuergrenze nach oben verschoben (was effektiv ein Steuersenkung ist). Zweitens handelt es sich bei den von der SPD genannten Zahlen (s.a. der höhere Steuersatz ab 76.000) nicht um das Bruttoeinkommen, sondern um das zu versteuernde Einkommen (Brutto wären es schon ca. 87.000). Drittens handelt es sich nicht um die Gesamtsteuerbelastung, sondern um einen Steuersatz (von vielen). In unserem Steuersystem führt die Akkumulation der verschiedenen Steuersätze dazu, dass auch Besserverdiener auf den unteren Teil deutlich weniger Steuern zahlen. Zusammen mit dem höheren Steuersatz ab 76.000 führt das in der Summe erst zu einer effektiven Mehrbelastung ab einem Bruttoeinkommen über 97.000-98.000 Euro (zu versteuerndes Einkommen über 86.000).
wenigsten einer der mal was gehirn einschaltet,
aber auch sie erwähnen nicht

das ab 250k jahreseinkommen nochmal 3% mehr gibt und das sind definitiv nicht mehr mittelschicht.
abgesehn von transkationsteuer und andere punkte.

dennoch habe sie recht und ist schon sehr erstaunlich, dass erst nach 8 seiten unsinn kommt.

und so leute wollen auch noch direkte demokratie, verstehen aber schon so einfache zusammenhänge nicht

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simonweber1 20.06.2017, 18:06
106. Ich

Zitat von thinklink
hatten sich nur bei den linken Gewerkschaftern Sozialdemokraten herumgesprochen: der Rest hat ja geglaubt, dass die Arbeitslosen einfach nur zu faul oder zu blöd sind, sich einen vernünftigen Job zu suchen und wir das mit der privatisierten Rentenergänzung, der Privatisierung des Gesundheits- und Pflegebereichs und der Bahn etc. alles nun wirklich viiiiiel viel besser wird. Nun wissen wir es besser: da wurde nur der "Investor", die Wirtschaft" und der bereits Super-Reiche wirklich super bedient. Arbeiten tun sehr viel mehr Menschen - gearbeitet Stunden aber auf dem Niveau der 80ziger Jahre, und die hart arbeitenden Menschen subventionieren über Aufstockung aus Steuermitteln nicht nur Renten, sondern auch die zurückgefahrenen Löhne. Der betroffene Mensch ging leer aus oder sieht sich heute trotz Arbeit einem Einkommen vergleichbar mit Einkommen der 80ziger-90ziger Jahre als Verlierer, der er auch ist (20-25 % im Niedriglohn) abgespeist.
weiß das alles und bin darüber genauso wenig glücklich wie Sie. Ich war SPD Mitglied und bin aus der Partei ausgetreten und habe die SPD auch nicht mehr gewählt. Mir ging es bei meiner Erwiderung nur darum darauf hinzuweisen, dass Schröder in seinem letzten Wahlkampf trotzt Agenda 2010, 34,2% Stimmenanteile für die SPD geholt hat. Ein Wert also, von dem SPD Experten heute träumen würden.

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prince62 20.06.2017, 18:09
107. Holt Schulze den Clement und den Riester jetzt auch noch zu Hilfe?

Zitat von andreas_leh
Esist nicht zu fassen, wie sich eine Partei (absichtlich?) selbst demontiert.Allein auf die Idee zu kommen Schröder als Wahlkampfhelfer einzuspannen macht einen sprachlos. Allerdings wird die SPD auch wirklich nicht mehr gebraucht, eine echtes soziales Wahlprogramm hat nur die LINKE
Es würde mich auch nicht mal mehr überraschen, wenn Mr. 100% jetzt auch noch die restlichen SPD-Kanonen Clement und Riester aus der wohlverdienten Versenkung heben würde,

wenn schon krachend die Wahl verlieren, dann aber richtig krachend denn wer sich ausgerechnet mit Putins-Gasableser und dem Maschmeyer-Spezi "Gefärbte Locke" sehen und ablichten läßt, dem ist alles zuzutrauen, nur keine Vernunft, offensichtlich ist EU-Schulze durch seinenjahrzehntelangen Aufenthalt im Raumschiff EU/Brüssel jegliche Wahrnehmung der Realitäten in Deutschland abhanden gekommen.

Es besteht als die berechtigte Hoffnung, daß die Seeheimer Partei
Deutschlands - SPD - im September unter die 20% Marke gewählt wird, was sich die Damen und Herren auch redlich vedient hätten und das bei einer Kanzlerin Merkel, der die Müdigkeit und die Verbrauchtheit schon direkt ins Gesicht gemeißelt scheint.

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rstevens 20.06.2017, 18:12
108.

Zitat von labuday
... die Chancen, die es zur Genüge gibt, eregreifen und erfolgreich sind und auf der anderen Seite ausgebildete ... sich so gehen lassen ?
Ich würde es nicht an Einwanderer oder nicht festmachen. Es gibt sehr viele, denen es eigentlich ganz gut geht, die aber trotzdem unzufrieden oft aber auch unflexibel sind.

Innovation am Arbeitsplatz? Oh nein, aber nur wenn das nicht Mehrarbeit verursacht und ganz sicher nur, wenn auch der letzte zur Schulung geschleift wurde. Der Betriebsrat geht auf jeden Fall erst mal auf die Barrikaden.

Sich selbst weiterbilden, um relevant zu bleiben? Aber nur wenn das Unternehmen das (direkt) bezahlt. Ich habe doch nichts zu verschenken.

Am Ende wundern sich die Leute dann, dass sie nicht für die coole freigewordene Stelle berücksichtigt wurden, obwohl sie schon so viel länger im Unternehmen sind oder dass die Gehaltserhöhung nicht klappt oder gar, dass sie bei der nächsten Kündigungswelle dabei sind. Das ganze ist dann oft noch gepaart mit einer überzogenen Erwartungshaltung. Der Staat tut nichts für mich, das Unternehmen tut nichts für mich.

Dabei könnte man auch mitmachen, ggf. sogar mitgestalten. Sich entwickeln, auch wenn es sich vielleicht erst etwas später auch finanziell bemerkbar macht - oder halt auch nicht, dann ist man aber besser positioniert für einen besseren Job woanders.

Ich finde es teilweise schockierend, wie viele eigentlich gut ausgebildete Menschen es gibt, die sich wie oben beschrieben verhalten, dabei gar nicht merken, dass sie sich selbst damit am meisten schaden und unzufrieden werden.

Es gibt aber auch andere, die sich reinhängen, die offen für neues sind, die mitmachen und so weiter. Auch wenn hier oft gegenteiliges geschrieben wird, eine solche Einstellung wird in vielen Fällen doch gesehen und bringt einen weiter.

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