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SPON-Wahltrend: SPD nur noch knapp vor der AfD
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Aufbruchstimmung in der SPD ist für die Wähler offenbar nicht zu erkennen. Im SPON-Wahltrend hat die AfD die Sozialdemokraten schon fast eingeholt. Schlechte Werte bekommt auch die neue Chefin Nahles.

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sepp16 29.05.2018, 14:25
60.

Zitat von j.cotton
Lt serösem Umfragen / Statistik wollen ca. 92% der Migranten / Flüchtlinge nach Deutschland.(Erst kürzlich Reportage im öffentlichen FS) Sie haben natürlich.....
Nur mal zur Info. Laut seriöser Chatham House Umfrage wollen 53 Prozent einen kompletten Migrationsstopp von muslimischen Ländern, nur 20 Prozent sind dagegen.

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Willi Wacker 29.05.2018, 14:27
61.

Zitat von qjhg
abwarten, bevor das Wahlvolk hoffen kann, dass nun endlich eine fähige, zukunftsorientierte,´.....
Immer nach einer Klatsche zieht die SPD-Funktionärskaste den Schluss, man müsse die Partei endlich richtig links machen und dem Wähler eben nur besser erklären, mit der absoluten Mehrheit der Partei dann doch das sozialistische Paradies anbricht.
Der große, weisse Elefant im Wohnzimmer...

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Leser161 29.05.2018, 14:29
62. Ja nun

Die SPD müsste halt ihr Profil schärfen. Es gab dazu schon durchaus versuche von Einzelpersonen. Aber rein gefühlsmässig macht das für mich den Eindruck als wenn auf den Busch geklopft wird oder Einzelpersonen sich ins Bild setzen wollen. Bei mir entstand nie der Eindruck als wenn das jetzt langfristige Ziele wären bzgl. derer ich was von der SPD erwarten kann.

No offense. Auch Zielfindung ist notwendig. Aber jetzt wird es langsam mal Zeit, dass die SPD sich als Ganzes mit Nahles an der Spitze in Bewegung setzt und uns zeigt wofür sie stehen will.

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kayakclc 29.05.2018, 14:30
63. Die SPD braucht keine Opposition

Die SPD ist ihre eigen Opposition. Die beiden Kanzler, die die SPD zuletzt gestellt hat, wurden jeweils von der eigenen Partiel verlassen, weil die SPD am liebsten selbst Opposition gegen ihre besten Politiker macht: Helmut Schmidt und Gerd Schröder. Die Agenda 2010 war sicherler hart für viele konservative, weil sie verkrustete Strukturen aufgebrochen hat, aber extrem erfolgreich. Die Wirtschaft brummt dank Schröder im Gegensatz zu Italien und Spanien, wo man lieber auf Staatverschuldung gesetzt hat. Und die SPD: verkrichts sich und schämt sich für ihr erfolgreichstes Projekt. Und dann wundert man sich, dass die Partei nicht für Gerechtigkeit steht, sondern eine Ansamlung von Pfauen, die am liebsten ihr Spitzenpersonal in die Wüste schickt. Am extremsten war das beim 100% Schulz, der erst als falschen Kandidat aufs Schild gehoben wurden, und dann von den selben Leuten einfach fallen gelassen wurde. Die SPD ist eben keine Partei die für Ehrlichkeit und Rückrat steht. Der Niedergang der SPD kann nur aufgehalten werden, wenn die Partei i versteht, dass sie zwar eine linke Partei ist, aber im Kern nur als linksliberale Partei der Mitten wirklich eine Change besitzt. Wer Randgruppenpolitik machte, wie die Stegners und Dresslers, der bekommt nur Unterstützung der Randgruppen.

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n.wemhoener 29.05.2018, 14:31
64.

Zitat von Freidenker10
Solange die Partei nicht versteht das sich die Meinung der Parteifunktionäre nicht mehr mit der ihrer Wähler deckt, solange wirds auch weiter bergab gehen! Allerdings verstehe ich in diesem Zusammenhang die CDU Wähler auch nicht mehr, denn was tut denn der Kanzlerwahlverein für ihre Wähler? Den CDU Wählern scheint alles wurscht zu sein...
Die CDU-Wähler wollten mit ihrer Stimme nur eins zum Ausdruck bringen:
"Bitte keine Veränderungen !"

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mwroer 29.05.2018, 14:31
65.

Zitat von citi2010
Ich hatte neulich in der Bahn ein angenehmes Gespräch mit einem Abgeordneten der SPD. Er erschien mir wesentlich klüger und klarer als alles was wir von Nahles und Konsorten mitbekommen. Allzuviel Einfluss scheint er aber nicht zu haben. Schade.
Das ist ja eben das Problem der SPD - da wird Erneuerung verkauft und ausgerechnet die Person die seit über 10 Jahren jede einzelne Entscheidung mitgetragen hat wird zur Vorsitzenden gemacht.

Das war Etikettenkleberei und im Prinzip weiß es jeder. Die Frage die Sie dem Abgeordneten hätten stellen können wäre gewesen 'Warum lauft Ihr denen nach?'

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Wahrheit2011 29.05.2018, 14:36
66. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung (und sehr erfreuliche)

Nach dem großen Fehler, seitens des Parteitages für die Groko zu sein und sogar dem Wunsch der Mitglieder, wieder als kleiner Partner in eine Regierung Merkel zu gehen, hat sich die SPD ins Abseits gestellt. Durch die vertane Chance auf dem anderen Parteitag, sich nicht für Aufbruchstimmung und die Flensburger Oberbürgermeisterin zuentscheiden, sondern ausgerechnet die langjährige Strippenzieherin Andrea Nahles zu wählen, tat dann ihr übriges.

Vor ein paar Jahren hätte ich es bedauert, was mit der SPD geschieht.
Jetzt aber ist das ganze Problem hausgemacht und hochverdient. Die SPD ist verbraucht und schwankt in ihrer Haltung in wichtigen Fragen., Da ist es ganz normal, dass die Menschen sich anderen Parteien anschließen. Die Entwicklung geht hoffentlich noch weiter!

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Willi Wacker 29.05.2018, 14:36
67.

Zitat von retterdernation
das die AfD trotz aller öffentlichen und medialen Schelte weiter an Zustimmung gewinnt. Irgendwie war das schon sehr unterhaltsam am Wochenende in Berlin: 5000 Bürger mit Deutschlandfahnen und etwa 20 000 die dagegen auf Electro-Beats .......
Das war ja neulich nur der Berliner Lokalpresse eine Meldung wert, aber in Berlin ist die SPD inzwischen auf Rang 3 abgerutscht.
Allen, die jetzt Hoffnung auf eine Rückkehr der Vernunft setzen, muss der Zahn gezogen werden. An erster Stelle stehen nun die Linken...

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Schmidt24 29.05.2018, 14:37
68. Wer hätte das gedacht?

91% haben nicht Linke gewählt, 91% haben nicht Grüne gewählt und jetzt droht die SPD auch noch auf Platz 3 hinter der AfD abzurutschen. Dann kann es mit der sozialen Ungerechtigkeit ja nicht so weit her sein, wie es u. a. auch der SPIEGEL immer wieder suggeriert. Unbestritten gibt es sozial prekäre Einzelfälle - darüber muss man nicht diskutieren. Aber Einzelfälle sind halt nicht "das Volk", wenngleich der SPIEGEL auch das immer wieder gern suggeriert. Wenn die links-rot-grünen Parteien nicht begreifen, dass mit sozialer Ungerechtigkeit derzeit keine Wahlen zu gewinnen sind, dann werden sie eben von anderen Parteien überholt.

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häretiker1412 29.05.2018, 14:38
69. Abstieg oder stetiger Aufstieg?

Zitat von klatschreporter
...hat doch längst begonnen: Anfang Mai noch bei 15,7 %, aktuell nur noch bei 15,2 %. Und hier versuchen einige weltfremde Parteifanatiker tatsächlich, das zu einem Triumph hochzujazzen!
Oha, mit dieser Aussage wäre ich vorsichtig. Dass der Niedergang der AfD begonnen hat, versucht uns Herr Güldner und sein SPD-nahes Umfrageinstitut seit mehreren Jahren unterzujubeln. Damals ging es von 5 auf 4 Prozent runter später von 10 auf 9 Prozent und heute von 15,7 auf 15,2. Und jedes mal war es der beginnende Abstieg der AfD, den sich Güldner so sehr wünscht. Am Ende musste er seine Zahlen immer wieder an die der anderen Umfrageinstitute anpassen, weil der Abstieg eben doch nicht begann. Ganz im Gegenteil.

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