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SPON-Wahltrend: SPD verliert den Anschluss an die Union
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Es ist der schlechteste Wert seit Mitte Februar: Die SPD verliert im SPON-Wahltrend weiter an Zustimmung - und das kurz vor zwei wichtigen Landtagswahlen. Sehen Sie hier die Ergebnisse und stimmen Sie ab.

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cornel 02.05.2017, 18:38
1. Schulz verliert den Anschluß

zunächst hatte ich ihn als Vizekanzler gesehen, inzwischen ist er damit auch noch überbewertet. Es waren einfach zuviel hohle Sprüche. Der Populismus scheint nicht mehr überall zu ziehen. N L/F/GB

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schwaebischehausfrau 02.05.2017, 18:53
2. So schön wird's nie wieder...

Ist mit der SPD so ähnlich wie mit nem chronischen Bundesliga-Kellerkind, das nach dem 1. Spieltag mal Tabellenführer ist. Als Fan schneidet man sich diese Tabelle dann aus und bewahrt sie auf . Wohlwissend, dass es ab da nur noch abwärts gehen kann. Dumm, wenn man schon 6 Monate vor der Wahl sein "All-Time-High" hatte. Aber es war ja leider auch zu schön, um wahr zu sein: Eine Partei, die mit ihrem Programm irgendwo im letzten Jahrhundert steckengeblieben ist zwischen Bergmanns-Chor und Stahlarbeiter-Romantik und deren einzige Kontinuität seit über 10 Jahren der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit ist, tauscht ihren drögen Spitzenkandidaten durch einen genauso drögen und skandalbehafteten EU-Bürokraten aus und steigt auf wie Phoenix aus der Asche? Dass die Ernüchterung kommt, sobald die Euphorisierten realisieren, dass das dummerweise immer noch die gleiche SPD ist wie vorher, war leider absehbar. Die Ernüchterung wird noch größer werden, sobald die SPD ihr Wahlprogramm vorstellen wird und sobald die anderen Parteien den "Neuer Wein in alten Schläuchen"-Hoffnungsträger der Sozn mal so richtig unter Beschuss nehmen und entzaubern als Scheinblüte. Hoffentlich haben sich die SPD-Funktionäre die tollen Umfrage-Ergebnisse vom Februar alle ausgedruckt und ins Parteibuch geklebt - so schön wird's nie wieder :-)

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furorteutonikus 02.05.2017, 18:55
3. Nur falsche Themen

Tja Herr Schulz und Spd, die Wähler sind zwar blöd, aber nicht so blöd, dass sie das Geschwafel eines Europabesessenen, der noch mehr Flüchtlinge-, und noch mehr Schulden von den anderen EU-Ländern durch Deutschland übernehmen will, glauben. Leider haben Sie sich inhaltlich nur auf Verbesserungen von Hartz 4, sowie Steuerleichterungen beschränkt, aber sonst nur meta-pathetische Sprüche losgelassen. Das glaubt eh keiner mehr, da die SPD dazu lange genug Zeit hatte.
Fragen Sie doch einfach mal in der Bevölkerung nach was die aktuell will. Leider sind das nicht Ihre Themen.

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post.scriptum 02.05.2017, 19:00
4. Es hat sich abgezeichnet

Dass Martin Schulz mit der SPD nicht die Ergebnisse wird halten können, die ihm und seiner Partei nach seiner Nominierung zum Spitzenkandidaten zuteil wurden, musste doch jedem klar sein. Nun zeigt sich wie ausgebufft die Kanzlerin ist, die mit ihrer Dauerpräsenz in den Medien mit den Mächtigen der Welt zu sehen ist. Schulz, der währenddessen Fischräuchereien in Schleswig-Holstein unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit aufsucht, gerät dabei fast in Vergessenheit. Wenn Merkel demnächst mediengerecht Gastgeberin beim G20-Treffen ist, wird Schulz womöglich ein neue Kita einweihen oder Vorschläge vor Gewerkschaftern unterbreiten, wie Familien weiter entlastet werden können (was nach den Wahlen ohnehin nicht mehr Thema sein wird). Nein, Schulz wird mit den Sozialdemokraten bei den BTW nicht nennenswert über 25, 26 Prozent kommen und sich über die Einladung Merkels freuen, ihr Juniorpartner werden zu dürfen.

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gammoncrack 02.05.2017, 19:01
5. Ich wage mal die Hypothese,

dass der massive Rückgang der Schulz-Euphorie einem gewissen Donald Trump AUCH zu verdanken ist. Die potentiellen Wähler haben erkannt, dass Politiker gerne versuchen, über nicht einhaltbare Wahlversprechen auf Stimmenfang zu gehen. Und genau dieses Weg war und ist Schulz bemüht zu gehen

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meckerheini 02.05.2017, 19:01
6. Drückeberger und Hasenfüße

sind die Genossen. Ohne Dunkelrot wird es nichts mehr mit einer SPD Kanzlerschaft. Da helfen auch keine kurzzeitigen Höhenflüge ausgelöst durch M. Schulz. Die haben mit ihrer Klientel Schindluderei betrieben, seit der sogenannten Agenda 2010. Unfähigkeit besteht auch auf dem Gebiet der Außenpolitik, das hat man malwieder beim letzten Außeneinsatz von Gabriel gesehen. Von der Beteiligung am völkerrechtswidrigen "Kosovo" Krieg bis hin zu den schwachsinnigen Sanktionen gegen Rußland kann man das beobachten. Die haben einfach keinen Mumm, mit den Linken zusammenzugehen. Eher prostituieren sich die Genossen und gehen mit der Hotelfachsteuerbegünstigungspartei FDP und den "gutbürgerlichen" Grünen in eine Koalition. Das nützt dann vielen, jedoch nicht der ausgedünnten Mittelschicht.

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muelklau 02.05.2017, 19:22
7. Abwarten! Aktiv für Europa!

Das die Werte nach dieser schnellen Bewegung nach oben sich stabilisieren bzw. sogar etwas zurückgehen halte ich für eine normale Entwicklung. Sein Gesamtkonzept muss er bis Ende des Frühsommers liefern. Wunder sollte man nicht erwarten, das wäre unrealistisch. Einen pro-Europa Initiative würde ich sehr begrüßen und auch unterstützen. Insofern wünsche ich mir eine klare Kante.

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evita_4 02.05.2017, 19:26
8. Ich stelle mir vor,

bei unseren roten Genossen fällt ganz auf einmal und schnell der Groschen der hinreichend großen Erkenntnis und sie verzichten auf die Tröge der Macht und gehen in die Opposition. Nehmen sich vier Jahre eine Auszeit, kommen endlich und in Ruhe einmal zur Besinnung und basteln ganz Überlegen an einem Programm, wohl überlegt und nicht mit heißer Nadel gestrickt, und treten 2021 runderneuert an. Meinen Segen hätten sie.
M.K.

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view3000 02.05.2017, 19:27
9.

Die SPD muss, wenn sie wirklich an Profil gewinnen möchte, neue Lebensmodelle abseits des brutalen Wettbewerbs vorschlagen. Nur im Windschatten der wirtschaftsliberalen Parteien mitzulaufen und scheinheilige Sozi-Parolen zu schmettern, reicht nur für eine neue Groko-Runde. Aber wahrscheinlich wird die auch angesteuert.

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