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Staatsbürgerschaft und Wahlrecht: #giovannigate - oder die Tücken des Doppelpasses
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Das Bekenntnis von "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, bei der Europawahl zweimal gewählt zu haben, zeigt die Tücken des Doppelpasses. Statt die Sache aus der Welt zu schaffen, will die Große Koalition die Mehrstaatlichkeit jetzt auch noch ausweiten.

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abo1999 27.05.2014, 13:05
1. Tut mir Leid ...

... dass dieses Vorgehen nicht rechtmäßig sein kann, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Man braucht schon ein großes Ego um sich doppelt so wichtig zu fühlen wie die Menschen um einen herum.

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Hilfskraft 27.05.2014, 13:08
2. Fragen

1) er wird nicht der einzige sein, der es so macht/e.
Man könnte leicht ermitteln, wieviele doppelte Wahlbenachrichtigungen erhielten, wenn man nur wollte.
2) bei Bundes/Landtagswahlen dürfte das egal sein. Hier kann er nur als Deutscher wählen.
Bei Kommunalwahlen könnten er und viel andere auch dieses "Spielchen" treiben.
3) Wofür gibt es Computer, wenn ein Abgleich hier nicht erfolgt?
4) Steht auf den Wahlzetteln keine entsprechende Belehrung?
Man belehrt uns doch sonst ständig und überall über alles, was wir nicht dürfen.
Hier nicht?
Sonderbar!
Was wäre wenn die EU-Wahl wegen Wahlbetrugsverdacht angefechtet würde?
Wir schicken Wahlbeobachter in s.g. Schurkenstaaten und hier läuft sowas unter Regie der Behörden ab ... ????

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gast2011 27.05.2014, 13:09
3. wozu

Zitat von sysop
Das Bekenntnis von "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, bei der Europawahl zweimal gewählt zu haben, zeigt die Tücken des Doppelpasses. Statt die Sache aus der Welt zu schaffen, will die Große Koalition die Mehrstaatlichkeit jetzt auch noch ausweiten.
ein doppelpass? entweder ist man deutscher oder italiener. oder schafft doch die heutigen pässe gleich ab und macht einen eu pass. thema erledigt.
abgesehen davon denke ich, sollten sich die verantwortlichen besser umd die vernichtung der steuergelder kümmern.

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Walther Kempinski 27.05.2014, 13:09
4. di Lorenzo

Ich schätze di Lorenzo sehr. Er ist ein der wenigen ruhigen Denker in einer stets immer schneller und schlampiger werdenden BILD-Zeitungs-Demokratie. Umso mehr erschüttert es mich, dass er das nicht gewusst haben will. Sogar ich wusste das schon lange zuvor. Es ist auch eine Frage der Logik: One man one vote. Wenn manche two votes haben, kann sich di Lorenzo ganz leicht denken, dass dies unfair und womöglich illegal ist. Seine eigene Zeitung hat dazu vor Wochen bereits einen langen Artikel zu dem Thema geschrieben!

Aber einknasten sollte man ihn jetzt nicht. Gelegenheit macht Diebe. Man müsste das System so verändern, dass sich die Gelegenheit nicht mehr bietet oder man 10 Warnungen ins Gesicht geklatscht kriegen müsste, dass dies unter Strafe steht.

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Europa! 27.05.2014, 13:09
5. Weiter so, Fleischhauer!

Zitat von sysop
Das Bekenntnis von "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, bei der Europawahl zweimal gewählt zu haben, zeigt die Tücken des Doppelpasses. Statt die Sache aus der Welt zu schaffen, will die Große Koalition die Mehrstaatlichkeit jetzt auch noch ausweiten.
Fleischhauer weist völlig zu Recht darauf hin, dass die SPD mit ihrer Barmerei versucht, unhaltbare rechtliche und soziale Zustände zu schaffen. Besonders pikant: Ihre Zuwächse bei der Europawahl haben die verlogenen SPDler dann mit der nationalen Karte erreicht, indem sie so taten, als wäre Martin Schulz ein Vertreter für Deutschland. Pfui Deibel!

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max.nelles 27.05.2014, 13:10
6. Die Akzeptanz

der doppelten Staatsbürgerschaft ist einer richtiger Schritt in einem gemeinsamen Europa. Der Begriff der Nationalität ist leider immer noch bemerkenswert bedeutungsüberschätzt und rührt letztlich aus finsteren historischen Zeiten her. Und bevor man mir derartiges vorhält: ich bin weder Kommunist noch Linke-Wähler.

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suaheli4711 27.05.2014, 13:10
7. sorry

Zitat von sysop
Das Bekenntnis von "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, bei der Europawahl zweimal gewählt zu haben, zeigt die Tücken des Doppelpasses. Statt die Sache aus der Welt zu schaffen, will die Große Koalition die Mehrstaatlichkeit jetzt auch noch ausweiten.
ich kann beim besten Willen nicht glauben, dass dieser gebildete Mensch aus "versehen" zweimal wählt.
Ich vermute immernoch journalistisches Interesse genau diesen Eklat vorzurufen. alles andere ist absurd
Und wenn dem so ist, ist es ihm gut gelungen...

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tropf 27.05.2014, 13:10
8. Welche moral

Die gibt es schon lange nicht mehr, wenn es sie überhaupt jemals gab. Wo ist das Problem der Doppelwahl? erstens für jedes Land wird der Doppelstaatler sich anders verhalten, da die Bedürfnisse unterschiedlich sind. Zweitens es gibt genügend ungesetzliche Taten die im Gründe nicht bestraft werden, siehe Schmiergelder. Grüße ein Doppelstaatler

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max.nelles 27.05.2014, 13:12
9.

Bzgl. der Strafbarkeit von Di Lorenzo fehlt es dem Kolumnisten zudem eklatant an Fachwissen.

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