Forum: Politik
Staatskrise: Bundesregierung forciert "freie und glaubwürdige Wahlen" in Venezuela
AFP

Der oppositionelle Parlamentspräsident Juan Guaidó hatte sich zum Interimspräsidenten von Venezuela erklärt. Die deutsche Regierung setzt nun auf einen politischen Prozess für eine "freie Zukunft" des Landes.

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Eine Stimme der Vernunft 24.01.2019, 15:11
10. Zu schwache Reaktion der EU - Juan Guaidó rechtmäßiger Präsident

Juan Guaidó ist ganz klar der rechtmäßige Präsident. Alle südamerikanischen Staaten von Gewicht stehen zurecht hinter ihm. Zum Glück auch die USA. Maduro hatte vorher bereits gepuscht, als er die demokratisch gewählte Nationalversammlung kaltstellte. Es geht jetzt darum Maduro abzusetzen und ins Gefängnis zu sperren und zwar für immer. Denn er ist ein wirklich übler Diktator. Das Leiden des Volkes ist immens. Wer hier im Forum noch pro Maduro Stellung nimmt ist meiner Meinung nach eine ernsthafte Gefahr für die Demokratie, auch in Deutschland. Der Fall Venezuela ist eindeutig. In aller Konsequenz muss Maduro jetzt abgesetzt werden.

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isi-dor 24.01.2019, 15:12
11. Eher Zurückhaltung!

Venezuela hat zunächst mal eine vom Volk gewählte Regierung. Es mag schwierig sein, das zu akzeptieren, aber im Grund geht es nur die Venezoelaner etwas an. Putin, Trump und die Europäer haben eigene Interessen, aber daraus ergibt sich kein Einmischungsrecht in die inneren Angelegenheiten eines Landes.
Man tritt ja auch nicht offen für freie und faire Wahlen in Russland, den USA, der Türkei, Syrien, Kuwait oder gar Saudi-Arabien ein.

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mansky 24.01.2019, 15:12
12. Die EU schaut immer erst nach Washington!

Brüssel hat doch -mit Ausnahme von Iran- selten eine klare eigene Position zu außenpolitischen Themen. Man schaut bzw. wartet erst ab, was der große Onkel sagt und folgt dem. Wenn wir die gleichen Standards überall anlegen würden wie bei Venezuela, dann müssten wir zuerst eine klare Position zu Saudi Arabien beziehen, wo eine Minderheit brutal unterdrückt und deren Vertreter sogar öffentlich geköpft werden. Journalisten werden auf Weisung des Kronprinzen in Säure aufgelöst, doch unsere Politiker spielen nur ein bisschen Empörung vor. Im Vergleich zum Kronprinzen in Riad ist selbst Assad ein 'lupenreiner Demokrat'. In Afghanistan ist bei den letzten Wahlen der US Außenminister hingeflogen und kurzerhand mal festgelegt, wer Präsident bzw. CEO wird, was lt. afghanischer Verfassung gar nicht möglich ist. Aber so hat mann es eben gern und würde es am liebsten auch überall so haben. Was für eine Heuchelei, die unsere Außenpolitik unglaubwürdig macht!

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Le Commissaire 24.01.2019, 15:12
13.

Zitat von garten94
Schon nach wenigen Stunden wird der "demokratische Putsch" von ganz bestimmten Ländern anerkannt.
Welche Länder haben Juan Guaidó "anerkannt"? In dem Artikel wird jedenfalls keines genannt.

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isi-dor 24.01.2019, 15:14
14.

Zitat von garten94
Ein sozialistisches Land in Amerika darf nicht sein und Hilfe, der Russe will auf dem Kontinent Fuß fassen!! Noch schlimmer geht nicht. Das ist ja wie zur Kubakrise! Schlimm an der Sache ist nicht die Ironie, sondern dass es ernsthaft Kräfte gibt, die zündeln würden wollen!
Das geht im Grunde auf die Monroe-Doktrin von 1823 zurück, wonach in neuen Welt nur die USA allein kolonisieren und Völkermorde betreiben darf, alle anderen nicht.

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fiedler 24.01.2019, 15:16
15. Ende gut, alles gut?

Die amerikanischen "Demokraten" haben ja lange genug dran gearbeitet.. Wird ja Zeit, dass mal ein ordentlicher Diktator in dem Laden durchgreift! Henry Kissinger weiss bestimmt Rat???

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solosola 24.01.2019, 15:18
16. Korruption ist die Geissel Lateinamerikas

unabhaengig der politischen Denkrichtung. Chavez und Konsorten haben ihren Klientelismus und ihre Cleptokratie nur soweit auf die Spitze getrieben, dass Venezuela als rohstoffreichstes Land hungert und fast die Hälfte der Bevölkerung emigrieren musste. Eine grossartige Errungenschaft des Sozialismus. An all die Sesselrevoluzer empfehle ich ein paar Wochen in diesem Land.. hoffentlich überleben sie es... .saludos desde Colombia

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Gut Reden 24.01.2019, 15:21
17. Glaubwürdige Wahlen?

Bei welchem Ergebnis geht man dann davon aus, dass die Wahl glaubwürdig war?

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thomas0815-1 24.01.2019, 15:23
18. Die Bundesregierung stellt sich hinter die demokratischen Kräfte in Ve

Was das dann bedeutet, wenn sie denn siegen, kann man an den Bürgerrechtlern der DDR sehen ,die nach der friedlichen Revolution alle mehr oder minder kaltgestellt wurden... . Mit Ihren humanistischen Idealen stören diese doch nur.

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ospudd 24.01.2019, 15:24
19. "Freie und glaubwuerdige Wahlen"

Das ist eine Forderung hinter der jeder stehen kann und sollte. Fuer dieses Sued-Amerikanische Land wuerde es allerdings vor allem bedeuten: keine Intervention und Unterstuetzung und Einmischung durch den Hauptveursacher dieser staendigen Konflikte, der USA.

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