Forum: Politik
Stadtschloss Berlin: Millionenschwerer Fassadenschwindel
DPA

Bei der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses kommen auf den Bund hohe Mehrkosten zu. Die erwarteten Spenden fließen nur spärlich. Kurz vor der Grundsteinlegung wird nach SPIEGEL-Informationen klar, dass der Steuerzahler womöglich für Forderungen in Millionenhöhe einstehen muss.

Seite 2 von 20
Toncontin 10.06.2013, 16:03
10. Das Zottel hat doch keine Ahnung!

Wenn Thierse & Co. schlau sind, lassen Sie in die Sandgrube einen Bunker bauen, damit sie und ihresgleichen einen Zufluchtsort haben, wenn der Mopp anfängt zu denken und sich so einen Blödsinn und so seine Geldverschwendung nicht mehr bieten lässt. Ein Wahnsinn!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nobuemi 10.06.2013, 16:04
11. Politiker zur Verantwortung ziehen!

Es wird höchste Zeit für ein Gesetz, das gewährleistet, daß Politiker bei solchen Fehlleistungen zur Verantwortung und Kasse gebeten werden. Es gibt außerdem nach meiner Meinung genügend Schlösser in und in der Nähe von Berlin (Potsdam).
Einfach den Bau einstellen und begrünen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deranaluest 10.06.2013, 16:06
12. Mal ehrlich wen wundert das?

Das war doch von Anfang an klar dass das Teil teurer wird. Unnütz ist es ohnehin. Der einzige Grund das Teil zu bauen wäre wenn ich dann Kaiser werde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
boingdil 10.06.2013, 16:07
13. Hatte daran jemals wirklich jemand Zweifel?

Wenn der Staat beschließt ein Gebäude zu bauen und dabei auf Spenden von etwa 10% der kalkulierten Gesamtsumme hofft, glaubt da jemand ernsthaft es wird nicht gebaut wenn nur 3 oder 6 Prozent kommen? Spenden werden so oder so nur kommen wenn gebaut wird. Also ist die Entscheidung doch klar, dass eventuelle Finanzierungslücken durch den Auftraggeber geschlossen werden. Letztlich ist es also die Frage, ob die Spenden freiwillig kommen oder über den Umweg Steuern...
Die Entscheidung "Bauen oder nicht" iste längst gefallen. Bleibt also nur zu hoffen, dass es nicht zu viele Änderungswünsche an das Ding gibt, denn das treibt die Preise. Und da eh keine wirkliche kommerzielle Nutzung vorgesehen ist, gibt es an der Front zumindest kein Finanzrisiko, sprich keine Berliner Variante der Nürburg Ring GmbH.
Ach, und nur der Vollständigkeit halber: das Ding ist ein echtes SPD-Planungskonstrukt, vom Wowereit über Thierse und Tiefensee. Wird aber beim Hochkochen garantiert Schwarz-Gelb in die Schuhe geschoben. Machen die Grünen und die Linken, die ja immer noch Erichs Lampenladen nachtrauern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quark@mailinator.com 10.06.2013, 16:09
14. Überraschung ...

Man dieses Schloß ist ein ewiges Symbol für die Falschheit der Machthaber in diesem Land. Man wollte den Palast de Republik weg haben, egal, was es kostet. Ich bin sicher, am liebsten würden die den Berliner Fernsehturm auch abreißen, nur weil er an die DDR erinnert. Aber ich sag' Euch was: Den Problemen, die Euch Euere tolle Marktwirtschaft einbrockt, könnt Ihr nicht davon laufen. Nachdem an Rente, Schule, Krankenversorgung, Polizeischutz, Straßenbau, Arbeitslosenhilfe, etc. nun schon getrichen wurde, was man streichen konnte, ist einfach nicht mehr viel übrig, woran man noch abstreichen kann, ohne, daß die Leute auf die Barikaden gehen. Wasser- und Blockkraftwerke, Schul- und Polizeigebäude sind verkauft und teuer zurückgemietet. Telefon und Post sind privatisiert. Was macht Ihr nun ? Klar - Ihr baut ein (Traum)schloß mit dem Geld der Bürger. Da wär' ich doch lieber wieder in eines der Restaurants im ollen Palast gegangen. Das Essen da war super und auch gar nicht teuer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gnossos 10.06.2013, 16:10
15.

Mich widert ohnehin an, dass wir mitten in unserer modernen Hauptstadt so eine Reminiszenz an Zeiten dumpfen Deutschtums erdulden müssen. Aber dem Volk gefällt´s wohl. Schauen wir uns doch Prinzessinenhochzeiten im Fernsehen an und träumen von der Rückkehr der degenerierten Blaublütler an die Macht. Dann müssen wir wenigstens nicht alle vier Jahre unseren Ar... von der Couch wuchten, um zur Wahlurne zu gehen. Zum Glück formieren sich die alten eliten schon wieder....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
patras 10.06.2013, 16:10
16. Noch ein Wahnsinn

Es macht einen doch nun langsam fassungslos: Noch ein Millionenobjekt, das von Steuerzahler bezahlt werden muss. Kann mir irgendjemand erklären, welchen Sinn die Rekonstruktion des Stadtschlosses haben soll? War der Kaiser ein Symbol für Demokratie, für irgendetwas, was heute in der Demokratiie Bedeutung hat? Wie kommen unsere Politiker dazu, solchen Schwachsinn zu beschließen? Für mich gibt es eine Erklärung: Unsere Politiker verstehen sich, dass ihre Rolle als Volksvertreter ein Beruf ist, sie einen Topf haben, mit dem sie nach gutdünken umgehen können und sie nie selbst betreffend, sie gehen kein Risiko ein, wenn wieder ein paar Millionen unsinnig in den Sand gesetzt werden und sie geben keinerlei Rechenschaft ab. Das Wahlvolk wählt diese Berufsvolksvertreter wieder, das Risiko ist gering, dass man ihnen einen Denkzettel verpasst. Warum - das müsste mir auch mal jemand erklären.
Ich finde, man sollte Politikern in zwei Amtsperioden die Chance geben, das Volk zu vertreten, danach müssten sie einen Rechenschaftsbericht über ihre Leistungen in diesen Amtszeiten vorlegen und müssten bei offensichtlichem Missbrauch haftbar gemacht werden können. Und was die Rentenansprüche angeht: Für die acht Jahre werden die Beiträge in die jeweiligen Rentenkassen aus Steuern finanziert. Es muss endlich Schluss sein mit dem Selbstbedienungsladen für jede spinnerte Idee von auf Lebenszeit immer wieder gewählten Vertretern. Dann käme vielleicht auch mal die jüngere Generation an die Reihe, über ihre Zukunft selbst aktiv mitzubestimmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
asib2009 10.06.2013, 16:11
17. Super,

Zitat von sysop
Bei der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses kommen auf den Bund hohe Mehrkosten zu. Die erwarteten Spenden fließen nur spärlich. Kurz vor der Grundsteinlegung wird nach SPIEGEL-Informationen klar, dass der Steuerzahler womöglich für Forderungen in Millionenhöhe einstehen muss.
dann kann die Provinz wieder auf die bösen, verschwenderischen Berliner schimpfen. Dass die dämliche Schlossattrappe hier niemand haben will, spielt kaum eine Rolle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Social_Distortion 10.06.2013, 16:11
18.

Zitat von sysop
Bei der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses kommen auf den Bund hohe Mehrkosten zu. Die erwarteten Spenden fließen nur spärlich. Kurz vor der Grundsteinlegung wird nach SPIEGEL-Informationen klar, dass der Steuerzahler womöglich für Forderungen in Millionenhöhe einstehen muss.
Na Hauptsache, der Antischwabe Thierse hat sein "kulturpolitisches Projekt von Weltbedeutung". Und der Faß ohne Boddien liegt mit seiner Aussage "wenn erst die ersten Säulen stehen, werden sich viele die Augen reiben" bestimmt mindestens achthundertmillionenprozentig richtig. Aber wahrscheinlich anders, als er es gemeint hat.... ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Redigel 10.06.2013, 16:12
19. Dr.

Zitat von spmc-1255014939121
Möchte Herr Sontheimer das Stadtschloss nicht! Vielleicht wollte er auch nicht Berlin als Hauptstadt? Wir haben Berlin - Gottseidank! - als Hauptstadt bekommen und jetzt bekommen wir auch das "Stadtschloss".
Und auf die 60 Milliarden Hauptstadt-Schulden packen wir halt ne weitere halbe Milliarde drauf. Wobei ich denke, es wird eher eine Ganze. Aber macht nix, als Berliner ist man gegen Kritik von aussen äusserst resistent, ja beinahe sogar immun. Soll der Rest der Republik sich mal nicht so haben. Eine Hauptstadt und noch dazu eine mit Weltstadt-Ambitionen kostet eben einiges... Und so ein Stadtschloss braucht es nun mal unbedingt. Wo soll ich denn sonst meine Latte trinken?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 20