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Standortschließungen bei der Bundeswehr: De Maizière legt Gift-Liste vor

Nach monatelangen Beratungen macht Verteidigungsminister Thomas de Maizière ernst: 31 Bundeswehr-Standorte will er komplett schließen, viele werden verkleinert. Nun beginnt der Streit mit den Ländern um die Details.

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Sharoun 26.10.2011, 12:55
50. Nicht so modern

Zitat von ofelas
alle Fuehrungsorte in Ostdeutschland, ...weil mit Pferdedepesche geht die Kommunikation schneller?
Esel .. wir sind hier alle mit Eselskarren unterwegs.

Obwohl Nachrichten über längere Distanzen (Bln - HRO) auch schon mal per Rauchzeichen versucht werden zu übermitteln.

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etiennen 26.10.2011, 12:58
51. ...

Zitat von manfredhelmut
Bleiben wir doch einmal ganz realistisch: Der " Popanz Bundeswehr war ein Kind des kalten Krieges". Er ist überwiegend mit Material ausgestattet, was nur in Zentraleuropa einigermaßen richtig funktioniert. Oder sollte ich lieber schreiben in der Norddeutschen Tiefebene? Schon die Erfahrungen aus den diversen militärischen Übersee-Abenteuern, vulgo "Out of Area" Einsätze.....
Da spricht wohl der Politikexperte oder was? Das Militär ist zum kämpfen da und alle Teile des Militärs, deren primäre Aufgabe nicht das kämpfen ist - Sanitätsdienst, Fernmelder, Logistik, etc. - haben lediglich die Aufgabe die Kampftruppen zu unterstützen. Zum Katastrophenschutz ist der Katastrophenschutz da und die BW nur im äußersten Notfall.

Übrigens, als EU Mitglied endet unser sicherheitspolitisches Interesse nicht an unseren Landesgrenzen, sondern da, wo Europas sicherheitspolitisches Interesse endet. Und Europa grenzt an den Nahen Osten, Nordafrika und den Trümmergürtel der ehemaligen Sowietunion - folglich müssen wir auch in der Lage sein, in diese Richtungen ZUR NOT militärisch tätig zu werden. Als zweitgrößte Exportnation müssen wir auch die Seewege sichern können.
Auf den Punkt gebracht, wer glaubt, man brauche keine Bundeswehr oder nur ganz wenig davon, bzw. dürfe keine Einsätze im Ausland haben ist ein uninformierter Parolendrescher.

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deus-Lo-vult 26.10.2011, 13:00
52. ...

Zitat von einszweidrei
Warum schließen wir nicht einfach den Bundeswehrstandort Kunduz? Dann könnten wir unsere deutschen Standorte behalten.
Weil solche Leute wie Sie auch zukünftig ihre Meinung frei äußern wollen!
Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehn?
So einfach ist das nun mal eben nicht!
Und wenn Sie sich die Verteidigungsetats und Armeestärken anderer Länder anschauen, dann können Sie froh sein, dass wir "nur" die Bundeswehr haben!

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OlGa 26.10.2011, 13:04
53. Sparen

Zitat von AtlasShrugging
Keine öffentliche Organisation ist in den letzten 20 Jahren so geschrumpft wie die Bundeswehr. Mit den jetzigen Reformen scheint die absolute Mindestgröße erreicht. Wann legt eigentlich mal jemand die.....
Bin ich hundert Prozent mit einverstanden. Am besten fangen wir mit einem Steuer-finanzierten Gesundheitssystem an, denn die Hälfte der gegenwärtigen Kosten verursacht allein die Bürokratie. Wir hätten eine besere Versorgung mit besser bezahlten Ärzten.
Als nächstes könnte man sich die BfA vornehmen. Die haben es per Reformen bisher nur geschafft, die Effektivität zu verringern.

Was wir dadurch einsparen, sollte 1:1 in den Bildungsetat gehen - auf dass wir eine Zukunft haben, in der Sparen weniger wichtig wird.

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Acrylium 26.10.2011, 13:05
54. Caliphat

Gerade als sich die ersten Anzeichen für die Bildung eines islamischen Kalaphats in Nordafrika zeigen welches bereits gierig nach Norden auf Europa blickt um dieses endlich von den unsäglichen Ungläubigen zu befreien, ist es im Sinne der Politiker nur recht und billig, wenn man die Verteidigungsmöglichkeiten des eigenen Landes massiv reduziert. So kann man spätere Beschlüße wie viel einfachher als "alternativlos" bezeichnen.

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Toysoldier 26.10.2011, 13:07
55. Soldat, ein Beruf wie jeder andere...

Zitat von niepmann
Beamte haben es im Vergleich zu Angestellten besser – ein Beispiel dafür, dass sogar innerhalb einer höheren Einkommenskaste die Ungerechtigkeit des Steuersystems zuschlägt. Knapp 2900 Euro netto bleiben dem ledigen Staatsdiener bei einem Gehalt von 60 000 Euro – fast 620 Euro mehr als dem Angestellten mit gleichem Brutto. Dafür gibt’s den Job auf Lebenszeit, eine sichere Pension und Sozialleistungen zum Spartarif. Wer will, kann noch freiwillig in die Rentenkasse einzahlen.
Da sieht man einmal mehr die Früchte der Mär, erzählt von der Politik und offenbar zu gern geglaubt, Soldat sei ein "Beruf, wie jeder andere". Ich weiß nicht, ob Sie je gedient haben, spielt auch keine Rolle, aber ich bezweifle doch die geringe körperliche (und spätestens seit der Einsätze) psychische Belastung des Soldaten (gegenüber dem Durchschnittsbeamten). Übrigens sind Soldaten die einzigen, bei denen das Todesrisiko Teil des Arbeitsvertrages ist, nur Soldaten müssen "tapfer verteidigen"... Ach und zu den Leistungen zum Spartarif, Sie können sich gern einmal informieren, welche Lebensversicherung einen zu welchem Tarif gegen aktives Kriegsrisiko absichert. Eine Idee?

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Bre-Men 26.10.2011, 13:10
56. Tja

Zitat von ofelas
alle Fuehrungsorte in Ostdeutschland, ...weil mit Pferdedepesche geht die Kommunikation schneller?
Einer muss ja für Ordnung sorgen.

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Schmockse 26.10.2011, 13:12
57. Anzeigentext:

Zitat von sysop
31 Bundeswehr-Standorte will er komplett schließen, viele werden verkleinert.
Schöne Bauplätze in bester Ortsrandlage (ehem. Kurpfalzkaserne) mit voll erschlossenen Einkaufszentren in unmittelbarer Nähe, schnelle verkehrstechnische Anbindung an die Kurpfalzregionen Ludwigshafen und Mannheim. In unmittelbarer Nähe unzählige Nacherholungsgebiete!
Weitere Grundstücke in bester Lage zum Rhein (ehem. Wasserübungsplatz) mit voll erschlossenem Yachthafen!
Reizende Waldbauplätze in ruhiger Lage (ehem. Landübungsplatz) mit Anbindung an voll erschlossene Einkaufsmöglichkeiten in Dudenhofen!
Ja, die 1200 verlorenen Arbeitsplätze werden locker durch neue ersetzt werden! Leben geht weiter, auch ohne nato-oliv!

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themistokles 26.10.2011, 13:13
58. Ich hoffe, Sie haben Recht!

Zitat von Peter Werner
... Weder Russland noch China haben irgendein Interesse, mit dem Westen einen Krieg anzuzetteln, warum auch? ... Gegen wen müssen wir uns denn "wehren"? Von wem geht eine militärische Bedrohrung gegen Deutschland aus? Glauben Sie, Iran oder Nordkorea begeben sich morgen auf einen Eroberungsfeldzug gen Westen?
Ich hoffe, Sie haben vollkommen und in allen Punkten Recht. Ich befürchte aber, dass in 20-30 Jahren, wenn die Rohstoffe knapp werden und nicht mehr für alle reichen, wir eine ganz andere weltpolitische Situation haben werden. Beim Öl sind wir schon dabei: Afghanistan, Irak, Iran(?), das Engagement Chinas in Afrika... etc. Die Großmächte bringen sich schon in Stellung...

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dubidu 26.10.2011, 13:13
59. ......

Zitat von Stancer81
Demgegenüber stehen aber auch Nachteile, als da z.b. wären : - Gefahr für Leib und Leben z.b. bei einem Einsatz - Keine Überstundenvergütung - Keine Standortsicherheit : Es kann schonmal passieren, das ein in München stationierter Soldat plötzlich in Hamburg Dienst tun muss. - Ein durchschnittlich geringeres Gehalt bei gleicher Tätigkeit als in der freien Wirtschaft. Es ist egal ob man LKW-Fahrer, Informatiker oder Techniker ist, man wird immer nach dem Dienstgrad bezahlt ! Was sie an Vorteilen vergessen haben ist übrigens die freie Heilfürsorge.
Sie bringen da etwas durcheinander! Gemeint sind hier hauptsächlich Beamte, die an ihrem Stuhl kleben und keine"Gefahr für Leib und Leben" fürchten müssen. Außer sie fallen an Feierabend von ihrem Stuhl. Schon mal an einen Fernfahrer gedacht, der all diese Vergünstigungen nicht hat und wohl aber Leib und Leben riskiert?

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