Forum: Politik
Start der offiziellen Suche: Bis 2031 soll ein Atommüllendlager her
DPA

Aus den Fehlern bei Gorleben will die Politik gelernt haben: Bund und Länder starten die offizielle Suche nach einem Atommüllendlager - dabei soll keine Region ausgeschlossen werden.

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hugo.beck2 05.09.2017, 18:06
1. Umkehr des Goldrauschs

Die sog. abgebrannten Brennstäbe können in diversen Reaktortypen zu Ende gebrannt werden (sie enthalten noch 96% der Energie!). Damit wird es zum Don Qujote Akt, sie vergraben zu wollen, stellen sie jedoch eine Energiereserve dar, welche uns über 100 Jahre exklusiv mit Strom versorgen könnte.
Diese Energiediskussion ist eine Schande für die deutsche Wissenschaft, die sich durch Wohlfühlmärchen ausbooten lässt.
Im Goldrausch wurde das Gold ja ausgegraben - nicht eingegraben.

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mediator 05.09.2017, 18:09
2.

Bei einem gut gewählten Endlager kommt es eben nicht zu einer Verstrahlung der Umgebung und der Bevölkerung. Salzstöcke bieten exzellente Voraussetzungen für ein gutes Endlager. In ehemaligen Salzbergwerken werden daher jetzt schon Hunderttausende von Tonnen hochgiftigen Chemiemülls eingelagert. Gorleben ist ein Salzstock. Alle Gutachten kamen zu dem Schluss, dass hier alle Voraussetzungen für ein gutes Endlager gegeben sind. Dass wir in Deutschland noch kein Endlager haben, ist der "erfolgreichen" Arbeit von Öko-Faschisten zu verdanken. Genau diese Gruppe wird ein Endlager auch in Zukunft verhindern.

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heinzi55555 05.09.2017, 18:19
3.

ein Endlager, das eine Million Jahre sicher ist...wird es nie geben. Das wissen die Politiker, die Wirtschaft weiss es, einfach alle wissen das. Und jetzt suchen die bis 2031. Da wird das Problem an die nächste Politikergeneration weiter gegeben. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen wie es dann weiter geht.

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drent 05.09.2017, 18:21
4. Eine Million Jahre

Für diese Einrichtung muss ja eine Behörde zuständig sein. Das gibt lange Zeit gaaanz sichere Arbeitsplätze.

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mazzmazz 05.09.2017, 18:28
5. 1Mio. Jahre...

Bis dahin wird es mehrere kulturelle Gaps, tektonische Plattenverschiebungen, Völkerwanderungen, neue Städte, neue Technologien, Klimaveränderungen u.s.w. geben.
Die Aufgabe ist somit sportlich.
Zumal andere Länder sich nicht darum scheren.
Es wird somit relativ sicher böse "Unfälle" geben.
Vor 60 Jahren war das den meisten Politikern und Bürgern egal.
Nun wird man die Sache eben weiter vertagen und den Atommüll irgendwann in Afrika verklappen. Zur Not 200 Jahre nachdem man ihn zunächst in Deutschland verbuddelt hatte. Wetten?

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meine Güte 05.09.2017, 18:31
6. Sorry!

Eine Million Jahre? Man schaue sich z. Bsp. die Rentenpolitik an. Die ist angeblich bis 2030 geregelt. Weil kalkulierbar. Aber sie bekommen das nicht mal auf die Reihe. Wen ein Politiker mir sagt, dass er eine Million Jahre kalkulieren kann, das ist das ein Scharlatan. Wer soll solch einen ausgemachten betrügerischen Schwachsinn glauben? Das glauben die selbst nicht mal. Also erzählt uns nicht so einen Müll!

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spmc-12355639674612 05.09.2017, 18:45
7. Ein ideales Endlager

Ein ideales Endlager wäre die Grube Messel.
Auf keinen Fall würde ich wieder den Fehler begehen, die Abfälle unterirdisch aufzubewahren, da dies auf jeden Fall zu erheblichen Komplikationen führen wird.
Ich persönlich würde auf jeden Fall eine oberirdische Lösung bevorzugen. In jedem anderen Fall kann nicht garantiert werden, dass die Abfälle die nächsten 5000-10000 Jahre (so lange strahlen sie mindestens!) zugänglich sind und kontrolliert werden können. Eine oberirdische Lösung böte diese Vorteile. Andere - extravagantere - Lösungen wären, sie in die Sonne zu schießen oder auf dem Mond zu lagern.

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knuty 05.09.2017, 18:50
8.

Zitat von hugo.beck2
Die sog. abgebrannten Brennstäbe können in diversen Reaktortypen zu Ende gebrannt werden (sie enthalten noch 96% der Energie!). Damit wird es zum Don Qujote Akt, sie vergraben zu wollen, stellen sie jedoch eine Energiereserve dar, welche uns über 100 Jahre exklusiv mit Strom versorgen könnte. Diese Energiediskussion ist eine Schande für die deutsche Wissenschaft, die sich durch Wohlfühlmärchen ausbooten lässt. Im Goldrausch wurde das Gold ja ausgegraben - nicht eingegraben.
Nein, das geht nicht. Es gibt keinen Reaktortypen der Atommüll verbrennen kann. Das gehört zu den sog. "Fake News".

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tapier 05.09.2017, 18:51
9. Tja, das Problem wird nur verschoben

Und zwar weit in die Zukunft.
Aber wen stört das schon, wenn das Problem auftritt sind wir schon viele Jahrzehnte/Jahrhunderte tot.
Abgebrannte Brennstäbe enthalten Plutoniumdioxit u.a.
Dieses wird im Laufe der Zeit durch die Strahlung die Hüllen der Brennstäbe spröde machen, dann könnte es durch die gesteigerte Wärmeabstrahlung des Inhalts zu einer Art Kernschmelze kommen.
Aber wie gesagt, bis es so weit kommt wird noch viel Zeit vergehen.
Sofern es nicht vorher zu Erdbeben, tektonischen Verschiebungen, oder Gebirgsschlägen im Bereich des Endlager kommt.

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