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State of the Union: Obama träumt von Amerika
REUTERS

Amerika schwach? Reine Einbildung! Mit einem Auftritt wie zu seinen besten Zeiten verabschiedet sich Barack Obama vom Kongress. Die Rede ist eine Art Vision für die Zukunft des Landes.

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123567091 13.01.2016, 09:38
40. Zu Beginn messianisch überhöht

Unseren messianischen Erwartungen konnte er nicht gerecht werden, verfiel in Resignation, zeigte, er ist auch nur ein Mensch. Dennoch sympathisch. Wenn ich und er dürften, ich würde ihn wiederwählen. Und ihm eine Mehrheit im Kongress gönnen.

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RenegadeOtis 13.01.2016, 09:38
41.

Zitat von olav_olavson
In den Geschichtsbüchern wird er wg. seiner Krankenversicherungspflicht erwähnt. Mit einem Satz. Das war's.
Das würde ich den Geschichtsbüchern überlassen. Und selbst wenn - es dürfte deutlich besser sein als die zwei Absätze, die George W. Bush bekommt.

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muellerthomas 13.01.2016, 09:39
42.

Zitat von DesTeufelsAnwalt
Wollen Sie uns an der Herleitung Ihrer Erkenntnis teilhaben lassen? Guantanamo abschaffen? Hat er gelogen. Weniger Kriege? Hat er gelogen. Strengere Waffengesetze? Hat er gelogen. Zugegeben, man könnte "gelogen" jetzt auch durch "konnte er nicht durchsetzen" oder "war er zu schwach" ersetzen. Was Ihm dann aber neben dem Titel des "Schnackers" auch noch den des "Losers" einbringt. Er mag ein netter Mensch sein, aber davon kann sich die Welt nix kaufen.
Guantanmo hat wesentlich weniger Insassen als zu Beginn seiner Amtszeit und wird mit guter Wharscheinlichkeit noch geschlossen.

Irak und Afghanistan hat er von seinen Vorgängern übernommen und beendet.

Das war's? Na wenn das Ihre Kritik ist. Große Rezession beendet, allgemeine Krankenversicherung durchgesetzt, Osama bin Laden zur Strecke gebracht, Steuern für Reiche erhöht, Abkommen mit Iran, Annäherung an Kuba, Abzug aus Irak und Afghanistan,...

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simonweber1 13.01.2016, 09:40
43. Es wäre

Zitat von Allgemeinbetrachter
ich denke mal den hat er sich verdient. Hoffe sein/e Nachfolger/in machen nicht alles positive gleich wieder kaputt. Vermutlich war es nicht einfach gegen den Kongress was durch zu bringen. Ja er ist der Präsident, hat er die Macht (gegen einzelne sicher), aber die Fäden haben da sicher ganz andere Leute in der Hand. Ist doch bei uns nicht anders. Auf jeden Fall wird er sich nun sicher mehr Zeit mit der Familie nehmen (denke ich)
außerordentlich interessant zu erfahren, was er denn positives auf seiner Habenseite verbuchen konnte,was andere wieder kaputt machen könnten?

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Mister Stone 13.01.2016, 09:41
44.

Obama ist und war, wie all seine Vorgänger in den letzten 70 Jahren, abhängig von denen, die seinen Wahlkampf finanziert haben. Da dies - egal wer gewinnt - stets die Gleichen sind, konnte kein wirklicher Wandel stattfinden. Ob die USA während seiner Zeit "besser" geworden sind, weiß ich nicht. Die Welt ist jedenfalls nicht besser geworden.

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spieglein7245 13.01.2016, 09:49
45. Danach Golf spielen und Star Wars gucken

Außer Reden hat dieser Präsident leider nicht viel bewirkt. Große Enttäuschung. Und Hochmut kommt vor dem Fall.

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axth 13.01.2016, 09:50
46. Ein Heiland wird kommen ...

Zitat von Chercheur
So leid es mir tut, Obama ist auf ganzer Linie gescheitert. Nicht etwa, weil die USA schwach wären oder keine Visionen mehr hätten. Das wirkliche Problem ist der Riss der diese Gesellschaft teilt, in eine Seite der Ratio und Vernunft und eine Seite des Fanatismus, des Verfolgungswahns und des Hasses. Und kein US-amerikanischer Politiker wird mehr in der Lage sein, diesen tiefen Graben zu überwinden und den nunmehr beinahe unerreichbaren Teil des Volkes zu überzeugen und versöhnen. Die USA werden auf absehbare Zeit, vielleicht für immer, eine Nation bleiben, die ihre erbittertsten Feinde in sich beherbergt. Und die absehbare Niederlage eines Donald Trump in diesem Jahr wird jenen Teil der Amerikaner nur noch mehr fanatisieren.
Ich kann Ihnen nicht folgen. Die Probleme, die Sie beschreiben, bestehen prinzipiell seit Anbeginn der USA.
Und einen Präsidenten allein verantwortlich zu machen für den Irrsinn einiger Gesellschaftsschichten, ist unangebracht, da kein US-Präsident absolute Macht hat, noch individuelle Meinungen verändern kann.
Die Erwartungshaltungen einiger Foristen sind derart überdreht, um ein Scheitern Obamas doch noch begründen zu können.

Ich kann sofort einige Erfolge seiner Amtszeit sehen:
- Eine Krankenversicherung für alle
- die erfolgreichen Atomverhandlungen mit dem Iran
- die Annäherung zu Kuba
- eine erheblich stabilere Wirtschaft
- die Anerkennung des Klimawandels und der eigenen Verantwortung

Und auch das Volk hat den Blick geweitet. Immerhin war es möglich, einen schwarzen Präsidenten ans Ruder zu lassen – gleich zwei Mal!

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Hoss_Cartwright 13.01.2016, 09:52
47. Die Waffenindustrie

hat seit Jahrzehnten das Sagen in Amerika. Macht er allzu viel dagegen, geht es ihm zum Schluss noch wie den Kennedys. Das wird er sich nicht trauen. Von daher bleibt er ein zahnloser Tiger.

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observer2014 13.01.2016, 09:53
48. Fair bleiben

Man muss fairerweise Obama zugestehen, dass er angesichts der Mehrheitsverhälnisse im Kongress, nur wenige seiner Vorstellungen auch umsetzen kann. Was ich im aber übel nehme ist sein Einwirken auf die Europäer gegenüber Russland in Bezug auf die Ukraine-Krise. Er bzw. seine Regierung haben es niemals verschmerzen können, dass ausgerechnet der Whistleblower Edward Snowden im Reiche Putins Unterschlupf gefunden hat. Ich halte das für den wahren Grund für die wachsenden Spannungen mit Russland.

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Koda 13.01.2016, 09:53
49. Obama übernahm ein schweres Erbe: Irak-Krieg, Afgahnistan-Krieg, Schuldenlast und aufgeheizte Bevölkerung und Kongress

Seine Kritiker sollten einmal überlegen,

- dass zu Zeiten von G.W. Bush jeder, der gegen den Krieg sprach, als Verräter diffamiert wurde,

-dass die Republikaner vieler seiner Gesetzesvorschläge boykottierten, wie z.B. den Versuch einer Krankenversicherung einzuführen, wie sie der Rest des Westens auch hat.

- dass gerade die Bush-Administration den Staatshaushalt plünderte und Verpflichtungen einging, die auch den Nachfolger belasteten

Man vergleiche nur einmal den Einsatz von Bush in New Orleans bei "Kathrina" und den Einsatz von Obama bei der Rettung der US-Autoindustrie.

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