Forum: Politik
Statement der Kanzlerin: Flüchtlinge werden plötzlich zum Wahlkampfthema
DPA

Erst die SPD, dann FDP und Linke - und jetzt die Kanzlerin persönlich: Nach monatelangem Schweigen äußern sich auf einmal auffällig viele Politiker zum Thema Flüchtlinge. Was steckt hinter dem Sinneswandel?

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Fleckensalz 27.08.2017, 09:12
120. Flachreden.

Wenn andere Parteien dieses Chaos thematisieren, MUSS Merkel sich ebenfalls dazu äußern. Das ganze Problem wird heruntergespielt, und es wird, wie so oft, mit der Amnesiefähigkeit breiter Bevölkerungsschichten gerechnet (leider zurecht). Auch die Medien spielen (leider ? selbstverständlich?) wieder mal gut und gerne mit. Selbst in dem von mir immernoch als "neutral" eingestuften Deutschlandfunk wurde kürzlich die Anzahl der "Flüchtlige" in Deutschland mit 500.000 beziffert (???).
Und in der "Rheinfalz" wurde darüber geschrieben, dass 600.000 Syrer / Iraker in ihre Heimat zurückgekehrt seien...ohne weiteren Kommentar. Schließlich stellte es sich heraus (Deutschlandfunk), dass es sich bei diesen Menschen um Binnenflüchtlinge handelte oder aus Nachbarstaaten zurückkehrten.
Denk ich an Deutschland bei der Nacht...

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Watschn 27.08.2017, 09:12
121. ...Blühende afrik. Landschaften...

Zitat von i.dietz
"Wohlstand für Afrika" ! (O-Ton Frau Merkel)
....Den Schleppern andere Verdienstmöglichkeiten eröffnen...
....Afrika "Fit" machen....
....Fluchtursachen bekämpfen...
....Facharbeiter aus Afghanistan, Libyen o. Mali braucht unser Land...
....Migration ordnen...
....Migration steuern...
....Resettlementprogramme...
....Türkeiabkommen erweitern...
....Erdogan besänftigen...

..Route out of control....

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daldner 27.08.2017, 09:16
122. Ein Schlepper, der monatlich einen Batzen

Geld verdient, wird also eine ABM merkelscher Prägung antreten, bei der er maximal ein paar Hunderter verdient? Und der Jobgipfel in Timbuktu wird zu ungeahnter Prosperität im Westlichen Afrika führen? Schon klar. Die Fluchtursachen-Bekämpferin wird´s schon richten.

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Yxenhaga 27.08.2017, 09:19
123. Kein Einfluß auf Afrika

Sie begreift nichts von Afrika, diese Dame aus der Uckermark, die Anderen allerdings auch nicht. Hatte Algerien zu Beginn seiner Unabhängigkeit etwa 10 Mio. Einwohner, so sind wir heute bei 38 Mio. Hatte Äthiopien, um ein Beispiel aus Schwarzafrika zu wählen, 1970 25 Mio. Einwohner, sind wir heute bei über 100 Mio.
Aber keine Infrastruktur eines Landes hat die Kapazität, solche demographischen Steigerungsraten zu bewältigen. In vielen dieser afrikanischen Länder ist die Hälfte der Bevölkerung unter 20. Das ist ein enormes Potential, aber es fehlt alles, um diesen jungen Menschen eine Zukunft zu geben. Keine aktuelle Migrationswelle würde da entscheidend etwas lösen, da die Menschen hier allenfalls zu Hilfsarbeiten verwendet werden können. Eine Lösung kann nur in Afrika selbst gefunden werden. Mehr Bildung für die Frauen würde die Geburtenzahlen reduzieren. Aufklärung und praktische Hilfe zur Selbsthilfe tut not. Der Entwicklungshilfeminister ist kein Dummkopf. aber sein Einfluß scheint gering. Diese Frau an der Spitze der Regierung weiß ja nicht einmal, was es heißt, zwei oder drei Kinder zu haben. Die Afrikanerin aber bekommt fünf oder sechs oder 7 Kinder und schägt sich damit - oft auch ohne Mann - durchs Leben. Zugleich ballt sich der Reichtum in gewissen Städten. Spitzenreiter Luanda/Angola unter dem jahrzehntelangen Regime eines gewesenen Marxisten-Leninisten.

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Europa! 27.08.2017, 09:21
124. Guter Beitrag!

Zitat von women_1900
Europa erzeugt die Flüchtlinge selbst Politiker versprechen, die Fluchtursachen in den armen Ländern zu bekämpfen. Gleichzeitig versucht die EU, in Afrika ein verheerendes Freihandelsabkommen durchzusetzen. http://www.zeit.de/kultur/2016-07/westafrika-freihandelsabkommen-eu-fluechtlinge-hafsat-abiola gegen Lebensmittelexporte der EU nach Afrika Ein Mann pflückt gegen Europa Wie Tomaten aus der EU afrikanische Bauern zu Flüchtlingen machen. http://www.zeit.de/2015/51/afrika-eu-handelspolitik-subventionen-armut-flucht Europäisches Hähnchenfleisch ist in Westafrika so billig, dass die einheimischen Landwirte pleitegehen. Neue Handelsabkommen könnten den Druck verschärfen. http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-01/exporte-gefluegel-afrika stattdessen jetzt Jobperspektiven für Schlepper??? Solange die Exportquote stimmt und die Rendite passt, wird sie niemals ernsthaft die Fluchtursachen bekämpfen wollen.
Das ist die eine Seite des Wahnsinns. Die andere besteht darin, dass wir mit Intensivlandwirtschaft und diesem Agrar-Export-Wahnsinn unsere Heimat zerstören: Bienen tot, Vögel weg, Landschaft nur noch eine Agrarsteppe.

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biba_123 27.08.2017, 09:27
125. Solange in der Politik Sätze fallen, die mit "Man müsse" beginnen...

sollte jedem klar sein, dass dahinter kein Konzept, ja noch nicht einmal eine Idee steckt, wie dies geschehen soll. Es sind Blendsätze, die den Eindruck erwecken sollen, es würde etwas getan. Das gilt für alle Bereiche der Politik, nicht nur in der Flüchtlingsfrage.

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black_dave 27.08.2017, 09:31
126.

Was steckt wohl dahinter: Kalkül!!

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hevopi 27.08.2017, 09:32
127.

Zitat von isikat
mit ihrer Hausfrauenpolitik ist, zeigt sich schon darin, dass sie allen Ernstes glaub, Schlepper würden für ein ganz normales Gehalt arbeiten gehen. Es ist mir schleierhaft, wer ihr das wieder auf ihre Ablesezettel geschrieben hat. Ihre Berater sind inzwischen auch mehr als fraglich.
Dem kann ich nur noch zustimmen. Die Naivität von ihr ist eben "grenzenlos" und wenn ich mir so vorstelle, dass sie ja mit ziemlicher Sicherheit unsere nächste Kanzlerin ist, kann ich in der Nacht nicht mehr schlafen. Die EU und Deutschland werden leider keine Zukunft mehr haben und als naive Gutmenschen in die Geschichte eingehen.

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Thomas Schröter 27.08.2017, 09:37
128. Selbst die Banken humaner

Seit 2011 bestärkt Merkel die transatlantischen Puppenspieler bei der Demontage der Administrationen in Libyen und Syrien ohne entsprechende Vorsorge für die dadurch absehbaren Flüchtlingsströme zu treffen. Eine unmittelbare Folge war der Brexit mit entsprechendem Zuzog u.a. aus Großbriittanien.

In unserer Stadt im Umfeld FFM wurden dann zwar sehr schnell Flüchtlüngsunterkünfte ausschließlich für Flüchtlinge - tolle Integration - (u.a. leerstehende US-Kaseren und im Blitztempo errichtete Neubauten) aktiviert und denen sogar Sozialwohnungen zugewiesen mit dem Ergebnis das viele andere wegen der schnell steigenden Mieten aber auch wegen der von Berlin verordneten Inflexibilität per neuer Wohnungseigentümerbescheinigung nun keine Wohnung mehr haben und u.a. selbst die Bankfilialen akzeptieren das in ihren Vorräumen Obdachlose (in der Regel eben nicht Flüchtlinge) übernachten.

Wenn sie das nicht glauben kann ich gerne Fotos schicken

Ich finde es widerlich und Wahlkampfhilfe für die AFD wenn solche Kommentare gelöscht werden und man es deren US-Propaganda-Institut überlässt sich dieses Themas anzunehmen.

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liberaleroekonom 27.08.2017, 09:40
129. Asylant - Flüchtling - qualifizierter Zuwanderer

Zitat von ruhrpottsonne
Was soll daran so schwierig sein? Von Arbeitgeberseite wird klar definiert, was gebraucht wird und diese Stellen werden weltweit ausgeschrieben. Asyl, aus den klassischen Gründen darf nur im nächsten sicheren Land beantragt werden. Für Flüchtlinge aus Krisengebieten, müssen weltweit die gleichen Standards hinsichtlich Unterbringung und Versorgung gelten. Schon hört das gegenwärtige Chaos auf.
Ich stimme mit Ihnen völlig überein, will aber Ihre drei Statements/Lösungsansätze noch wie folgt ergänzen:
1. Das was die Arbeitgeber brauchen, muss in Deutschland über ein Einwanderungsgesetz parlamentarisch geregelt werden (qualifizierte Zuwanderer).
2. Dass Asylanten Ihr Asyl nur im nächsten sicheren Land beantragen können, ist in Europa mit dem Dublinabkommen eigentlich bereits geregelt. Es muss nur angewendet werden.
3. Die weltweit gleichen Standards für (Kriegs-)Flüchtlinge sind zwar erstrebenswert aber derzeit kaum realisierbar. Es wäre allerdings bereits ein riesen Erfolg, wenn die Europäer hier etwas Praktikables zustande bringen würden (Sicherung der europäischen Außengrenzen, gerechte Verteilung etc.) Und genau damit sollten sich unsere Politiker - neben dem längst überfälligen Einwanderungsgesetz - beschäftigen.

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