Forum: Politik
Steinbach-Rückzug: Merkels Furcht vor der Sarrazina

Mit viel Lärm zieht sich Erika Steinbach aus der CDU-Führung zurück. Für Kanzlerin Merkel ist das ein Problem: Denn die Union wollte den Vertriebenen immer eine politische Heimat bieten. Kommt es nun zum Bruch?

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Grosskotz 10.09.2010, 12:56
1. Frau Steinbach war viel zu nachgiebig

Über drei M;illionen Deutsche werden aus Polen und der Tschechoslowakei vertrieben - natürlich völkerrechtswidrig - und anstatt lauthals der Welt das zu verkünden, welches Unrecht den Verteibenen widerfahren ist, verwässert man das Ganze mit einem "Haus der Vertreibung", in dem auch noch Polen und Tschechen mit drin sitzen und über die deutschen Teilnehmer, die im Vorstand ihnen genehm wären, sowie auch über die Inhalte der Ausstellung mitbestimmen.

Wäre ich Steinbach gewesen, hätte ich mein verbandseigenes Vertreibenenzentrum gebaut und hätte mich von Anfang an einen Dreck um die - ach so um das Image besorgten - vergangenheitsüberbebewältigten Politikerkollegen geschert.

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FrankyB 10.09.2010, 13:06
2. nun

Zitat von Grosskotz
Über drei M;illionen Deutsche werden aus Polen und der Tschechoslowakei vertrieben - natürlich völkerrechtswidrig - und anstatt lauthals der Welt das zu verkünden, welches Unrecht den Verteibenen widerfahren ist, verwässert man das Ganze mit einem "Haus der Vertreibung", in dem auch noch Polen und Tschechen mit drin sitzen und über die deutschen Teilnehmer, die im Vorstand ihnen genehm wären, sowie auch über die Inhalte der Ausstellung mitbestimmen.
Wenn ich das so lese läufts mir kalt den Rücken runter!
Steinbachs und co braucht unsere Gesellschaft nicht, wenn auch nach außen neutral ist das Gedankengut dieser Verbände schon sehr halbseiden und fragwürdig.

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lefs 10.09.2010, 13:07
3. Sarrazina - so ein Quatsch!

Man kann die beiden nicht in einen Topf werfen. Dem einen geht es ums Ganze, der anderen um die Interessen ihre Gruppe. Äpfel-Birnen-Vergleich eben. Schämt euch.

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AtlasShrugging 10.09.2010, 13:07
4. .

Wie viele "Vertriebene" gibt es denn tatsächlich noch? Meine Vorfahren sind auch aus der heutigen Tschechischen Republik geflohen, deswegen stehe ich noch lange nicht als "Vertriebener" in einer Ecke mit Frau Steinbach und Ihrem Karnevalsverein.

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Matyaz 10.09.2010, 13:11
5. höchst überflüssig

Zitat von sysop
Mit viel Lärm zieht sich Erika Steinbach aus der CDU-Führung zurück. Für Kanzlerin Merkel ist das ein Problem: Denn die Union wollte den Vertriebenen immer eine politische Heimat bieten. Kommt es nun zum Bruch?


Wer sind denn heutzutage noch ´die Vertriebenen?`´Jemand, der noch mit einer einigermassen präzisen Vorstellung von der verlorenen Heimat lebt, ist deutlich über 70.Und die können schon seit 20 Jahren ihre alte Heimat besuchen und, wenn Sie wollen jetzt innerhalb der EU dorthin umziehen.Die Greuel und das Unrecht der Vertreibung ist mittlerweile von tschechischer und polnischer Seite ausreichend thematisiert worden, eigentlich ist das Kapitel zumindest soweit abgeschlossen, als es dafür keine Verbände mehr braucht. Und Leid vererbt sich nicht: ich bin selbst Kind von Flüchtlingseltern aus Böhmen, deswegen kann ich wohl kaum einer Heimat nachtrauern die nie meine war.

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Hilfskraft 10.09.2010, 13:17
6. Merkel Sarrazina

dazu hat sie auch allen Grund.
Lt. neuester Umfrage sehen sich über 50% der Bevölkerung in seinen Ansichten vertreten.
Da Thilo Sarrazin nun auch noch für Bundespräsident Wulff das Eisen aus dem Feuer geholt hat, steht ER wie eine EINS da.
Merkel und ihre Blechbläser-Kombo soll sich zum Teufel scheren, bevor sie uns mit ihrer Atom-Geilheit in Teufels Küche bringt.
H.

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FMK 10.09.2010, 13:18
7. Linkstrend

Die C*DU driftet unaufhaltsam nach links, Konservative springen ab, werden verprellt, bleiben im Regen stehen.

Die meisten werden eine neue Heimat in einer überfälligen bürgerlich konservativen Partei finden, die nicht CDU heißt.

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BratSchnitte 10.09.2010, 13:20
8. Einfach nur hohl.

Zitat von Grosskotz
Über drei M;illionen Deutsche werden aus Polen und der Tschechoslowakei vertrieben - natürlich völkerrechtswidrig - und anstatt lauthals der Welt das zu verkünden, welches Unrecht den Verteibenen widerfahren ist, verwässert man das Ganze mit einem "Haus der Vertreibung", in dem auch noch Polen und Tschechen mit drin sitzen und über die deutschen Teilnehmer, die im Vorstand ihnen genehm wären, sowie auch über die Inhalte der Ausstellung mitbestimmen. Wäre ich Steinbach gewesen, hätte ich mein verbandseigenes Vertreibenenzentrum gebaut und hätte mich von Anfang an einen Dreck um die - ach so um das Image besorgten - vergangenheitsüberbebewältigten Politikerkollegen geschert.
1. Im Stiftungsrat sitzen keine Polen oder Tschechen. Es gibt nur im wissenschaftlichen Beirat zwei Ausländer.
2. Die Abteilung lauthals wird ja von Ihnen in ausreichendem Maße bedient.
3. Bitte wenden Sie sich an den Sysop, der hilft Ihnen sicher gern Ihren Benutzernamen in Hohlkotz zu ändern.

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maumi. 10.09.2010, 13:21
9. Wird aus Unrecht Recht?

Zitat von Matyaz
Wer sind denn heutzutage noch ´die Vertriebenen?`´Jemand, der noch mit einer einigermassen präzisen Vorstellung von der verlorenen Heimat lebt, ist deutlich über 70.Und die können schon seit 20 Jahren ihre alte Heimat besuchen und, wenn Sie wollen jetzt innerhalb der EU dorthin umziehen.Die Greuel und das Unrecht der Vertreibung ist mittlerweile von tschechischer und polnischer Seite ausreichend thematisiert worden, eigentlich ist das Kapitel zumindest soweit abgeschlossen, als es dafür keine Verbände mehr braucht. Und Leid vererbt sich nicht: ich bin selbst Kind von Flüchtlingseltern aus Böhmen, deswegen kann ich wohl kaum einer Heimat nachtrauern die nie meine war.
Was würden sie über jemanden sagen, der selbiges über Kinder von NS-KZ-Opfern sagt?

Wird aus Unrecht Recht, wenn man nicht mehr darüber spricht?

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