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Steinbrück über SPD-Kanzlerkandidat: "Steht da jetzt Erich Schulz-Honecker?"
DPA

Ex-SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, der nie eine Wahl gewann, hat ein paar Ratschläge für seine Partei und Martin Schulz.

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newest_2 27.05.2017, 18:09
90. Lieber Mik

In welchem Land leben Sie?! Sehr ungerecht? Es gibt keine Arbeitsplätze?! Die Unwelt kaputt? Sind Sie Chinese oder Nordkoreaner?
Als Deutscher wüssten Sie sicherlich, dass die Lohnschere sich seit 5 Jahren schliesst, Hartz 4 einen höheren Lebensstandard ermöglicht als in fast allen Ländern dieser Welt die Arbeiter haben, wir über die meisten Arbeitsplätze in der Geschichte und die niedrigste Arbeitslosigkeit in 25 Jahren verfügen und es das Waldsterben nicht gegeben hat... soviel zum Postfaktischen und den Heulsusen! Peer hat leider recht.

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angelus 27.05.2017, 18:11
91. Scheinkandidaten

SPON deutet schon zu Recht an, dass Steinbrück keinerlei Geschick dabei gezeigt hat, eine Wahl zu gewinnen. Noch nicht einmal als Ministerpräsident in NRW. Von den Bundesministern der SPD hat er sich als aussichtsloser Kanzlerkandidat instrumentalisieren und vorführen lassen, was teilweise auch auf Schulz zutrifft. Gabriel schickt die Kanzlerkandidaten in die Arena, wo sie dann alleine verlieren dürfen. Die SPD-Minister aber wollen nur ihren Posten im Kabinett Merkel und das Amt des Bundespräsidenten. Der Rest ist ihnen egal. Es ist nicht sicher, ob Steinbrück wirklich verstanden hat, wir sehr er instrumentalisiert wurde.

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melnibone 27.05.2017, 18:14
92. Weil das SPD ...

Bashing zum Wohle der Gesellschaft schädlich und natürlich völlig unnützlich sei.
Weil man glaube ... an neue Regierungszusammensetzungen.
Weil die SPD ja über Nacht ... Gelernt hätte.
Weil ein Neoliberaler aus der SPD seinem neuen Neoliberalen SPD-Kanzlerkandidaten ... neoliberales Gedankengut als Marschverpflegung mit auf den steinigen Weg zum Vizekanzler geben möchte.
Weil man sicher diese SPD wählen kann oder könnte ... aber niemals mehr aus Gerechtigkeitsaspekten heraus.
Diese SPD kann sich hinstellen und sagen: wir können Wirtschaft besser; wir bilden die gesellschaftliche Mitte besser ab ...
Eine Partei in einer Glaubwürdigkeitskrise.
Diese SPD kann nur getrieben werden ... durch jede hohle Gasse ...

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Fly 27.05.2017, 18:16
93. Ratschläge...

von einem Mann, der als Kanzlerkandidat voll gegen die Wand gefahren ist und den neoliberalen Geist der FDP propagiert wie kaum ein anderer. Einfach mal den Mund halten, Herr Steinbrück!!! Im Kommentieren und Ratschläge geben gegen ein entsprechendes Honorar sind ja schon immer tonangebend gewesen; die Umsetzung war leider oft nur ausreichend und oft gegen die eigene Partei gerichtet. Treffen sie sich bitte mit ihrem SPD-Kollegen W. Clement und diskutieren über ihre verfehlte Politik der SPD. Lassen sie ihre Meinungen
aber bitte nicht an die Öffentlichkeit kommen, sie schaden der SPD allein durch ihren Auftritt.

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franz.v.trotta 27.05.2017, 18:23
94.

Der Schulz-Honecker-Vergleich des Hrn. Steinbrück hat in der CDU-Wahlkampf-Zentrale herzliche Freude ausgelöst. Bei solcher Zuarbeit bedarf es kaum noch eigener Anstrengungen.

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Denkt mal selber nach 27.05.2017, 18:32
95. Großartig

Die Pöstchenjäger der SPD zerlegen sich selber, während Frau Merkel wie immer nur zuschaut und abwartet. Der Zug für die Pseudo-Sozis ist eh abgefahren.

Man hätte rechtzeitig im Parlament ein Zeichen setzen und sich ein wenig Glaubwürdigkeit zurückarbeiten können. Aber das geht natürlich nicht, wenn man eigentlich gar keinen sozialen Ausgleich will.

So muss man diesmal sogar um die Juniorpartnerschaft in der "großen" Koaltion zittern.

Normalerweise heißt es, der Fisch stink vom Kopf her, doch bei der SPD scheint mit der Basis etwas ganz und gar nicht zu stimmen. Anders ist nicht zu ekrlären, dass man seit 12 Jahren auf die immer gleichen Versager setzt, die sie immer wieder verraten.

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Chasqui 27.05.2017, 18:35
96. Schlauschwätzer . . .

. . . Peer weiß alles besser.
Nur komisch, dass er in der gleich Situation wie Martin Schulz so viel unsinniges Zeug von sich gegeben hat.
Dümmeres hätte keiner in seiner Situation von sich geben können.
Herr Steinbrück, halten Sie ihre Schnauze und wenn sie ihrem Nachfolger Ratschläge (dies sind auch Schläge!!) geben wollen, tun Sie es doch bitte unter vier Augen.
Sie sind raus aus dem Spiel, hatten ihre Chance gehabt und verspielt.
Aber offensichtlich ist die öffentliche Selbstdarstellung abgehalfterter Politiker so groß, dass sie es nicht lassen können, überall ihren Senf dazu zu geben.
Sie haben ihrer Partei schon genügend Schaden zugefügt, seien Sie endlich still !!!

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Denkt mal selber nach 27.05.2017, 18:42
97.

Zitat von newest_2
Als Deutscher wüssten Sie sicherlich, dass die Lohnschere sich seit 5 Jahren schliesst, Hartz 4 einen höheren Lebensstandard ermöglicht als in fast allen Ländern dieser Welt die Arbeiter haben, wir über die meisten Arbeitsplätze in der Geschichte und die niedrigste Arbeitslosigkeit in 25 Jahren verfügen und es das Waldsterben nicht gegeben hat... soviel zum Postfaktischen und den Heulsusen! Peer hat leider recht.
Netter PR-Versuch. Ich hoffe es geht Ihnen auch so gut auf der Sonnensete des Lebens, wie mir. Aber auch sie werden noch aufwachen, wenn in Deutschland der Exportschock kommt. Nachdem der Euro dann gecrasht ist und unsere Waren, selbst wenn sie mit dumpinlöhnen proudziert werden, keiner mehr habel will.

Schauen wir mal, wie die durch prekären Jobs erkaufte, so niedirige Arbeitslosenquote dann entwickelt. Na und klar, 'postfaktisch' darf bei der Verblendung natürlich nicht fehlen. Kleiner Tipp, das ist schon wieder out. ;)

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sven2016 27.05.2017, 18:46
98.

Ex-Lichtgestalt Steinbrück hat gesprochen. Hat noch niemand Herrn Clement zum Thema interviewt?

Der war ähnlich erfolglos und hat NRW damals nach Godzilla-Manier regiert: unendlich grob und laut. Als nach seinem Weggang der Staub sich senkte, sah man Schutt und Asche in seiner Spur.

Herr Steinbrück sollte seine Sprüche zur SPD lieber nur kostenpflichtigem Publikum zugänglich machen. Danke

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der-michel 27.05.2017, 18:50
99.

Zitat von brasshead
Was Sie nicht verstehen wollen ist, die SPD hat sich mit Leuten wie Steinbrück "zeitgemäß" und "neu" ausgerichtet. Wo steht diese Partei denn seitdem für "alles muss sozial sein" oder "romantische Ideen einer sozialen Welt"? Das Gegenteil ist der Fall, machen Sie die Augen auf. Allerdings gibt es kein Naturgesetz, dass Ideen von sozialer Gerechtigkeit rückwärtsgewandt oder veraltet sind. Das Gegenteil ist der Fall. Ökonomen erkennen zunehmend, dass zu große Wohlstandskonzentration der Wirtschaftskraft abträglich ist, die zunehmende soziale Spaltung dividiert die Länder Europas nach innen und außen. Politische und ökonomische Verwerfungen sind die Folge. In Teilen der wohlhabendsten Region der Welt verarmen ganze Landstriche und Generationen (bislang nur im Süden), die Binnennachfrage bricht ein, Steuereinnahmen und Wirtschaftskraft sinken. Aber Leute wie Sie glauben immernoch, dass alles was sozial ist nicht mehr zeitgemäß, unrealistisch und nicht bezahlbar ist. Das Gegenteil ist der Fall. Unternehmensgewinne und die Privatvermögen weniger erreichen immer neue Höchststände, Produktivität und BIP steigen. Es ist das Problem der SPD, das sie genau diese Art zu denken nicht ablegt. Anstatt die gesellschaftlichen, politischen und makroökonomischen Zugewinne einer sozialeren Politik zu thematisieren, springt sie über das Stöckchen, das Leute wie Sie hochhalten und argumentiert defensiv. Gerechtigkeit im Grunde ganz gerne, aber wir müssen auch fortschrittlich sein. Das ist die wahre Rückwärtsgewandtheit, da diese Art zu denken keine Zukunft hat. Konsequent weitergedacht führt sie ins Elend aller.
Und Sie meinen mit Leuten wie Nahles oder Schwesig wird es besser? Oder sind sogar die besseren Sozen am Werk? Ich habe Ihnen hier einen Link zum Bundesministerium für Arbeit. Da stellt Frau Nahles das neue Rentenkonzept vor:

http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2016/vorstellung-gesamtkonzept-alterssicherung.html

Da gibt es mehrere Punkte:

"Die gesetzliche Rente als verlässliches Fundament: Gesetzliche Haltelinie für dauerhaft garantiertes Rentenniveau von mindestens 46 Prozent, Haltelinie für einen maximalen Beitragssatz von 22 Prozent bis 2030 und 25 Prozent bis 2045, Absicherung von Selbstständigen, verbesserte Leistungen bei Erwerbsminderung, gleiche Renten in Ost und West."

Alleine die in diesem Abschnitt enthaltenen Sauereien, sind eine Unverschämtheit!

Um das aktuelle Rentenniveau zu halten will Nahles die Beiträge bis 2030 um 3,3 % - Punkte = 17,647 % erhöhen! Und bis 2045 um 6,3 % - Punkte = 33,69 % erhöhen! Wohlgemerkt, um die Rentenausgaben in der Höhe stabil zu halten will Nahles die Beiträge bis 2045 um 1/3 erhöhen!

Und wenn ich dann noch lesen muss: "...Absicherung von Selbstständigen...", platzt mir der Kragen! Will man da schon den Weg für die zahllosen "Abbruchunternehmer", "Werbefachleute, aka Zettelverteiler", "Autoscheibenputzer" vorbereiten? Ist das in Ihren Augen etwa sozial? Da sind mit Menschen wie Steinbrück, die mit Zahlen umgehen können, doch wesentlich lieber.

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