Forum: Politik
Steinbrück unter Druck: Der angekratzte Kandidat
dapd

Seine üppigen Honorare sorgen weiter für Kritik, seine Sympathiewerte sinken, die Grünen distanzieren sich vom SPD-Kanzlerkandidaten: Peer Steinbrück ist unter Druck - und reagiert zunehmend gereizt. Auch die Affäre um einen seiner Auftraggeber ist noch nicht ausgestanden.

Seite 35 von 42
J-Créme 09.11.2012, 23:21
340. Au weiha

Zitat von uli3627
Will wirklich jemand einen Bundeskanzler Steinbrück haben, der regelmäßig ausfällig wie ein Nationalsozialist wird? Nicht mal 1933-1945 haben wir der Schweiz mit der Kavallerie gedroht.
Danke für die Erinnerung an diese Sache mit der Schweiz. Hatte ich als -zugegeben - Wähler, der zu einer gewissen Vergesslichkeit neigt, schon längst nicht mehr mit Steinbrück in Verbindung.
Dabei fand ich ihn schwer daneben, unerträglich. Nee, Steinbrück geht nicht. Seine albernen Honorare hätte mich allein nicht abgeschreckt. Und dann war da noch diese Agenda...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rehabilitant 09.11.2012, 23:28
341. Keine Sozialromantik

Zitat von citizen_k
Peer Steinbrück hat nicht den Hauch einer Chance. Es geht weniger um seine üppigen Honorare, die andere für ein Plauderstündchen auch bekommen, sondern dass er als Politiker mit sozialdemokratischem Parteibuch die Agenda 2010 noch bis vor Jahresfrist forsch und ignorant verteidigt hat. Nein: Steinbrück offenbart mit seinen schneidigen, manchmal durchaus erheiternden aber immer nach Effekt haschenden Sprüchen sein asymetrisches Engagement für Unternehmen einerseits und Arbeitnehmern andererseits. Empathische Menschen als Heulsusen zu bezeichnen, aber als "endlich bin ich Kandidat" zu sagen, Wahlkampf kann auch Spaß machen, widerspricht sich. Die Bundestagswahl 2013 wird für die SPD zur Urnenbestattung der Agenda 2010. Danach wird sie auf die Suche nach ihrer verlorenen Seele gehen, am besten ohne den Seeheimer Kreis.
Die Agenda 2010 war richtig und dient nun ja auch Staaten als Vorbild, die in einer ähnlichen Lage sind wie Deutschland nach 16 Jahren Kohl.

Hoffentlich gewinnt nie wieder eine sozialbetonte Politik die Oberhand in Deutschland, denn dann ginge es sehr schnell bergab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chumbo42 09.11.2012, 23:45
342. Kauder überschätzt sich

Zitat von sysop
Seine üppigen Honorare sorgen weiter für Kritik, seine Sympathiewerte sinken, die Grünen distanzieren sich vom SPD-Kanzlerkandidaten: Peer Steinbrück ist unter Druck - und reagiert zunehmend gereizt. Auch die Affäre um einen seiner Auftraggeber ist noch nicht ausgestanden.
wenn Herr Kauder kein Honorar verlangt, ist es richtig. Der Mann muss auch was bieten, damit man ihm überhaupt zuhört.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zappzero 09.11.2012, 23:48
343. optional

wofūr steht die spd eigentlich? ich,als 40 stunden malocher, kann gerade noch meine rechnungen bezahlen, die inflation ist weitaus höher, als offiziell zugegeben und die obere kaste, fūllt sich mit unverhältnissmässigen gehältern/boni/pensionen/bezahlungen aller art, die taschen. werde dabei sein, diese leute vor ein rechtsstaatliches gericht zu bringen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derpublizist 10.11.2012, 00:36
344. In einer Demokratie

dürfen natürlich auch die ganz dummen Kreuzchenmacher wählen. Ich bin schon gespannt, wieviel Dumme für den geldgierigen SPD-Kavalleristen
stimmen werden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
illertal 10.11.2012, 01:17
345. Nur noch eklig ..

dieser raffgierige Edelsozialist. Von wegen freiwillig spenden, einzig der massive öffentliche Protest und die erhoffte Schjadensbegrenzung haben ihn dazu veranlasst. Bei unbestrittenen 2 Mio. Nebeneinkünften sind ein paar tausend Euro, die steuerlich auch wieder abgesetzt werden, absolut nicht bedeutsam. Welch eine widerliche Scheinheiligkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
btraven 10.11.2012, 01:23
346. Sozialneid?

Zitat von abseitstor
Dumm gelaufen, Herr Steinbrück. Dabei hat er nach meinem Gefühl gar nicht unrechtes getan -- außer, dass es sich von einer Partei auf den Schild heben ließ, deren Vorsitzender schon vor seiner Nominierung entschieden hatte, Sozialneid zum politischen Thema zu machen.
Alleine diese unsägliche Wortschöpfung,aber immerhin scheinen sie, über Phantasie zu verfügen, erkären sie mir bitte wie es bei Tariflöhnen von zum Teil von 3,50 Euro gerechtfertigt sein kann, für einen Vortrag von max. 1,5 Std 25.000 Eurozu kassieren? Sorry das hat nichts mit zu "Sozialneid" zu tun, es ist eine soziale Ungerechtigkeit, das hat nichts mehr "mit Leistung muß sich wieder lohnen zu tun, ( wobei auch Birne damit damit schon nichts anderes gemeint hat, das sich Leistung für ein paar Wenige lohnen muß, während der Rest für Hungerlöhne sich versklaven lassen müßen)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mot2 10.11.2012, 03:52
347. Seelenpein, wie Seele?

Zitat von citizen_k
Peer Steinbrück hat nicht den Hauch einer Chance. Es geht weniger um seine üppigen Honorare, die andere für ein Plauderstündchen auch bekommen, sondern dass er als Politiker mit sozialdemokratischem Parteibuch die Agenda 2010 noch bis vor Jahresfrist forsch und ignorant verteidigt hat. Nein: Steinbrück offenbart mit seinen schneidigen, manchmal durchaus erheiternden aber immer nach Effekt haschenden Sprüchen sein asymetrisches Engagement für Unternehmen einerseits und Arbeitnehmern andererseits. Empathische Menschen als Heulsusen zu bezeichnen, aber als "endlich bin ich Kandidat" zu sagen, Wahlkampf kann auch Spaß machen, widerspricht sich. Die Bundestagswahl 2013 wird für die SPD zur Urnenbestattung der Agenda 2010. Danach wird sie auf die Suche nach ihrer verlorenen Seele gehen, am besten ohne den Seeheimer Kreis.
Nach der verlorenen Seele, gibt es die eigentlich noch, da wäre es doch besser zum Seelsorger sein Töchterlein zu gehen!!

Aber vorher ein Kerzlein in, nicht an der Kirche spenden, dass das Licht aufgehe!

Wie hiess es doch heute in einer ernst zunehmenden Tageszeitung, Marquis de Steinbrück, der nächste Bock ist schon geschossen, Waidmannsheil !!

zum Grusse

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sebastianus.1986 10.11.2012, 05:02
348. Alberne Debatte

Warum in Gottes Namen ist es so anrüchig, wenn ein mdB Nebeneinkünftige bezieht, die er a) transparent offenlegt und b) korrekt versteuert?

Steinbrücks Nebeneinkünfte waren keine Gefälligkeiten, es waren bezahlte Leistungen. Und als Ex-Finanzminister und Person des öffentlichen Lebens bekommt man für einen Vortrag auch schon man eine größere Summe angeboten als irgendein unbekannter Provinzphilosoph.

Das liegt in der Natur des Bekanntsgrades. Es ist Steinbrück weder juristisch noch moralisch irgendein Fehlverhalten vorzuwerfen. Es ist Neid, nichts anderes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
papayu 10.11.2012, 05:45
349. Das ist wahrscheinlich anders gelaufen!!

Da ich Hamburger bin und diesen speziellen Humor auch anwende kann ich mir sehr gut vorstellen, wie es zu diesen "Honoraren" kam!!

" Herr Steinbrueck. Was wuerde es kosten, wenn Sie bei uns einen Vortrag halten wuerden?"
Steinbrueck: " Unter 25T mach ich nichts!"

Und bums sass er in der Falle!!!

Habe ich auch gemacht aus lauter Freude daran wie die Gegenseite antwortet. Oft in meinem Leben habe ich ausserhalb von HH mir anhoeren muessen
"Das macht man nicht, das gehoert sich nicht. Wir verstehen das nicht!"
Viele Leute verstehen eben keinen Spass!!

Was bekommt denn so einer in einer "Blablastation" oder Sappelkiste wie z.B. der Herr Altmeier??? Wozu verlangt die GEMA so viel Geld??

MORS, MORS

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 35 von 42