Forum: Politik
Steinbrück unter Druck: Der angekratzte Kandidat
dapd

Seine üppigen Honorare sorgen weiter für Kritik, seine Sympathiewerte sinken, die Grünen distanzieren sich vom SPD-Kanzlerkandidaten: Peer Steinbrück ist unter Druck - und reagiert zunehmend gereizt. Auch die Affäre um einen seiner Auftraggeber ist noch nicht ausgestanden.

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wolly21 11.11.2012, 15:52
410.

Zitat von spon-facebook-1049022215
Das ganze Theater zeigt doch nur: Steinbrück ist ein Schröder 2.0. Bestimmt ist der Vertrag für seine post-politische Karriere als Aufsichtsrat in einem multinationalen Konzern schon unterschrieben.
Welcher multinatinale Konzern würde einen Aufsichtsratsvertrag mit einem - wie alle hier schreiben -gescheiterten Kanzlerkandidaten unterschreiben?
Merken Sie nicht, was für einen rein polemischen Stuß Sie von sich geben?

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chico 76 11.11.2012, 16:13
411. Eine Kampagne nennen Sie das,

Zitat von Kurt Köster
Aber in einem Punkt gebe ich Ihnen Recht: Die Kampagne gegen Steinbrück und den Bochumer Atrium-Talk geht zu weit. Hier soll offensichtlich Stunk gegen den Kandidaten gemacht werden.
wenn man sich fragt, warum erscheint der offensichtliche Skandal nicht auf der ersten Seite jedem Mediums ? Immerhin will er Kanzler werden.

Zitat von
25.000 Euro. - Wegen solcher Peanuts-Beträge, die dann auch noch gespendet werden müssen, kann man nicht einen derartigen Bohey veranstalten wie hier im Forum.
Dass gespendet werden muss, hat der Raffke wohl verschwitzt, andere,z.B. Hoeness, v.Weizsäcker, wussten davon, haben gespendet.
Er mahnte den Betrag noch an.
Das Bauernopfer der Stadtwerke ist nicht ernst zu nehmen, ein Anruf aus der Parteizentrale und man knickte ein.
Wegen Prioritäten und so.
Seine Anwälte besorgten den Rest.
Und Sie wagen es noch von einem Forumsbohey zu sprechen ?
Das Thema ist zwar von der ersten Seite verschwunden, aber noch lange nicht erledigt.
Unter der Spitze des Eisbergs sind noch 6/7 verborgen.
Die Causa Wulff hat gezeigt, letztendlich kommt alles an die Oberfläche.
Steine wechseln, meine Empfehlung, sonst wird das nichts mehr.

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chico 76 11.11.2012, 16:25
412. Glaube ich nicht,

Zitat von spon-facebook-1049022215
.... Bestimmt ist der Vertrag für seine post-politische Karriere als Aufsichtsrat in einem multinationalen Konzern schon unterschrieben.
denn z.B. als Aufsichtsrat bei der West LB hat er offensichtlich versagt.
Multinationale Konzerne nehmen doch keinen, der sich politisch selbst verbrannt hat.
Der Mann hat den letzten Rest an Glaubwürdigkeit verloren.
Leider auch zum Schaden der, einst verdiestvollen, SPD.

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Berg-neu 11.11.2012, 19:43
413.

Zitat von spon-facebook-1049022215
Das ganze Theater zeigt doch nur: Steinbrück ist ein Schröder 2.0. Bestimmt ist der Vertrag für seine post-politische Karriere als Aufsichtsrat in einem multinationalen Konzern schon unterschrieben.
Steinbrück ist 65, bezieht bereits volle Altersbezüge. Nach einer Legislaturperiode als Kanzler würde er 70 Jahre alt sein. Meinen Sie, dass er dann noch Aufsichtsrat werden wollte?

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Kurt2.1 12.11.2012, 08:40
414. #403

Zitat von Maya2003
...Was ich allerdings bis heute vermisse ist daß auch nur EINER sich hinstellt, auch von den Rest-Linken, und laut ausspricht was sowieso alle wissen - die Agendapolitik war ein katastrophaler Fehler und muss korrigiert werden. Was haben diese Leute noch zu verlieren ? Wahrscheinlich einen sicheren Listenplatz.
Sie werden es weiterhin vermissen müssen, weil es nicht zutreffend ist. Selbst den größten Ignoranten fällt es unter der Nach-Agenda-Entwicklung schwer, diese in Bausch und Bogen zu verurteilen.
Auch ich hätte gern einige Änderungen im sozialen Bereich, das sind aber lediglich Korrekturen, aber keine Abkehr von der Agenda. Das dürfte aber unter Schwarz-Gelb kaum zu realisieren sein. Diejenigen, die die Agenda verurteilen, sind dieselben, die die Alimentierung per alter Arbeitslosenhilfe-regelung bis zum Renteneintritt vermissen.

Was Sie so abfällig mit "Rest-Linken" in der SPD bezeichnen, hat mit der Entwicklung im Land und ebenso natürlich mit der Entwicklung der SPD zu tun. Das Sozialsystem sorgt flächendeckend für alle, die es in Anspruch nehmen müssen.
Für Klassenkampfspielchen sollte sich die SPD allerdings zu schade sein. Das kann man getrost den fossilen Denkmustern der ach so "Linken" in der "Linkspartei" überlassen.

Zitat von Maya2003
So gesehen verhalten sie sich auch nicht besser als die Verräter von rechts - die eigene Karriere geht vor Überzeugungen. Deshalb sind und bleiben es jämmerliche Gestalten.
Ganz schwaches Kino.....
Verräter? Sie müssen "Arbeiterverräter" sagen, damit Sie im Terminus bleiben. Sie sind anscheinend im falschen Jahrhundert geboren - kann passieren. Die SPD hat sich von der Arbeiterpartei zur Volkspartei entwickelt. Haben Sie das verschlafen?

Zitat von Maya2003
Was sehe ich im Spiegel ? Einen Wähler der der SPD sehr lange tief verbunden war - und der von dieser Partei nun umso mehr enttäuscht ist. Und ein Blick auf die Zahlen sagt mir: Du bist nicht allein.
Nein, allein sind Sie nicht. Ca. 6% andere Wähler teilen Ihre obskuren Ansichten. Das ist keinesfalls repäsentativ für dieses Land und es wird es ertragen.

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Berg-neu 12.11.2012, 09:19
415.

Zitat von Maya2003
Schröder hat vor allem begriffen WER die Macht hat und WEN er pampern muss um weiter Kanzler spielen zu dürfen. An die Wähler der SOZIALdemokratischen Partei hat er offenbar weniger gedacht als an das Wohl eines Rürup oder Maschmeyer, der Banken oder der Unternehmer. Stimmt, Schröder hat begriffen was zählt - nicht Grundsätzem Überzeugungen oder Glaubwürdigkeit, nein, nur das Geld - die finanzielle Macht. Was der Mann dann allerdings in der SPD wollte erschließt sich mir leider nicht - oder WAS ist und war an der Seeheimer Politik denn "SPD" ? Sozialabbau ? Reallohnverluste ? Steuergeschenke für Reiche ? Gesundheitsreform auf Kosten der Schwachen ? "Freisetzung der Marktkräfte" - auf Kosten der Arbeitnehmer ? Deregulierung der Finanzbranche ? Menschen wie Sie setzen Sozialdemokratie immer noch mit Sozialismus gleich - das alte Spielchen der Rechten. Aber auch durch ständiges Wiederholen wird aus einer Lüge keine Wahrheit; höchstens ein paar Wählerstimmen mehr. Das Stück steht sicher auf dem Spielplan für die Wahl 2013 - die Angst vor dem Sozialismus :)
Zunächst: Schröder wurde nach einer Legislaturperiode wieder gewählt. Da kann die Enttäuschung seiner Wähler nicht so groß gewesen sein.

Zweitens: Sie zählen auf, was Ihnen nicht passt an der SPD: Rürup, Maschmeier, Banken, Sozialabbau, Steuergeschenke, Deregulierung der Finanzbranche usw. Schreiben Sie doch einfach mal auf, wie Sie sich eine realistische SPD-Regierungszeit vorstellen - also nicht, was nicht gemacht werden sollte, sondern was in D sozialdemokratisch behandelt werden sollte - meinetwegen nicht gleich sozialistisch, weil diese "Angst vor dem Sozialismus" tatsächlich ein Hemmnis ist, um sozialdemokratische Ziele zu formulieren.

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achja?! 12.11.2012, 09:24
416. So, so, Herr Köster...

Zitat von Kurt Köster
Der SPIEGEL bemüht sich um eine sachliche, ausgewogene und abwechslungsreiche Berichterstattung. Das gilt auch für den Internetableger SPIEGEL ONLINE. Das mag nicht immer die Erwartungen von uns eingefleischten Sozialdemokraten treffen. Wir lesen gerne den "Vorwärts", weil wir dort alle Nachrichten so vorfinden, wie wir es gewohnt sind. Aber in einem Punkt gebe ich Ihnen Recht: Die Kampagne gegen Steinbrück und den Bochumer Atrium-Talk geht zu weit. Hier soll offensichtlich Stunk gegen den Kandidaten gemacht werden. 25.000 Euro. - Wegen solcher Peanuts-Beträge, die dann auch noch gespendet werden müssen, kann man nicht einen derartigen Bohey veranstalten wie hier im Forum.

... 25.000 Euro für eine Stunde Gelaber (Vortrag, den Steinbrück schon -zigfach gehalten hat) ist für einen Sozi aus Dortmund-Applerbeck "peanuts"? Das erzählen Sie mal Ihren Wählern im Pütt...! Vor allem, wenn die Knete von stadteigenen Gesellschaften mit einer jahrzehntelangen Verfilzung mit der örtlichen SPD kommt. Der Kettenraucher meint zwar, "Peer kann Kanzler" -aber darüber befinden in einer Demokratie nun mal die Wähler. Und die schauen sich auch an, ob und wie er Krisenmanagement kann. Wenn der von Gabriel ernannte, aber von den SPD-Gremien noch nicht gewählte Kandidat schon jetzt überfordert ist, ist das nicht gerade ein Ausweis an politischer Führungsqualität. Auch die Tatsache, dass die erfolgte "Ernennung" deutlich vor dem von der Troika angestrebten Termin lag, ist kein Zeichen von leadership. So wird das ganz schön schwierig, "Mutti" abzulösen. Das Disaster bei der WestLB wird ihm im Wahlkampf, wenn er denn mit Billigung der SPD-Linken überhaupt antreten darf, auch noch um die Ohren fliegen.
Im übrigen: der Spiegel und Spiegel Online sind glücklicherweise nicht der "Vorwärts" und haben auch nicht die Aufgabe, es den Sozis Recht zu machen...

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prueferttorsten@web.de 14.11.2012, 15:54
417. Medien !!!!

Wie verlogen muß man eigentlich sein, um so ein Mist am köcheln zu halten??
Bis dato dachte ich das ARD u. ZDF neutral im Politikkarusell sind, aber leider sind Sie nicht besser wie die Presse. Man ist nur Sensationsgeil. Da Hat Die SPD entlich mal ein vernüftigen Kandiedaten, und was mcht das Fernsehn, die pusten in das gleiche Rohr wie die verlogene Presse. Von den privaten Fernsehanstalten habe ich janichts anderes erwartet, aber das da auch die öffentlich- rechen mitmachen hat mich schon entteucht.
Bringt doch mal genausoviel Infomationen, mit der gleichen Sensationslust wie Ihr es Beim Kanzlerkandidaten der SPD gemacht habt, mit Platz 2- 10!!! Aber das traut Ihr Euch nicht wegen der Einschaltquotenund die CDU währe zu entteucht von Euch weil Ihr euch vieleicht zu viel mit der CDU anstatt mit der SPD beschäfftigt. Ich finde das mußte mal gesagt werden. Ich werd mich auch nicht hinter irgenteignen Namen verstecken.
Gruß Torsten Prüfert

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