Forum: Politik
Steinbrück-Vorstoß: SPD plant drastische Mietpreisbremse
Getty Images

Die Debatte um Kanzlerkandidat Steinbrück belastet die SPD. Mit einem Papier zum sozialen Wohnungsbau will die Partei wieder einen inhaltlichen Akzent setzen. Geplant sind nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen eine harte Mietpreisbremse und die Neuregelung der Maklergebühren.

Seite 4 von 33
awbferdi 09.01.2013, 06:16
30. Endlich wieder in der Spur …

Zitat von sysop
Die Debatte um Kanzlerkandidat Steinbrück belastet die SPD. Mit einem Papier zum sozialen Wohnungsbau will die Partei wieder einen inhaltlichen Akzent setzen. Geplant sind nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen eine harte Mietpreisbremse und die Neuregelung der Maklergebühren.
Endlich sind die Medien wieder in der Spur. Es geht nicht nur um Steinbrück-Bashing, sondern endlich wieder um Inhalte. Und diese Inhalte haben es in sich. In den Ballungszentren sind mit Sicherheit die Mieten zu hoch und genossenschaftlicher Wohnungsbau für bezahlbare Wohnungen sollte wieder zu Ehren kommen. Dadurch wird einerseits der Bedarf gedeckt und andererseits der preistreibende Wohnungsmangel entschärft. Bürger, bleibt nicht zuhause, geht wählen. Grüetzi. F.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Social_Distortion 09.01.2013, 06:39
31.

Zitat von sysop
Die Debatte um Kanzlerkandidat Steinbrück belastet die SPD. Mit einem Papier zum sozialen Wohnungsbau will die Partei wieder einen inhaltlichen Akzent setzen. Geplant sind nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen eine harte Mietpreisbremse und die Neuregelung der Maklergebühren.
Warum muss ich vor Wahlen immer an das Märchen vom Rotkäppchen denken: "Warum machst Du so schöne falsche Versprechungen ?" "Damit Du mich besser wählen kannst". "Und warum wirst Du dabei nicht einmal rot ?" "Damit ich Dich nach gewonnener Wahl besser abzocken kann".... ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
advo 09.01.2013, 06:44
32. Advo

Das ist wirklich erstaunlich dumm. Mietpreisbeschränkungen für Neuvermietung führen zur Wohnungsnot. Das ist 1. Semester Volkswirtschaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bertholdböckchen 09.01.2013, 06:51
33. Keine Sparkassen-Direktoren mehr!

Endlich einmal Themen, mit denen die einst große Volkspartei SPD in der Bevölkerung punkten kann. Endlich! Ich hatte die kommende Wahl für meine "Lieblings-Roten" schon abgeschrieben. Innerhalb des sozialen Gefüges der Bundesrepublik gibt es genügend Themen, an denen sich Peer Steinbrück abarbeiten und das Wahlvolk für sich gewinnen kann, statt leidiger Diskussionen über Sparkassen, bzw. Kanzlergehälter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bronck 09.01.2013, 07:16
34. Was denn jetzt?!?

Herr Steinbrück sollte sich entscheiden was er möchte:
a) Mietpreise deckeln = die Vermietung vom Renditestandpunkt her uninteressanter machen
b) Investitionen in den Wohnungsbau fördern

beides gleichzeitig kann eigentlich nur mit der Subventionsgießkanne in Form neuer Steuersparmodelle erfolgen bei denen es nicht auf die eigentliche Rendite mehr ankommt.
Nur: wollen wir das? Noch mehr Schlupflöcher? Schadet das nicht mehr als es nutzt?

Denkt der Mann eigentlich auch mal nach BEVOR er spricht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iffel1 09.01.2013, 07:25
35. Dann schalte ich als Vermieter keinen Makler mehr ein

und dann gibt es nur noch einen Besichtigungstermin für alle Wohnungssuchenden. Der Makler ist eigentlich hilfreich für die Besichtigungen der Wohnungssuchenden und hat eine bessere Erreichbarkeit. Aber dann ist eben Schluss damit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hobbysechs00 09.01.2013, 07:30
36. ich bestreite dass Herr steinbrueck und die spd überhaupt

eine Ahnung von wirtschaftlichen zusammenhängen haben. was soll der Staat ewig mit Steuergeldern die Wohnungs Politik stützen ? Haben wir nicht schon genug schulden? Mit Steuergeldern die Wohnungs bau Genossenschaften zu stützen ist ein weg in die Diktatur von Hausmeistern und blockwarten . " wir wollen keine ausländischen Kinder " sowas kann sich nur ein blockwart einer Wohnungsbau Gesellschaft zu sagen erlauben. und schauen sie mal in die mülltonnen . von müll Trennung noch nie was gehört.!! Stattdessen sollte jede Familie Eigentum erwerben. heute ist das mieten sehr viel billiger als das wohnen in eigenen 4 wänden. als Hausbesitzer kommt man nicht mehr auf die kosten. wer Eigentum hat ist auch verantwortlich und gegen soziale Entwicklung geschützt . wer nichts zu verlieren hat ist dagegen ein Blatt im Wind der Gefühle und eher von seelischer Fehlentwicklung und kriminelle r Karriere bedroht. auch die Sozialwohnungen sollten zu günstigen Bedingungen an die Mieter verkauft werden als diesen ewig günstige. mieten und miet Beihilfe zu gewähren. in Italien kaufte ein Freund die sozial Wohnung in der er und seine Mutter 40 jahre lebten . 900€ waren für eine 3 Zimmer Wohnung fällig. bei uns lauert stattdessen der Hai: die Wohnungen werden teuer verkauft. so nähern wir uns mit der linken Politik dem schulden Chaos immer mehr. die haben 0 Ahnung oder wollen nur gewählt werden und selbst das schafchen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gazettenberg 09.01.2013, 07:33
37.

Zitat von sysop
Die Debatte um Kanzlerkandidat Steinbrück belastet die SPD. Mit einem Papier zum sozialen Wohnungsbau will die Partei wieder einen inhaltlichen Akzent setzen. Geplant sind nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen eine harte Mietpreisbremse und die Neuregelung der Maklergebühren.
Es ist populistisch aber unsinnig, Mieten zu deckeln. Wenn man damit den Neubau von Wohnraum unattraktiv macht, ist der Wohnraummangel von morgen schon vorprogrammiert. In Innenstadtlagen von Frankfurt, München und Hamburg sind die Mieten noch zu niedrig, deswegen baut dort niemand, bzw. nur Luxuswohnungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
abseitstor 09.01.2013, 07:43
38. Ach, die Sozis...

Zitat von sozis
(...) Gute und energiesparsame Wohnungen dürfen nicht zum Luxusgut werden", heißt es in dem vierseitigen Papier mit dem Titel "Bezahlbares Wohnen in der Sozialen Stadt". (..)
Sie haben halt nichts begriffen. Wenn sie "Mietpreisbremsen" anziehen, können sie sich damit im September zwar Wählerstimmen kaufen. Den Neubau von Wohnraum dagegen werden sie verhindern, weil unter diesen Rahmenbedingungen kein privates Geld investiert wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JaguarCat 09.01.2013, 07:46
39. Grundsätzlich richtig ...

... doch wie bitte schön definiert man "Vergleichsmiete" bei Neuvermietung in Luxus-Neubauten? Zählen dann nämlich nur die anderen Luxus-Neubauten (oder Luxus-Sanierungen) als Vergleich, dann ist das Gesetz wirkungslos. Zählen hingegen auch normale Bestandswohnungen mit, dann wäre die Mietpreisbremse sicher wirksam, würde aber im nu komma nichts weggeklagt werden.

Das Klageproblem gibt es auch mit dem 15-Prozent-Limit auf Vierjahressicht. Schon die normale Inflation beträgt in diesem Zeitraum ja 10 Prozent. Und deren Ausgleich wird man kaum verbieten können.

Fazit: Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in angenehmen Umfeldern ist etwas, durch das die SPD wirklich bei Unter- und Mittelschicht punkten könnte. Nur ist es nicht einfach, das Gesetz so umzusetzen, dass es weder weggeklagt noch missbraucht wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 33