Forum: Politik
Steinbrücks Nebeneinkünfte: Der Millionen-Kandidat
REUTERS

89 Vorträge, gut eine Million Euro: Peer Steinbrück legt seine Nebeneinkünfte offen. Der SPD-Kanzlerkandidat sieht sich als Vorreiter in Sachen Transparenz und teilt gegen den politischen Gegner aus. Der schweigt - doch die größere Gefahr droht dem Sozialdemokraten ohnehin aus den eigenen Reihen.

Seite 7 von 40
s.n.a.f.u 30.10.2012, 16:05
60. Überall Verschwörung...

Zitat von glasperlenspieler
Mir scheint es ungewöhnlich bis unglaubwürdig, dass derartige Summen für die "klugen Worte" des Herrn Steinbrück fliessen. Wahrscheinlicher ist, dass es sich um versteckte Zuwendungen für Klientelpolitik handelt.
Oder um Ihren Gedanken noch einen Draufzusetzen:
Die ganze "Transparenz"-Geschichte ist gemacht! Und zwar wohlweislich ausgearbeitet, mit dem Zweck den Per als Weißes Schaf darzustellen.

Jetzt sind die anderen (CDU) im Zugzwang.
Also da haben die Bilderberger sich wirklich was feines ausgedacht, n ur leider ist das SOWAS von durchschaubar, das es schon fast wehtut.
Naja, Alles Meckern hilft eh nix, wenn man doch nur Zuschauer dieses Politiktheaters ist.
Steinbrück wird Kanzler, das haben DIE Bilderberger entschieden und damit Basta!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wofgang 30.10.2012, 16:05
61.

Mit Neid hat das nichts zu tun, das Geld gönne ich jedem, aber wann hat der Mann bei der umfangreichen Nebentätigkeit seine Pflichten als Bundestagsabgeordnetter war genommen? Das ist für mich die entscheidende Frage. mit so einem Kanzlerkandidaten wirde der Filz sicher nicht besser!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kael 30.10.2012, 16:05
62. Abstruß

Während der Eine die (oft) wütenden Leserkommentare hinnehmen muss und sich sogar zu einer Transparenz-Offensive genötigt fühlt, bleiben die gleichermaßen belasteten Anderen in der Deckung und nennen sich "Hase".

Denn es dürfte eigentlich nicht um die Frage des "Wieviel" gehen sondern um die Fragen "Von wem", bzw. "Wieso überhaupt". Aber solange sich alle nur auf das "Wieviel" stürzen, bleiben die wirklich wesentlichen Fragen unbeantwortet. Und so lange ziehen die Herrschaften von CDU/CSU/FDP verständlicherweise iden Kopf ein..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
analyst2 30.10.2012, 16:06
63. Das frage ich mich allerdings auch

Zitat von Fairystar
Diese Leute werden von Steuergeldern bezahlt, um einen Job als Politiker zu erledigen. - Woher nehmen sie sich die Zeit, extern Vorträge zu halten? - Sind sie in ihrer ......
Unglaublich das ganze.Dieses Schmierentheater auch noch als völlig normal hinzustellen,das schlägt dem Fass den Boden raus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felixbonobo 30.10.2012, 16:06
64. neidisch?

Zitat von _unwissender
Ich danke Herrn Steinbrück. Ich danke, weil er mich aufklärt über das hektische Leben eines Politikers. Jeden 3. Tag ein Vortrag, der im Mittel mit über 10.000 Euros dotiert wird? Da wird er sicher etwas zusagen haben. Also kommt das......
Hört sich ein wenig nach neid an, sorry ;-)
Ginge es einem steinbrück um geld, wäre er geradezu dumm, in der politik, statt in der wirtschaft zu arbeiten, wo er das zehnfache von dem verdienen könnte, was er jetzt bekommt.
Gucken sie noch fußball oder kotzt es sie nicht auch an, dass die für ballerchen spielen zig zig millionen kassieren? ! ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
atitlan 30.10.2012, 16:07
65.

Steinbrück sichert die herrschende Klasse nach links ab. In seinem Buch mit Schmidt spricht er doch davon, dass nur eine linke Regierung soziale Einschnitte und schmerzhafte Reformen durchsetzen kann. Eine rechte Regierung ist durch die linke Opposition dahingehend schwächer. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet Rot-Grün die enschneidenste Umgestaltung des Sozialstaates vornahm und nicht die CDU-FDP-Regierung in 16 Jahren davor. Daraus ergibt sich das Paradox, dass es für den kleinen Mann klüger ist, eher die CDU/FDP-Regierung zu bestätigen als sie durch eine "linke Regierung abzuwählen. Erstere ist nämlich gebändigt, wie man in den letzten 4 Jahren deutlich sehen konnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KingTut 30.10.2012, 16:09
66. Wenn der politische Gegner ….

Zitat von sysop
Der SPD-Kanzlerkandidat sieht sich als Vorreiter in Sachen Transparenz und teilt gegen den politischen Gegner aus. Der schweigt - doch die größere Gefahr droht dem Sozialdemokraten ohnehin aus den eigenen Reihen.
…. jetzt schweigt, dann ist das für mich nur eine Bestätigung, dass er aus der Berichterstattung über Steinbrücks Vortragshonorare kein politisches Kapital zu schlagen gedenkt. Das finde ich gut.
Wenn Herr Steinbrück diese Einkünfte ordnungsgemäß versteuert hat, wovon nach aktueller Nachrichtenlage auszugehen ist, dann ist doch daran überhaupt nichts auszusetzen. Manche können es auch wirklich auf die Spitze treiben, indem sie z.B. Spekulationen darüber anstellen, ob Bundestagsmitarbeiter Steinbrücks ihm beim Redenschreiben geholfen haben. Ich denke, der Mann ist clever genug, seine Reden selbst zu schreiben. Was er redet hat Hand und Fuß und das muss ihm erst einmal einer nachmachen. Auch wenn ich ihn wegen seiner Partei nicht wählen werde, so wünsche ich ihm dennoch viel Glück. Er wäre m.E. ein guter Finanzminister in einer von Angela Merkel geführten großen Koalition ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
leidenfeuer 30.10.2012, 16:10
67. Mehrwert...

Zitat von sysop
89 Vorträge, gut eine Million Euro: Peer Steinbrück legt seine Nebeneinkünfte offen. Der SPD-Kanzlerkandidat sieht sich als Vorreiter in Sachen Transparenz und teilt gegen den politischen Gegner aus. Der schweigt - doch die größere Gefahr droht dem Sozialdemokraten ohnehin aus den eigenen Reihen.
Für 90 Reden sind 1,25 Millionen Euro doch eine geradezu lächerliche
Summe, da jedes einzelne Wort Steinbrücks eigentlich unbezahlbar ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hamjk82 30.10.2012, 16:12
68. optional

Nichts weiter als NEID.
Wenn man einem von Euch für einen Vortrag so viel Geld bieten würde, würde Keiner nein sagen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
themistokles 30.10.2012, 16:13
69.

Zitat von ohjeee
Sollte eine tätigkeit nicht untergeordneter Natur sein? Da kommt es ja einem so vor, als wäre Hr. Steinbrück (und wahrscheinlich viele andere Politiker auch) mit Nebentätigkeit Bundestagsabgeordneter!
Bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wir reden bzw. diskutieren hier über knapp 330 Vorträge in 3 Jahren. Das sind etwas mehr wie 2 Vorträge pro Woche. Jeder Uni-Professor muss hier in der Woche mehr Vorträge halten...

Hinzu kommt, dass es das alltägliche Geschäft von Politikern ist, Reden und Vorträge zu halten. Oftmals haben die Vorträge gleiche oder sich überschneidende Themengebiete und können "mehrmals verwendet" oder Inhalte "wiederverwertet" werden. Alles in allem ein für einen geübten Redner übersichtlicher Job.

Und unabhängig davon sollte man auch noch beachten, das viele Politiker oder deren Büros/ Ministerien Redeschreiber beschäftigen, ergo das mühsame Ausformulieren für den einzelnen Politiker auch noch entfällt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 40