Forum: Politik
Steinmeier in Großbritannien: "Dankbar für Versöhnung, hoffnungsvoll für eine Zukunft
ANDY RAIN/ EPA-EFE/ REX

Auch Großbritannien erinnert an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren. Erstmals durfte ein ranghoher Vertreter der Bundesrepublik am Gedenken in London teilnehmen. Für Aufsehen sorgte aber ein Brite.

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rohanseat 11.11.2018, 16:53
1. Ein dank an unseren präsidenten

Ganz gleich was in der vergangenheit war.Wir alle sind Europäer und ich glaube das hat unser präsident W. Steinmeier eindrucksvoll zum ausdruck gebracht.-
für mich fehlt aber immer eines:
Kaiser Wilhelm II, Zar Nikolai von rußland und king George von GB hatten familiere bande!! Das war aber kein grund für dieses personen ihre truppen bis zum tode aufeinder zu hetzen.
Für mich bedeutet es nicht Viva la France sonder frieden für alle und keiner ist mehr wert als der andere mit einem anderen pass in der tasche.

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ulrich.schlagwein 11.11.2018, 17:04
2. Als

Zeichen der des Begreifens der Vergangenheit sollte ein einziger "Gedenktag" europaweit vereinbart werden, in dem die jeweiligen nationalen Gedenktage aufgehen. Vielleicht kann sich dann Europa ueber den Graebern der Geschichte die Haende reichen. Waere doch endlich ein positives Resultat des Treffens der Heads of State, die da zum Arc de Triomphe gepilgert sind. Weltweit waere sicher besser, aber irgendwo muss doch mal ein Anfang gemacht werden.

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Klarstellung 11.11.2018, 17:11
3.

Zitat von rohanseat
Ganz gleich was in der vergangenheit war.Wir alle sind Europäer und ich glaube das hat unser präsident W. Steinmeier eindrucksvoll zum ausdruck gebracht.- für mich fehlt aber immer eines: Kaiser Wilhelm II, Zar Nikolai von rußland und king George von GB hatten familiere bande!! Das war aber kein grund für dieses personen ihre truppen bis zum tode aufeinder zu hetzen. Für mich bedeutet es nicht Viva la France sonder frieden für alle und keiner ist mehr wert als der andere mit einem anderen pass in der tasche.
Dem kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen und wie blöd es ist Kriege zu führen, dabei rücksichtslos Grenzen zu verschieben, Menschen zu vertreiben und umzubringen, haben gerade wir Deutschen zu oft praktiziert und erfahren. Nun ist deshalb ein Drittel des Landes futsch, Königsberg ist russisch und Breslau ist polnisch und das frühere polnische Lemberg ist nunmehr ukrainisch, das ist ziemlich bitter und vielleicht ist es sogar gerecht und es sollte uns und allen Europäern eine Lehre sein, gegen den neuen Nationalismus und gegen Faschismus hart zu kämpfen. Wir brauchen ein politisch geeintes, wirtschaftlich starkes Europa mit einer europäischen Armee.

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Stjean 11.11.2018, 17:21
4. Inne halten

Alle Europäer sollten diesen Tag dazu nutzen um inne zu halten, über den Wahnsinn vor 100 Jahren nachdenken und mit größtmöglicher Bereitschaft für den Brexit eine gute Lösung für beide Seiten zu finden. Die Briten sind unsere Freunde und Partner, nur weil sie einen anderen Weg gehen, sind sie keine Feinde. Wir, die Kontinentaleuropäer, haben den Weg der Briten zu respektieren und zu akzeptieren. Macht ihnen den Weg frei für eine gütliche Lösung.

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gehmlich 11.11.2018, 17:38
5. Auf BBC

Hat man Steinmeiers Gedenken als den herausragenden Akt dieser Zeremonie erlebt. Man hatte "Gaensehaut als er den Kranz niederlegte"

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thinking_about 11.11.2018, 17:42
6. Den

Zitat von Klarstellung
Dem kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen und wie blöd es ist Kriege zu führen, dabei rücksichtslos Grenzen zu verschieben, Menschen zu vertreiben und umzubringen, haben gerade wir Deutschen zu oft praktiziert und erfahren. Nun ist deshalb ein Drittel des Landes futsch, Königsberg ist russisch und Breslau ist polnisch und das frühere polnische Lemberg ist nunmehr ukrainisch, das ist ziemlich bitter und vielleicht ist es sogar gerecht und es sollte uns und allen Europäern eine Lehre sein, gegen den neuen Nationalismus und gegen Faschismus hart zu kämpfen. Wir brauchen ein politisch geeintes, wirtschaftlich starkes Europa mit einer europäischen Armee.
Neuen Nationalismus sah man heute deutlich demonstriert in Polen bei dem *Marsch der Unabhängigkeit* durch Warschau, gefolgt von rechtsextremen Gruppierungen auch aus Italien, den man heute in den TV Nachrichten sehen konnte. Die Polen waren bei dem Treffen in Paris nicht dabei.

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Allezy 11.11.2018, 18:10
7. In UK

ist dieser Tag, an dem ausschliesslich der britischen und ANZAC Gefallenen des 1. und 2. WW gedacht wird, seit langem ein, zunehmend nationalistischer und triumphalistischer, Kult, mittlerweilen deshalb aber auch in der Diskussion.
Ich halte die Form des Gedenkens welche wir Deutsche am Volkstrauertag wahrnehmen, aller Toten in allen Kriegen auf allen Seiten zu gedenken, fuer wesentlich angemessener und zeitgemaesser.
Deshalb traegt auch kaum ein auf der Insel lebender Auslaender eine rote Poppy, nur jene die sich darueber wohl 8nicht im Klaren sind.

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kael 11.11.2018, 18:28
8. Wehret solchen Anfängen!

In diesen Tagen kann man sich durch eine Fülle von grauenhaften Bildern über den 1. Weltkrieges reichhaltig informieren. Begeisterungfähige junge Menschen wurden Kriegs-"Material", verführt durch einen von der "Obrigkeit" kultivierten Nationalismus und von großen Teilen der Gesellschaft geforderten "Hurra"-Patriotismus.
Jeder sollte heute begreifen: Wehret solchen Anfängen!

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j.oder 11.11.2018, 18:44
9. na klar...

.... und des Glückes Unterpfand. Da hat sich ja wohl die Creme de la Creme getroffen, die zwar den Frieden geloben, aber nur mit ihren Waffen versichern können. Bei solchen Festlichkeiten, mit solchen Leuten, da bewegts noch Reste des ersten Babvbreis im Enddarm. Tatsächlich, dieses Geschwätz soll man glauben ? Natürlich will keiner mehr Krieg, aber wovon sollen manche gut leben ?

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