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Steinmeier im Baltikum: Beruhigungspillen gegen die Putin-Phobie
DPA

Die Angst vor Russland sitzt im Baltikum tief - vor allem seit der Annexion der Krim. Nun schickt die Nato symbolisch Truppen. Mehr muss nicht sein, findet Außenminister Steinmeier.

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joG 27.05.2016, 16:37
1. Phobie war es bis.....

..... Putin mit einem Militärschlag die Krim annektiert hatte. Jetzt ist es die realistische Sichtweise.

Und was genau will Steinmeier dort? Er vertritt ein Land, das nicht einmal 20.000 Truppen im Ausland stationieren kann und andere daran behindert, wie kürzlich in der Ukraine oder Syrien. Der nützt den Litauern wenig.

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melnibone 27.05.2016, 16:43
2. Hier irrt Herr Steinmeier ...

gewaltig!
Die europäischen Musterstaaten aus dem Baltikum(!) ebenso wie Polen, das vielleicht seine Nationalstaatliche Phase durchlebt ... ohne die militärische Präsenz der Nato ´zurück´ zu lassen ... geht gar nicht.
Da hat Herr Steinmeier die gesamten Befindlichkeiten unserer Bündispartner vergessen.
Setzen sechs.

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passagier1 27.05.2016, 16:46
3. Ein kleiner Tipp

Gerade die Länder mit einer sehr kurzen Eigenstaatlichkeit (Ukraine gerade mal 25 Jahre, baltischen Länder insgesamt 20 + 25 Jahre) zeichnen sich durch einen übersteigerten Nationalismus aus und sind auf der verzweifelten Suche nach einem Gründungsmythos. Hier bietet sich als Feindbild Russland an. Gegen diesen übermächtigen Gegner ist es gelungen die eigene Souveränität zu erlangen. Dieses Narrativ wird gehegt und gepflegt. In Zeiten, in denen übersteigerter Nationalismus und Patriotismus auch im übrigen Europa wieder Einkehr halten könnte es eine lohnenswerte Aufgabe für die SPD sein, sich an die frühere Ostpolitik ihres Politikers Willy Brand zu erinnern. Schließlich war es diese Politik, die die SPD in die Regierung gebracht hat. Ein zögerlicher Anfang wurde mit der Forderung nach Aufhebung der Sanktionen gegen Russland gemacht. Dies ist zum Beispiel ein Gebiet, in dem sie sich stark von ihrem Koalitionspartner abgrenzen könnten.

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albert_schabert 27.05.2016, 16:49
4. Unnötiges Säbelrasslen!

Meiner Meinung nach sind die Sanktionen gegenüber Russland unnötig.Angesichts der Machtfülle von Putin hält er sich sogar zurück und trägt dazu bei, dass die Lage nicht eskaliert.
Die Krim wurde damals verwaltungstechnisch der Ukraine zugeordnet und durch Volksabsimmung heim ins Reich geholt.
In der Ostukraine leben hauptsächlich Russen und denen ist Russland zu Hilfe gekommen.Was wollen die Ukrainer der veralteten Kohle- und Stahlindustrie.Sie sind nur an Ihrer Ehre gekratzt-sollen sie das doch herschenken.
Soweit gehts ohne Zensur!
Provokanten sind die Amerikaner,sogar der NATO Oberbefehshaber für Europa hetzt gegen Russland.
Schlitcht -die Nato Osterweiterung-nicht ein Rakenschild ist eine Provokation Russlands.

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krauseberg 27.05.2016, 17:00
5. Steinmeier naiv

Ich halte Steinmaiers Haltung für naiv, da Russland bisher keinen Schrittt gemacht hat die Krim zurückzugeben.
Die Sanktionen gegen Russland sollten verschärft werden, damit die Russen die wirklichen Kosten ihres Krieges gegen die Ukrainer zu spüren bekommen.

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HeisseLuft 27.05.2016, 17:03
6. Nanu?

Immer noch keine Einträge? Oder sind die noch nicht durch?

Dachte doch hier würde längst der unmittelbar bevorstehende dritte Weltkrieg angekündigt...

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_alexander_ 27.05.2016, 17:06
7. Es muss ja...

irgendwie ganz schlimm sein, dermaßen von der Realität abgenabelt zu sein. Mit Steinmeier und von der Leyen gehen wir sehenden Auges auf einen Konflikt zu, der uns noch sehr lange Zeit Kopfzerbrechen bereiten wird.

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Ishibashi 27.05.2016, 17:06
8. Unverständlich

warum ein so unbedeutendes Land wie Russland so viel Angst verursacht. Die vielen Panzer taugen zwar um interne Aufstände zu unterdrücken, aber für einen Angriffskrieg gegen die Nato ist die veraltete Ausrüstung heutzutage völlig unbrauchbar. Hinzu kommt dass von den 140 Millionen Menschen in Russland maximal 115 Millionen ethnische Russen sind. Der Rest würde im Konfliktfall wohl eher eigene Interessen verfolgen. Klar gibt es die Option eine Nuklearkrieges, aber worin sollte das Interesse einer Partei sein einen solchen vom Zaun zu brechen?

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schnurre64 27.05.2016, 17:10
9. Welche Grenze?

Auf der eingefügten Karte sehe ich keine direkte Grenze zwischen Litauen und Russland, abgesehen von der Oblast Kalinigrad. Was soll die Nato denn verteidigen?

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