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Steinmeier im Baltikum: Beruhigungspillen gegen die Putin-Phobie
DPA

Die Angst vor Russland sitzt im Baltikum tief - vor allem seit der Annexion der Krim. Nun schickt die Nato symbolisch Truppen. Mehr muss nicht sein, findet Außenminister Steinmeier.

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krauseberg 27.05.2016, 21:37
130. Unverschämt

Zitat von oojep
niemand hat gejubelt, aber das Massaker von Odessa, genauso wie das Massaker vom Maidan ist bis zum heutigen Tage nicht aufgeklärt- das nenne ich frech und unverschämt
Unverschämt ist die Ausnutzunbg dieses Massakers zur Legitimation von Putins Krieg gegen die Ukrainer. Sie dürfen gerne Kriegstreberei betreiben. Mich ekelt es aber vor solchen Menschen, die Kriege legitimieren wollen.

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krauseberg 27.05.2016, 21:38
131. Putin

Zitat von Lichter
Und wer profitiert davon? Bei einem Krieg gibt es keine Gewinner!
Putin profitiert von diesem Krieg, die Russen sind doch ganz begeistert davon, über die Ukrainer herzufallen. Die russische Kriegspropaganda ist da sehr erfolgreich.

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Aspekte plus 27.05.2016, 21:40
132. Beleidigt und geschlagen

Zitat von hapeschmidt2
Ein Militärschlag mit zwei gefallenen Soldaten (ein Ukrainer und ein Russe). Na, wenn das mal nicht der humanste Militärschlag der Geschichte wird. ;-)
Beleidigt und geschlagen sind die Eidgenossen, deren Einigungskrieg bisher als Muster und Rekord für gelungene Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln galt. Der Rekord an unblutiger Militärintervention ist gebrochen und zwei Gefalle dürfte unschlagbare neue Marke sein.
Die Maidanrevolte hat ja wohl mehr Opfer gekostet als der Schweizer Sonderbundskrieg von 1847. Aus dem immerhin ein stabiler Bundesstaat wurde.

Allein schon aus Gründen der "Wertekonsistenz der westlichen Gemeinschaft" und der Unmöglichkeit, die historischen Tatsachen völlig umzuschreiben, sollte man von der "Völkerrechtsverbrechen Rhetorik" langsam herunter kommen.

Wer ein Urheberrecht auf gerechten Krieg beansprucht, darf sich nicht übertrumpfen lassen.

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krauseberg 27.05.2016, 21:41
133. Russland hat keinerlei Mitspracherecht.

Zitat von irrenderstreiter
"gibt es doch zum Beispiel in Lettland wie auf der Krim eine starke russische Minderheit von fast 30 Prozent." - es gibt keine starke Minderheit von Russen auf der Krim, sie stellen die Mehrheit der Bevölkerung. Ansonsten ist die Abspaltung der Krim eine direkte Folge des Coups in Kiew. Entgegen der gängigen Argumentation sind die baltischen Republiken ein vollkommen anderes Szenario, denn hier hat Russland, zähneknirschend, einem NATO Beitritt zugestimmt. Die Geschichte der angebliche Bedrohung der Balten halte ich vor allem für Propaganda. Ähnliches geschieht in/mit Nordeuropa. Das Hauptziel wird dabei sein, die eigenen Reihen zu schließen, dafür hat sich eine angebliche, externe Bedrohung schon immer bestens geeignet. Wirtschaftliche und geostratgische Interessen der Amerikaner spielen sicherlich auch eine wesentliche Rolle. Von daher ist es nur sinnvoll, wenn Deutschland hier eine halbwegs gemäßigten Position einnimmt.
Die militärischeInvasion der Krim durch Russland ist durch nichts zu rechtfertigen.
Und die Russen haben keinerlei Mitspracherecht wenn die Balten in die NATO wollen. Die "Herrenmenschen " in moskau sollten endlich erkennen, dass die Osteuropäer freie Menschen und nicht die Sklaven des Kremsl sind.

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-su- 27.05.2016, 21:48
134.

Zitat von JJGG
Also von der Staatspresse von Putin? Also der Leute die in der Ostukraine eingefallen sind und die Krim annektiert haben? Also die, die ihre Taten durch Lügen rechtfertigen müssen? Na merkste was? Oder schon zuspät?
Das mit dem Gewerkschaftshaus in Odessa, konnte man u.a. im SPON lesen. Da waren alle Medien, die darüber berichteten Entsetzt, was da der Mob getrieben hat.

Leider gab es aber schon damals in Foren, auch hier bei SPON, Leute, die das Massaker und den Mob verharmlost und verteidigt haben. Bereits unmittelbar nach den Morden, gab es Leute, die von Lügen sprachen und behaupteten, dass das alles Leute aus Transnistrien und Russland waren, die da starben.

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Aspekte plus 27.05.2016, 21:52
135. Hallo?

Zitat von thomixx
... fast in der gesamten deutschen Presse die Amerika-kritischen Aussagen, die wir in den Foren sehen, keinen Rückhalt finden. Was die Amerikaner in der Welt mit Ihrer Interessenswahrungs-Politik veranstaltet haben, haben wir seit der Schah-Inauguration im Iran gesehen. Trotzdem ist immer Putin der Böse und Aggressor. Wenn man das russische Volk nicht versteht, dann sollte man den Mund halten und nur Fakten beitragen. Und keine News unterschlagen ...
Schah-Inauguration im Iran? Sicher finden Sie Ruhollah Chomeini einen Befreier.

Was wäre der Welt erspart geblieben, wenn man den Schah weiter gestützt hätte? Man hätte es vermutlich gemacht, wenn es möglich gewesen wäre. Trotz Savak. Kein Vergleich mit den Revolutionswächtern und ihren .

Gerechtigkeit und Frieden hat auch einen quantitativen Aspekt. Die Islamisten waren eben auf dem Vormarsch, auf den Schah hätte man einwirken können, auf die heutige Theokratie ist das unmöglich.

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-su- 27.05.2016, 21:56
136.

Zitat von krauseberg
Aggresiv war die Eroberung der Krim und der Krieg im Baltikum. Der Kriegstreiber sitzt in Moskau. Niemand hat Putin dazu gezwungen einen Krieg gegen die Ukraine zu starten. Jetzt darf sich der Kriegstreiber im Kreml nicht darüber beschweren, dass sich die Europa verteidigungsbereit machen.
Von welchen Krieg im Baltikum sprechen Sie?

Wenn die Ukraine im Krieg ist, warum gibt es keine Mobilmachung und keine Angriffe gegen Russland von Seiten der Ukraine?
Warum bekommt dann die Ukraine noch Kredite vom IWF, der Kriegsparteien keine Kredite geben darf?

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Aspekte plus 27.05.2016, 21:57
137. Medien und Wahrheit

Zitat von krauseberg
Dein zynischer Kommentar ist widerwärtig. Sag dass doch bitte mal der Familie des von Putins Mörderbanden ermordeten Ukrainers ins Gesicht.
Haben Sie die Bilder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die nicht als Lügenmedien sehe, nicht gesehen?
Der grösste Teil der ukrainischen Truppen sind nach Interviews zur russischen Armee über gelaufen: bessere Karrierechancen.

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epiktet2000 27.05.2016, 22:03
138. Daraus erklärt sich vieles

Zitat von Lichter
Und die Russen haben im Baltikum, z.B in Lettland bis jetzt keine Staatsangehörigkeit, obwohl viele Russen dort lange leben oder auch dort gebohren sind. Wieso sagen Sie hier nichts? Wo ist Ihre Gerechtigkeit?
Unter dem Schutzschild der NATO soll das wohl auch in Zukunft so bleiben. Aber die antirussischen Ressentiments der Balten und Osteuropäer mögen zwar den US-Amerikanern recht sein, doch Westeuropa kann nicht dauerhaft an einem feindlichen Verhältnis zu Russland interessiert sein.

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