Forum: Politik
Steinmeier im Baltikum: Beruhigungspillen gegen die Putin-Phobie
DPA

Die Angst vor Russland sitzt im Baltikum tief - vor allem seit der Annexion der Krim. Nun schickt die Nato symbolisch Truppen. Mehr muss nicht sein, findet Außenminister Steinmeier.

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hgielessen 27.05.2016, 17:20
10. Grotesk !

Das die baltischen Staaten von Russland bedroht sein sollen: eine groteske Halluzination ! Allein Frankreich und Deutschland geben mehr für Rüstung aus als Russland. Auf einem anderen Blatt steht die schäbige Behandlung der russischen Minderheit in den baltischen Republiken.

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dummbrummjewski 27.05.2016, 17:25
11. widerliche Propaganda

SPON muss ja zwangsweise ständig Artikel und Stimmung gegen Putin/Russland machen, aber das ist Alles inzwischen so durchschaubar und lächerlich.
Vor allem das "militärisch-aggressiven Verhalten Moskaus". Dieser Vorwurf ist der Gipfel. Auch die alte Leier mit der Annektion der Krim, von Staatsrechtlern schonlange widerlegt. Wenn eine Nation eine Gefahr für den Weltfrieden darstellt, dann sollten wir uns mal bei unseren "Freunden" umsehen. Russland ist unser Nachbar und die wirtschaftl. Zukunft liegt in Eurasien und nicht in TTIP, TISA, CETA etc.
Aber unsere Mainstreampolitiker wollen oder dürfen das nicht sehen. Lieber SPON, wird es euch nicht langsam selbst zu dumm, dieses unseelige Feindbildschüren.
Seit Friedman wissen wir warum die USA eine Freundschaft zwischen BRD und Russland unbedingt und unter Einsatz aller Mittel verhindern wollen.
Wir sollten uns schön langsam andere Freunde suchen, nicht solche die überall auf der Welt zündeln.

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dont_think 27.05.2016, 17:28
12.

Die Androhung eines Atomschlages müsste doch wohl reichen, oder?
Das weiß selbst Putin.
Immerhin sind die Baltenrepubliken NATO-Mitglieder.

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Aus dem Ländle 27.05.2016, 17:28
13. Steinmeier im Baltikum:

Zitat von passagier1
Gerade die Länder mit einer sehr kurzen Eigenstaatlichkeit (Ukraine gerade mal 25 Jahre, baltischen Länder insgesamt 20 + 25 Jahre) zeichnen sich durch einen übersteigerten Nationalismus aus und sind auf der verzweifelten Suche nach einem Gründungsmythos.
Ich frage mich was Herr Steinmeier eigentlich will. Er reist und reist und reist. Geschafft wird nichts.
Allein seine Kosten !!!! Unvorstellbar die Sinnlosigkeit.

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mr.x-2000 27.05.2016, 17:32
14.

Vor Putin und seiner Verbrecher Clique ist Furcht gerechtfertigt!

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batmanmk 27.05.2016, 17:33
15. Verhandlungserfolg fraglich

Naja, immerhin hätte Steinmeier im Gegenzug knallhart verlangen soll, dass die baltischen Staaten ihr Kontingent von Flüchtlingen verdoppeln sollen. Von 150 (sic!) auf 300 wie in Estland oder so. Die zufließende Wirtschaftskraft aus der Anforderung einer Wirtschaftsmotors könnte zumindest so etwas zu Gunsen des Geldgebers abgeschöpft werden.

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Raget 27.05.2016, 17:34
16. Erstes Bild

Der "estnische" Soldat im ersten Bild gehört offensichtlich den US-amerikanischen Streitkräften an.

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quoveritas? 27.05.2016, 17:38
17. Putin hat auf die Anexion der Ukraine reagiert

und zwar bevor , Kriminellen Banden aus dem Neonazis Szene auch auf der Krim wüten konnten . Was diese Kriminellen vor hatten es war schon kler als auf dem Maidan das Kompromiss von Steinmeier und Co nicht entsprochen wurde . VOn wem wurde die Vereinbarungen respektiert ? Nicht vom Legitimierter Präsident Yanukowitsch , sondern von Kriminellen auf der Maidan. Diese Banden haben nach einige Nächte von Mord und Terror die Macht in der Hände von Saubere Westen gegeben , verschwunden sind sie nicht sie beobachten in Hintergrund und Saugen weiterhin Blut von Eu , Russland und Usa . Toll nicht ! Und was machen wir Eu- Journalisten ? Richten die SChweinwerfer auf der Krim , wo die Bürger fast zu 100% für Russland entschieden haben . Liebes Spieglein , das ist Demokratie , die Krim hat gewählt , nun versucht dasselbe zu machen in Kiew , oder reichen die 100 Toten nicht ? Die Medien im Westen brauchen Zuwendungen wenn sie überleben wollen. Die Geschichte der Ukraine hat auf dem Maidan angefangen nicht auf der Krim . Wo sind die Wahre Journalisten geblieben ?

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eks2040 27.05.2016, 17:39
18. Beruhigungspillen

Wer auf allen Hochzeiten tanzen geht, der hat selbst das Problem ernst genommen zu werden... und bei der D- Wehrmacht fehlt heute wohl die Macht, oder. Also ist verstaendlich, dass das Militaer aus dem Spiel gelassen wird. Papiertiger haben wenig Gewicht im Baltikum. Im Ernstfall sind die Europaer wieder mal auf NATO=USA angewiesen. Es ist an der Zeit, wieder auf eigene Beine zu kommen, und das wird viele Steuergelder schlucken. Und wenn D wirklich 2 % des GDPs ausgibt, dann werden andere Eurolaender die Aufruestung kritisieren. Es bleibt dabei, keiner, auch Herr Steinmeier nicht, kann es allen Freunden recht machen. Karl

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taglöhner 27.05.2016, 17:40
19.

Zitat von passagier1
Gerade die Länder mit einer sehr kurzen Eigenstaatlichkeit (Ukraine gerade mal 25 Jahre, baltischen Länder insgesamt 20 + 25 Jahre) zeichnen sich durch einen übersteigerten Nationalismus aus und sind auf der verzweifelten Suche nach einem Gründungsmythos. Hier bietet sich als Feindbild Russland an. Gegen diesen übermächtigen Gegner ist es gelungen die eigene Souveränität zu erlangen. Dieses Narrativ wird gehegt und gepflegt. In Zeiten, in denen übersteigerter Nationalismus und Patriotismus auch im übrigen Europa wieder Einkehr halten könnte es eine lohnenswerte Aufgabe für die SPD sein, sich an die frühere Ostpolitik ihres Politikers Willy Brand zu erinnern. Schließlich war es diese Politik, die die SPD in die Regierung gebracht hat. Ein zögerlicher Anfang wurde mit der Forderung nach Aufhebung der Sanktionen gegen Russland gemacht. Dies ist zum Beispiel ein Gebiet, in dem sie sich stark von ihrem Koalitionspartner abgrenzen könnten.
Das Narrativ nährt sich aus den ureigensten Erfahrungen der betreffenden Bürger mit dem Stalinismus, der sowjetischen Besatzung und dem Verhalten der roten Armee beispielsweise bei den Volksaufständen. Krim und Donbass ist ein deja vu.

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