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Steinmeier im Baltikum: Beruhigungspillen gegen die Putin-Phobie
DPA

Die Angst vor Russland sitzt im Baltikum tief - vor allem seit der Annexion der Krim. Nun schickt die Nato symbolisch Truppen. Mehr muss nicht sein, findet Außenminister Steinmeier.

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niktim 27.05.2016, 18:57
60. Unglaublich

Zitat von krauseberg
Aggresiv war die Eroberung der Krim und der Krieg im Baltikum. Der Kriegstreiber sitzt in Moskau. Niemand hat Putin dazu gezwungen einen Krieg gegen die Ukraine zu starten. Jetzt darf sich der Kriegstreiber im Kreml nicht darüber beschweren, dass sich die Europa verteidigungsbereit machen.
Man ist sprachlos über soviel Unwissenheit!
Seit wann gibt es einen Krieg gegen das Baltikum?
Oder einen Krieg Russlands gegen die Ukraine?
Welche Kriege führt Russland noch, dass sie sich erdreisten von einem Kriegstreiber zu sprechen!

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rimaldo 27.05.2016, 18:58
61. Fehlinformation zur russischen Minderheit

Zitat von hgielessen
Das die baltischen Staaten von Russland bedroht sein sollen: eine groteske Halluzination ! Allein Frankreich und Deutschland geben mehr für Rüstung aus als Russland. Auf einem anderen Blatt steht die schäbige Behandlung der russischen Minderheit in den baltischen Republiken.
Russland droht dem Baltikum ständig - jede Woche dringen mehrfach russische Militärflugzeuge in den baltischen Luftraum ein. Vor mehreren Jahren ist sogar mitten in Litauen ein russischer Kampfjet abgestürzt. Russland würde gerne mehr für Militär ausgeben, hat aber kein Geld. Mal ehrlich, wer glaubt schon daran, dass Franzosen oder Deutsche das Baltikum bei einer russischen Invasion verteigen würden. Niemand! Nicht mal Putin. Daher ist das Budget dieser Länder irrelevant. Wie jeder Bürger in freien demokratischen Staaten können auch Russen selbst über ihre Staatszugehörigkeit im Baltikum entscheiden. Wenn die Russen keine der von den estnischen oder lettischen Gesetzen vorgeschriebenen Kurse für die Beantragung der Staatsbürgerschaft mitmachen möchten, haben die Angehörigen dieses Bevölkerungsteils die Möglichkeit die russische Staatszugehörigkeit zu beantragen und als Ausländer in Estland oder Lettland mit einer Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung leben. Das ist also Diskrimination?

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x+n 27.05.2016, 18:58
62.

Die hier beschworenen Ängste vor Russland konnte ich vor Ort nicht finden. Leute, die Russland nicht mögen: klar; aber niemanden, der Angst hatte die Russen könnten ihnen etwas antun.

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From7000islands 27.05.2016, 19:01
63.

Zitat von mr.x-2000
Vor Putin und seiner Verbrecher Clique ist Furcht gerechtfertigt!
Was sagten Sie vor wenigen Jahren über Bush als er mehrere Länder in Schutt und Asche legte und den Boden für die augenblickliche (nach Merkels Worten ) "globale" Flüchtlingskrise legte? Bush , ein netter Verbündeter? Dann darf man sich über Kritiker in der EU nicht mehr wundern.

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rimaldo 27.05.2016, 19:05
64.

Zitat von gluonball
"gibt es doch zum Beispiel in Lettland wie auf der Krim eine starke russische Minderheit von fast 30 Prozent." Wikipedia:"Russen58,5%"
Bei Wikipedia steht 27%. Zitat: "Laut dem letzten Zensus im Jahr 2011 gehören knapp 38 % der Bevölkerung ethnischen Minderheiten an. Russen stellen dabei mit etwa 27 % der Gesamtbevölkerung die bedeutendste Minderheit."

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Shoxus 27.05.2016, 19:05
65. Da mögen Sie

Zitat von Yukikaze
Die Krim war nicht nicht nur verwaltungstechnisch der Ukraine zugeordnet sonder war Teil der Ukraine, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Und ich frage mich ob Sie ernsthaft glauben das der, von mir aus, hohe Anteil russischer Bevökerung, als Grund für eine militärische Annektion dienen kann? Nach der Logik dürfte Erdogan bald Frankfurt-Offenbach annektieren und die baltischen Staaten lägen richtig mit ihren Befürchtungen. Und ich würde gerne mal einen Putin-Freund hier sehen, der es schafft Russlands Politik zu verteidigen, ohne dabei die USA zu bemühen. Auch nochmal für Sie: Die NATO-Osterweiterung war nie Teil der damaligen Verhandlungen und stehen deshalb auch nicht im Vetrag. Ja es gibt irgendwelche Randnotizen des dt. Bundespräsidenten. Nur ist der Bundespräsident nicht befugt Versprechungen im Namen der NATO zu machen und was zählt sind Verträge (dafür sind sie schließlich da). Es hätte auch gar keinen Sinn gemacht weil die baltischen Staaten, Polen Weißrussland etc. damals noch Teil der Sowjetunion waren herje. Und jeder Mensch mit etwas Verstand weiß, das kein Land der NATO ernsthaft an einem miliärischen konflikt mit Russland interessiert ist. Das einzige Problem hier sind Russland Komplexe, weil es nicht mehr die Großmacht von einst ist. Dem Land standen dieselben Möglichkeiten offen, wie dem Rest der Welt. Doch es weiß sich nicht anders zu helfen als Panzer zu schicken.
ja teils Recht haben. Allerdings bezweifel ich, das Russland Komplexe hat, weil es keine Großmacht mehr ist. Ich denke eher Russland hat Angst das der Westen seine Rohstoffe erbeuten will und dabei vor nichts zurückschreckt. Wir wissen ja alle, wie man Staaten zu Fall bringt und kaputt macht ohne das ein Militärschlag nötig ist. Das sich Russland versucht dagegen zu wehren, kann ich mehr als verstehen. Natürlich ist in Russland nichts alles supi-dupi. Das ist es bei uns auch nicht. Mann muss dem Land aber auch mal etwas mehr als 25 Jahre Zeit geben sich vom Kommunismus zu lösen. Da kann man wohl locker mal noch 25 Jahre draufpacken.
Ich sehe die Aggression leider hauptsächlich von uns ausgehen. Also vom Westen, nicht das Sie meinen ich wäre so ein Putintroll ;), Russland reagiert bisher nur. Auch die Krim war eine Reaktion auf den Umsturz der Regierung in Kiew. Denn wir wissen auch hier alle, wie sehr sich die NATO den Flottenstützpunkt auf der Krim gewünscht hätte.

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Hutl 27.05.2016, 19:07
66. wirklich so dumm?

meint wer wirklich, putin wäre so dumm länder zu annektieren die weder militärisch noch wirtschaftlich noch demographisch einen sinn machen?
estland hält sich durch finnland über wasser, lettland durch schweden und litauen durch polen... auf sich gestellt wären diese staaten schon längst pleite

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rimaldo 27.05.2016, 19:12
67.

Zitat von MatthiasPetersbach
Wen mal endlich einmal zur Überzeugung gelangen würde, daß es völlig egal ist, wer wen "beherrscht" oder "besitzt", sondern daß Regierungen schlicht die Verwaltung der Länder darstellen, organisiert von den Leuten, die da wohnen, wäre schon viel gewonnen. Dann könnten wir die "Großveranstalter" wie Putin, Obama, Merkel (ja, ich weiß) schlicht vergessen. Die sind völlig irrelevant. Der Mensch will in Ruhe und Frieden sein Leben leben - aber irgendwie muß natürlich geklärt werden, wo der neue Radweg entlangläuft. Das ist alles. Die Regierungen (aller) Länder überschreiten regelmäßig ihre Kompetenzen - es wird Zeit, daß wir diese Vollpfosten ein für alle mal loswerden. Hüben wie drüben.
Nach diseer Logik dürften Türken in vielen Hamburger und Berliner Stadtteilen entscheiden, ob sie nicht Teil der Türkei werden wollen.

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Valvik 27.05.2016, 19:12
68. Abschrekung ?

Also, kommt bald die Zeit und werden Nazienkeln wieder an die Russische Grenze stehen. Wollen sich deutsche etwa revanchieren ?

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From7000islands 27.05.2016, 19:13
69.

Zitat von krauseberg
Aggresiv war die Eroberung der Krim und der Krieg im Baltikum. Der Kriegstreiber sitzt in Moskau. Niemand hat Putin dazu gezwungen einen Krieg gegen die Ukraine zu starten. Jetzt darf sich der Kriegstreiber im Kreml nicht darüber beschweren, dass sich die Europa verteidigungsbereit machen.
Durch Verschweigen der Verbrechen der Ukraine an Ostukrainern wie zB. der Überfall aufs Gewerkschaftshaus in Odessa, bei dem jubelnd 40 Ostukrainer verbrannt wurden, wird die Ukraine mit ihren Investoren und Privatarmee aus den USA nicht rein gewaschen.

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