Forum: Politik
Steinmeier im Baltikum: Beruhigungspillen gegen die Putin-Phobie
DPA

Die Angst vor Russland sitzt im Baltikum tief - vor allem seit der Annexion der Krim. Nun schickt die Nato symbolisch Truppen. Mehr muss nicht sein, findet Außenminister Steinmeier.

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stonecold 27.05.2016, 19:45
80.

Zitat von From7000islands
Durch Verschweigen der Verbrechen der Ukraine an Ostukrainern wie zB. der Überfall aufs Gewerkschaftshaus in Odessa, bei dem jubelnd 40 Ostukrainer verbrannt wurden, wird die Ukraine mit ihren Investoren und Privatarmee aus den USA nicht rein gewaschen.
Nicht Ostukrainer- alle Opfer waren Odessiten, im Alter von (wenn ich mich richtig erinnere) 17 bis weit über 50 (die Mehrheit). Diese Bürger der Ukraine wurden dann im Nachhinein noch vom eigenen Innenminister als "eingesickerte transnistrische und russische Terroristen" verunglimpft, ihr Tod durch den Mob als "patriotische Tat". Aufgeklärt ist übrigens dieser Massenmord immer noch nicht, nicht einmal ansatzweise.

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simonweber1 27.05.2016, 19:46
81. Es

Zitat von Ishibashi
warum ein so unbedeutendes Land wie Russland so viel Angst verursacht. Die vielen Panzer taugen zwar um interne Aufstände zu unterdrücken, aber für einen Angriffskrieg gegen die Nato ist die veraltete Ausrüstung heutzutage völlig unbrauchbar. Hinzu kommt dass von den 140 Millionen Menschen in Russland maximal 115 Millionen ethnische Russen sind. Der Rest würde im Konfliktfall wohl eher eigene Interessen verfolgen. Klar gibt es die Option eine Nuklearkrieges, aber worin sollte das Interesse einer Partei sein einen solchen vom Zaun zu brechen?
gibt noch einen völlig anderen Grund, warum man keine Angst vor russland haben muss. Russland will keinen Krieg und bedroht auch keinen Staat. Schauen Sie sich die USA mit ihren 60 Kriegen in den letzten 70 Jahren und die daraus resultierenden 15 Millionen Kriegstote an. Glauben Sie im Vergleich dazu, dass Russland eine ernsthafte Bedrohuing für den Weltfrieden ist?

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soxx129 27.05.2016, 19:46
82. NATO vs. Russland

Militäreinheiten hin oder her, Panzereinheiten hin oder her, ist egal-
Nächte Krieg wir das kürzeste in der Geschichte sein

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fortelkas 27.05.2016, 19:47
83. Beruhigungspillen gegen Putin-Phobie

Die Nato schickt symbolisch Truppen, mehr muss nicht sein (Steinmeier). Ich finde, es muss überhaupt nicht sein. Gibt es eine militärische Bedrohung aus Russland? Ich kann keine erkennen. Putin müsste doch politisch verblödet sein, wenn er sich mit der Nato militärisch anlegen würde. Natürlich verlegt Russland nun auch militärische Einheiten an die Grenze. Ist das eine Kriegserklärung oder eine Bedrohung? Nein! Der Forist mit dem Beitrag Nr. 1 (heute 16:37) spricht von einem "Militärschlag" auf der Krim. Das ist doch schlicht nicht wahr, dort hat eine Abstimmung stattgefunden, an der internationale Beobachter nichts zu kritisieren hatten. Die Nato spielt mit dem Feuer, nicht Russland.
Erwin Fortelka

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Lichter 27.05.2016, 19:50
84.

Zitat von krauseberg
Ich halte Steinmaiers Haltung für naiv, da Russland bisher keinen Schrittt gemacht hat die Krim zurückzugeben. Die Sanktionen gegen Russland sollten verschärft werden, damit die Russen die wirklichen Kosten ihres Krieges gegen die Ukrainer zu spüren bekommen.
Das Thema Krim können Sie schon vergessen, es ist schon für immer so, ob wir wollen oder nicht!

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Lichter 27.05.2016, 19:52
85.

Zitat von HeisseLuft
Immer noch keine Einträge? Oder sind die noch nicht durch? Dachte doch hier würde längst der unmittelbar bevorstehende dritte Weltkrieg angekündigt...
Der dritte Weltkrig kann nur von solchen Teilnehmern, wie die HeisseLuft angekündigt werden. Entweder ist mann so naiv, oder will mann selbst in den ersten Reihen stehen

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Yukikaze 27.05.2016, 19:54
86. Dahinter steckt militär. Kalkül

Zitat von Shoxus
ja teils Recht haben. Allerdings bezweifel ich, das Russland Komplexe hat, weil es keine Großmacht mehr ist. Ich denke eher Russland hat Angst das der Westen seine Rohstoffe erbeuten will und dabei vor nichts zurückschreckt. Wir wissen ja alle, wie man Staaten zu Fall bringt und kaputt macht ohne das ein Militärschlag nötig ist. Das sich Russland versucht dagegen zu wehren, kann ich mehr als verstehen. Natürlich ist in Russland nichts alles supi-dupi. Das ist es bei uns auch nicht. Mann muss dem Land aber auch mal etwas mehr als 25 Jahre Zeit geben sich vom Kommunismus zu lösen. Da kann man wohl locker mal noch 25 Jahre draufpacken. Ich sehe die Aggression leider hauptsächlich von uns ausgehen. Also vom Westen, nicht das Sie meinen ich wäre so ein Putintroll ;), Russland reagiert bisher nur. Auch die Krim war eine Reaktion auf den Umsturz der Regierung in Kiew. Denn wir wissen auch hier alle, wie sehr sich die NATO den Flottenstützpunkt auf der Krim gewünscht hätte.
Also sorry aber dieses Gerede vom Umsturz, ist für mich nichts weiter als unbewiesenes Geschwätz von Verschwörungstheoretikern.

In meinen Augen handelt Russland alleine aus geo-strategischen Interessen. Die "rein" russischen Truppen beendeten ihren Vormarsch kaum das Sie den Stützpunkt der Schwarzmeerflotte in Sewastopol gesichert hatten.

Aus den gleiche Gründen hat Russland in Syrien interveniert. Einzig um den Stützpunkt in Tartus und damit den Zugang zum Mittelmeer zu sichern. Alles andere ist für Russland Nebensache.

"[...]Später wurde die Schwarzmeerflotte zwischen der Ukraine und Russland aufgeteilt, wobei Moskau den Löwenanteil erhielt. Russland pachtete den Stützpunkt Sewastopol, der Vertrag galt zunächst bis 2017. Der damalige Präsident Viktor Janukowitsch stimmte einer Verlängerung bis 2043 zu. Dafür handelte er eine jährliche Pacht von rund 100 Millionen Dollar und einen Nachlass beim Gaspreis von 30 Prozent aus.

Mit dem Referendum auf der Krim wollen die Beteiligten und die Strippenzieher in Moskau korrigieren, was ihrer Meinung nach so nicht hätte sein dürfen. Zweifel am für Moskau günstigen Ausgang gibt es nicht. Allein die Anwesenheit der russischen Flotte im Hafen von Sewastopol, mit der die meisten der auf der Krim lebenden Russen ideell, vor allem aber auch wirtschaftlich verbunden sind, ist der Garant dafür.[...]"

http://www.welt.de/politik/ausland/article125583775/Russische-Schwarzmeerflotte-ist-ein-Staat-im-Staate.html

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rus.-ukrain.-deutscher 27.05.2016, 19:54
87.

Zitat von krauseberg
Die Balten erinnern sich noch gut an den Hitler-Stalin-Pakt und die Besetzung ihrer Staaten in den Jahren 1939/1940. Damals fuhren die Deportationszüge mit Lettenund Esten nach Sibirien. Dir scheinen jegliche Geschichtskenntnisse zu fehlen.
Nicht nur lächerlich sondern auch äußerst bedenklich wie Sie hier auftreten!
Nicht nur das Sie sich hier als fast "Alleinunterhalter" hervor tuen. Schlimmer ist mit was für einer Aggressivität Sie hier Tatsachen verdrehen und Bewusst verfälschen (Trollen).
Gott sei Dank sind die meisten Europäischen Politiker nicht von Ihrem Schlag sonst währen wir alle in einer unglaublichen Katastrophe.

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viceman 27.05.2016, 19:54
88. wer glaubt den quatsch

der da geschrieben steht überhaupt? es gibt nicht "die balten" und die mehrheit der menschen dort,, hat auch keine angst vor russland. ich sehe steinmeier hier in schlimmster manier agieren. wenn ich schreibe, mir drängt sich der vergleich mit dem jahr 1940 auf, wird mein beitrag sowieso gelöscht...

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simonweber1 27.05.2016, 19:54
89. Warum

Zitat von taglöhner
Das Narrativ nährt sich aus den ureigensten Erfahrungen der betreffenden Bürger mit dem Stalinismus, der sowjetischen Besatzung und dem Verhalten der roten Armee beispielsweise bei den Volksaufständen. Krim und Donbass ist ein deja vu.
beginnen Sie Ihre Diskussion nicht 2000 vor Christus? Würden Sie es hilfreich finden, wenn bei politischen Diskussion über Deutschland immer von der Nazizeit ausgegangen wird? Stalin gibt es seit rund 60 jahren nicht mehr. Die Sowjetunion seit 25 Jahren nicht mehr. Auf der Krim gab es ein Referendum und im Donbass hat bisher noch niemand russische Soldaten gesehen. Gerade wir Deutschen sollten vorsichtiger sein. Wir waren es doch die Russland bereits zweimal überfallen haben.

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