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Steinmeier-Kür: Ein Zeichen gegen den Trumpismus
DPA

Die Einigung der Großen Koalition auf Frank-Walter Steinmeier als nächsten Bundespräsidenten ist weise - er ist der beste Kandidat in diesen Zeiten.

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selsen 14.11.2016, 12:25
1.

Klar, ist der Mann für das Amt der Richtige. Er könnte wichtigere Ämter übernehmen.Nur ist das, wie wenn man einen Porsche mit
20 km/h über die Landstraße fahren lässt.

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lofeu 14.11.2016, 12:26
2. Ein bisschen mehr Polarisierung

täte Deutschland gut. Ich bin beileibe kein Freund von Rot-Rot-Grün, doch genau das wäre die Rettung vor der AfD. Warum? Weil wir dann wieder politische Lager in Deutschland hätten und nicht den ungeliebten Einheitsbrei, der sich politisch korrekt in der Mitte bewegt. Selbst der Grüne Kretschmann würde in der CDU nicht mehr auffallen und Merkel ist sozialdemokratischer als manches SPD Mitglied.
Das Signal auf ?weiter so? zu stellen halte ich für einen fatalen Fehler, der der Groko spätestens bei der nächsten Bundestagswahl um die Ohren fliegen wird, weil dann die AfD zweistellig über 20% im Bundestag sitzen wird, beflügelt vom Trumpismus. Da hilft der Gegenentwurf nichts, auch wenn er noch so geeignet für das Amt ist.

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unzensierbar 14.11.2016, 12:28
3. Ein Zeichen gegen Trump und Neo-Faschismus?

Wohl eher nicht. Egal ob Steinmeier oder ein CDU Kandidat, gegen den wachsenden Rechtspopulismus wird das nichts tun. Dieser wird weiter anwachsen und gegen Steinmeier oder sonst wen hetzen. Das Problem hier, egal ob SPD oder CDU Kandidat ist, das Volk wird ignoriert und das gibt den Rechten Kraft. Ein Groko Kandidat oder eine solche Regierung steht als Zeichen gegen das Volk. Das sind Zustände fast vergleichbar mit Demokraten und Republikanern in den USA. Es gibt keine freie Entscheidung, man nimmt das eine Übel oder das Andere. Was anders wird nicht zugelassen.

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Msc 14.11.2016, 12:29
4.

Äh, verstehe den Gedankengang hinter dieser Meinung nicht. 1) Was für eine Person hätte man denn aufstellen sollen, die KEIN Gegenentwurf zu Trump ist? Frauke Petry? Diesen ganzen Text hätte man auch mit jedem anderen beliebigen Namen aus SPD und CDU (CSU hier definitiv ausgenommen) bringen können. 2) Das Amt des Bundespräsidenten ist komplett irrelevant für die Bundespolitik. Seine Aussagen sind allerhöchstens mal ein Thema in einer Talkshow, für die sich sowieso immer weniger Leute interessieren. Einfluss 0, Meinungsmacht 0. Und wer nach der Wahl Trumps es immer noch nicht verstanden hat: Menschen, die das Establishment repräsentieren, glaubt man nicht mehr. Schlimmer noch, alles was sie sagen, wird ins Gegenteil verkehrt. Insofern ist dieses Postengeschiebe für die Demokratie mehr als abträglich.

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CSc5911 14.11.2016, 12:34
5. Gute Entscheidung!

Hut ab! Meinen Respekt hat Steinmeier jedenfalls. Und Respekt gebührt auch den Unionsparteien, die trotz Gabriels nicht ganz professionellem Vorpreschen nicht auf trotzig geschaltet haben.

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ixtlan 14.11.2016, 12:35
6. Kindisch

EinPolitiker, der Donald Trump einen Hassprediger nennt, ohne seine Argumente dazu dar zulegen und sich auch noch weigert, diesem zu seiner Wahl zu gratulieren ist kein guter Kandidat.
Selbst die Wahlverlierer Clinton und Obama haben unmittelbar nach der Wahl ihr Wahlkamfgeschirr abgenommen und sich wie Zivilisierte mit der neuen Situation auseinandergesetzt, während unsere Politiker, und da bildet Steinmeier keine Ausnahme, wie kleine Kinder reagierten, denen man die Sandburg zertrampelt hat.
Da schiessen einem die Bilder in den Kopf, wo der gute Steinmeier lächelnd die Hände von Despoten und Mördern schüttelt, ohne mit der Wimper zu zucken. Genau von dieser Heuchelei haben die Menschen genug. Die Wahl wird nur das Ende dieser Elite besiegeln.

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olli0816 14.11.2016, 12:37
7. Diese Entscheidung ist Verschwendung von Ressourcen

Ich teile nie die Meinung von Herrn Nelles und hier ist es nicht anders. Herr Steinmeier ist ein guter Minister (davon gibts wahrlich nicht viele) und gehört in die Realpolitik. Als Präsident kann man keine Entscheidungen treffen und die Stärke Herrn Steinmeiers war es noch nie, irgendwelche wichtigen Reden zu halten. Deshalb ist er bei der Bundeskanzlerwahl gescheitert.

Aber Herr Steinmeier hat ganz andere Stärken. Er kann mit den Regierungschefs anderer Nationen gut in Kontakt treten, gleiches für Mitarbeiter von fremden Regierungen. Wir haben sehr viele außenpolitische Probleme mit den unterschiedlichsten Ländern und genau da benötigt man einen organisierten Netzwerker. Davon haben wir wahrlich nicht viele und genau diese wertvolle Ressource wird für ein Grüßonkelamt in Zukunft verwendet. Diese Wahl ist in meinen Augen äußerst schlecht.

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MKAchter 14.11.2016, 12:37
8. Gut so

Ich neige oft zur Kritik und zum Widerspruch in Richtung unserer Regierungsparteien, muss hier aber sagen: Gut so.

Die Entscheidung für F.W. Steinmeier ist die richtige. Ich denke, er wird ein guter Bundespräsident.

Man hätte sich das lange Herumgeeiere in der Kandidatenfrage auch durchaus sparen können.

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ulrich g 14.11.2016, 12:38
9. Ach Gott Herr Nelles

Lieber Herr Nelles, was glauben Sie eigentlich was das Herrn Trump interessiert wenn Herr Steinmeier Grüssaugust von Deutschland wird. Ein Mann der noch nicht mal die simpelsten Regeln der Etikette beherrscht und einem demokratisch gewählten amerikanischen Präsidenten nach Wahl beschimpft statt ihm zu gratulieren. Insbesondere weil er bei einer 50:50 Entscheidung damit rechnen musste, dass Trump gewinnt. Mal schauen ob er wie Trump wenigstens auf sein Gehalt verzichtet. Das Problem hat nun Steinmeier und nicht Trump, der immerhin das mächtigste Staatsoberhaupt der Erde ist.

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