Forum: Politik
Stellungskrieg in der Ostukraine: Die Eskalation
AFP

Ukrainische Soldaten und prorussische Separatisten liefern sich in der Ostukraine heftige Gefechte. In Awdijiwka harren Menschen bei Kälte ohne Strom und Heizung aus. Lässt der Kreml die Kämpfe bewusst eskalieren?

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felix_tabris 01.02.2017, 20:38
1. Verlierer ist die Ukraine

Bereits 10.000 Tote - und ein Ende ist nicht in Sicht.
Wie immer man den damaligen "Regime Change" bewerten mag - es hatte keine Perspektive.
Der Versuch, die Ukraine in die EU und in die NATO zu gestatten / zu ziehen, war absehbar (außer für die Eurokraten) eine politische - ökonomische Überforderung.
Jetzt - nach zwei Jahren lebhafter Veränderung in Europa (Flüchtlinge und Brexit) sowie Trump in den U-SA -
ist klar, dass in dieser Hinsicht nichts passieren wird.
Am besten für die Menschen in der Ukraine ist ein offizieller Status einer neutralen Nation zwischen die EU und Russland mit anerkannten alten Grenzen (ohne Krim). Dafür wirtschaftliche und finanzielle Solidarität seitens der EU, wie es bereits jetzt schon läuft.
Wenn dieses nicht geschieht, dann wird es ziemlich hart.
Es wird ein sich steigender Stellungskrieg geben, der
einerseits mit "grünen Männchen" aufgestockt wird
andererseits mit NATO-Waffen sowie Militär-und Finanzhilfe unterstützt wird.
Dies geschieht allein schon mal durch Polen und Österreich aus historischen Gründen,
selbst (wie zu erwarten ist) die Sanktionen bei nächsten Treffen aufgehoben werden.

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pdbarrelmaker 01.02.2017, 20:45
2. Die Ukraine muss sofort mit der Kriegstreiberei aufhören

Die Ukraine mit Ihrem Globalistischen Präsidenten Poroschenko, der ja nichts anders ist als ein eingesetzter Vertreter des neo liberalen Finanz Oligarchie will anscheinende einen Krieg mit Russland anzetteln den das Establishment herbeisehnt.Der wird aber nicht kommen Poroschenko ist nichts anderes als ein Kriegsverbrecher und Kriegstreiber. Die Ukraine Verstößt ganz klar gegen das Friedensabkommen.

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midnightswim 01.02.2017, 20:49
3. Es muss aufhören

Putin getreue Kämpfer haben einen souveränen Staat angegriffen. Und was passiert? Alle leider darunter. Die Ukrainer, die russischen Bürger, die Wirtschaft. Und das alles nur für Großmachtsphantasien. Ich möchte gern Russland zum Freund haben. Ist das zu viel verlangt?

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Hermes75 01.02.2017, 20:49
4. Nicht überraschend

Mit Trumps Wahlsieg war klar, dass der Krieg in der Ukraine wieder eskalieren wird. Putin muss nun keinen ernsthaften Widerstand mehr fürchten. Trump wird ihm freie Hand in seiner "Nachbarschaft" zugesichert haben.

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brooklyner 01.02.2017, 20:50
5.

Zitat von pdbarrelmaker
Die Ukraine mit Ihrem Globalistischen Präsidenten Poroschenko, der ja nichts anders ist als ein eingesetzter Vertreter des neo liberalen Finanz Oligarchie will anscheinende einen Krieg mit Russland anzetteln den das Establishment herbeisehnt.Der wird aber nicht kommen Poroschenko ist nichts anderes als ein Kriegsverbrecher und Kriegstreiber. Die Ukraine Verstößt ganz klar gegen das Friedensabkommen.
Na den Krieg hat Russland längst angezettelt, indem sie die Ukraine überfallen und die Krim annektiert hat. Ach, um Ihnen noch ein Bisschen mehr Schaum in die Mundwinkel zu treiben: Die Passagiermaschine haben übrigens russische Separatisten abgeschossen.

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KaroXXL 01.02.2017, 21:00
6. Wie passend

Jetzt wo die vielen Natotruppen in der Nähe bereitstehen eskaliert es plötzlich. Schon auffällig.

Übrigens wer ist für etwa 90% der Verstöße gegen das Minsk-Abkommen verantwortlich? Laut OSZE Poroschenko und Co.!

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schnurre64 01.02.2017, 21:01
7. Blaupausen wären vorhanden.

Sollten alle (!) Beteiligten tatsächlich an einem Friedensschluss interessiert sein, so könnte für die Separatistengebiete eine Autonomievereinbarung ähnlich dem Südtirolstatut als Vorbild dienen.

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Freies Internet 01.02.2017, 21:01
8. Sehr geehrter Herr Putin

so wird das nichts, mit der Aufhebung der Sanktionen.

Trump wird eine zeitlang zusehen. Dann aber auch näher zur NATO und der EU rücken. Durch ihre Aggressivität.

Ich weiß, es ist russische Tradition, gleich wer gerade an der Macht ist - ob Zar, Massenmörder Stalin oder sie - die Bevölkerung nie als so wichtig zu erachten, wie die Ausdehnng des Landes. Das aber hat dem russischen Volk unendlich viel Leid gebracht. Was ihnen, ich weiß, egal ist.

Was sie weniger freuen wird ist, Herr Präsident, dass sie damit die EU und die USA näher zusammen bringen. Und sich selber weiter isolieren. Während gleichzeitig 10 x so viele Chinesen wie Russen, immer besser ausgebildet werden und immer bessere, effektivere Waffen entwickeln. Hoffentlich büßen sie mal nicht, in ein paar Jahrzehnten, ihren Osten ein. So viele Chinesen brauchen mehr Land.

Aber da sie völlig zukunftslos regieren, wird ihnen das egal sein. Denn sie denken nur an heute und nur an die Zeit, an der sie noch an der Macht sind. Hinter ihnen die Sinflut, ich weiß.

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yossariania 01.02.2017, 21:04
9. Was

Zitat von Hermes75
Mit Trumps Wahlsieg war klar, dass der Krieg in der Ukraine wieder eskalieren wird. Putin muss nun keinen ernsthaften Widerstand mehr fürchten. Trump wird ihm freie Hand in seiner "Nachbarschaft" zugesichert haben.
wäre denn das von Putin gewünschte Ergebnis, wenn er freie Hand erhalten würde?
Die Zerschlagung der Ukraine? Und dann? Die Okkupation und Annexion eines korrupten, heruntergewirtschafteten Landes? Zu welchem Zweck eigentlich?

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