Forum: Politik
Steueraffäre in Berlin: Gabriel springt Wowereit zur Seite
REUTERS

Aufgrund der Steueraffäre eines Vertrauten ist Klaus Wowereit schwer angeschlagen, jetzt erhält er Rückendeckung von ganz oben. SPD-Chef Gabriel stützt den Berliner Bürgermeister: "Aus dem Fall Schmitz einen Fall Wowereit zu konstruieren, ist absurd", sagte er SPIEGEL ONLINE.

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katzekaterkarlo 06.02.2014, 22:26
240. in die Seite ...

... wäre angemessen, Herr Volksmusikbeauftragter. So zeigen sich gerade zwei Narren die gegenseitige Verbundenheit.

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gunpot 06.02.2014, 22:28
241. das wird Gabriel noch leid tun

Sind d chenn jetzt alle aus dem Häuschen. Will die SPD wirklich den Steuersündern an den Kragen. Ich würde gern mal sehen, wenn ein CDU Landeschef einen Senator oder Minister so gedeckt hätte, wie das Wowereit jetzt getan hat. SPD und Linke würden ohne weiteres Zögern sofort seinen Rücktritt verlangen. Was Gabriel da veranstaltet, spiegelt nicht nur politische Instinktlosigkeit wider, das setzt die Glaubwürdigkeit der SPD aufs Spiel. Die Fall mit Frau Merkel vergleichen, die zunächst Schavan oder Gutenberg verteidigte, ist total daneben. Das wäre anders, wenn sie von vornherein gewusst hätte, dass da mit Plagiaten gearbeitet wurde und dann die ganze Sache jahrelang vertuscht hat.

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Udo Buschmann 06.02.2014, 22:28
242.

danach scheint herr g. kein ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein zu haben.

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shardan 06.02.2014, 22:33
243. Nun ja.

In Sachen Glaubwürdigkeit haben Gabriel und Wowereit nicht mehr all zu viel zu verlieren, die SPD insgesamt auch nicht. In sofern kann Gabriel dem Wowi gern beispringen..... es glaubt ohnehin niemand mehr.

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Fussel 06.02.2014, 22:35
244. Ohne Moral ...

Dass Wowereit total versagt und nur in der Hartz 4-Hauptstadt am Ruder ist, ist die eine Sache. Das der dicke Gabriel ihm zur Site springt, zeigt wo die SPD steht. Im personalpolitischem Nirgendwo.

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luciusvoldemort 06.02.2014, 22:39
245. was bin froh, diese Partei schon

letztes jahr zum ersten Mal nicht mehr gewählt zu haben. Dieser filz wird immer schlimmer. Sie sehen zwar den Splitter im Auge der anderen, aber nicht den Balken im eigenen.

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economic-fool 07.02.2014, 00:35
246. Wie hätte die SPD 2013 Wahlkampf geführt, wenn Schmitz' Fall bekannt gewesen wäre?

Zitat von sysop
Aufgrund der Steueraffäre eines Vertrauten ist Klaus Wowereit schwer angeschlagen, jetzt erhält er Rückendeckung von ganz oben. SPD-Chef Gabriel stützt den Berliner Bürgermeister: "Aus dem Fall Schmitz einen Fall Wowereit zu konstruieren, ist absurd", sagte er SPIEGEL ONLINE.
Das Wahlkampfthema (Steuer)Gerechtigkeit hätte sich viel schwerer spielen lassen. Und hätte sich die SPD überhaupt über Uli Hoeneß echauffieren können, wenn man ihr im Gegenzug hätte vorhalten können, dass jemand aus ihren Reihen als aus Steuermitteln bezahlter Amtsträger seine Steuern verkürzt hat?

Es widert an, dass - egal welche Seite - mit moralischen Argumenten angreift, aber in der Defensive dann rein juristisch argumentiert. Wer in der Defensive rein juristisch argumentiert, dessen moralgeschwängerte Angriffe sind Versuche reiner Stimmungsmache.

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lofotenmann 07.02.2014, 06:53
247. Sigmars Doppelmoral

Achso, der Sigmar,mit politischer Glaubwürdigkeit und Moral hat er es eben einfach nicht. Was beim politischen Gegner (falls diese Splitterpartei sowas überhaupt noch hat) eben pfui ist, das ist bei den Sozen eben hui und damit basta.

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marianne-ada@gmx.de 07.02.2014, 07:44
248. Noch einmal, damit ich es auch verstehe.

Gabriel will mit seiner SPD dem Steuerbetrug energisch entgegentreten.
Wenn nun ein führender SPD - Politiker Schmitz, immerhin Kultur-Staatsekretär in Berlin, die Solidargemeinschäft der Steuerzahler betrügt, die auch seine Bezüge alimentiert, so ist das seine Sache? Wenn er dann für die letzten 10 Jahre nachgezahlt hat, ist die Sache als erledigt zu betrachten, lt. Gabriel? Wenn auch noch sein oberster Chef ( Wowereit ) davon Kenntnis hatte und diesen Herrn weiter in seinem Amt beließ, dann toleriert er diesen Betrug! Solche Herrschaften, haben als Vorbild in öffentlichen herausragenden Positionen aber auch nicht das geringste zu suchen.Diese widerliche Kumpanei, solche Angelegenheiten auch noch schön zu reden, stinkt gewaltig. Wowereit als Mitwisser vom Steuerbetrug hätte sofort die Reißleine ziehen müssen. Nein, selbst jetzt nicht einmal hält er es für geboten, seinen Urlaub zu unterbrechen und lässt den Landesverband im Regen stehen. Herr Gabriel scheint doch überfordert zu sein um erkennen zu können, dass er mit dieser seiner Haltung die Glaubwürdigkeitskrise der SPD noch weiter verspielt. Polit-Strolche eben.

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Wladimir_Andropowitsch 07.02.2014, 08:45
249. Der Fisch stinkt immer am Kopf zuerst

und mit dem in der S(chröder) P(artei) D(eutschlands) inzwischen offenbar fest verankerten Neo-Bürgerfeudalwahns, der sich ja auch in der Parole: "Wenns Haus brennt, muss der Herr ins Haus" besser kaum belegen lässt, können wir uns also getrost von der Vorstellung der Existenz der SPD verabschieden.

Die SPD ist längst nur noch eine tote Hülle die im gläsernen Sarkophag der Hall of Shame des Willy-Brand-Hauses in Berlin aufgestellt worden ist, um die Nochwähler der Schröderpartei im Glauben zu halten, sie hätten es eben nicht mit einer kannibalkapitalistischen Klientel- und Lobbygruppeninteressenvertretungspartei zu tun, wie es die CDU, CSU, FDP und der Teil der Grünen, der wohl als "Metzgerflügel" präzise zu beschreiben ist.
Diese Affäre ist eine Wowereit-, eine Gabriel-, eine Steinbrück- und eine Schröderparteiaffäre, die wahrscheinlich nur noch der Schlusspunkt der Zerstörung der ehemals demokratischen, zivilgesellschaftlich-emanzipierten SPD darstellen dürfte.
Wer will sich schon mit einer solchen Spezies, wie es von Beust, Wowereit, Linssen, Schmidt und all die sonstigen "Leistungsträger" dieser "Neuen Sozialen Marktwirtschaft" vom Wesen her nun einmal sind, noch gemein machen?

Zitat von sysop
Aufgrund der Steueraffäre eines Vertrauten ist Klaus Wowereit schwer angeschlagen, jetzt erhält er Rückendeckung von ganz oben. SPD-Chef Gabriel stützt den Berliner Bürgermeister: "Aus dem Fall Schmitz einen Fall Wowereit zu konstruieren, ist absurd", sagte er SPIEGEL ONLINE.

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