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Steueraffäre: EU-Dokumente belasten Juncker und Dijsselbloem
AFP

Neue Enthüllungen über Steuervorteile für Großkonzerne erschüttern die Glaubwürdigkeit von EU-Kommissionpräsident Juncker und Eurogruppen-Chef Dijsselbloem. Der Druck auf die beiden wächst.

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rjlegrand 09.11.2015, 17:20
1. Keine Überraschung

Wie schon länger erwartet wieder einmal ein einziger großer Sumpf zulasten der Bürger, denen man dann etwas von den hehren Zielen der EU vorsülzt. Wenn es nicht so traurig, wäre, müsste man darüber lachen. Konsequenzen (wie immer): keine. Weiter so, Europa!

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kha777 09.11.2015, 17:21
2. Nationale Interessen gehen stets vor allen anderen.

Das zeigt sich an Benelux, an Irland, an Italien, an Griechenland, an Frankreich - und allen Mitgliedern und Anwärtern im Osten.

Grad aktuell sieht jeder den wirklichen Grad von EU-Solidarität. Nur ist das nicht neu. Das war von Beginn an so und ließ nie wirklich nach.
Nur die Kunst des Verbergens wahrer Absichten wurde verfeinert.

Auch daher wird es nie etwas mit der EU und dem Euro.

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Heigoto 09.11.2015, 17:22
3. Da hat

man wohl den Bock zum Gärtner gemacht. Korruption, wohin man in der Eu auch nur blickt. Wann wird Deutschland seine Zahlungen an Europa einstellen?

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akosia 09.11.2015, 17:24
4. na endlich wächst der Druck

glaubwürdig waren die beiden noch nie, hatten aber enorme Macht. Fragt sich nur, welche Konsequenzen letzlich gezogen werden.
Bitte Draghi gleich "mitverhaften", dito Winterkorn, gegen den noch nicht einmal ein Ermittlungsverfahren läuft.

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sverris 09.11.2015, 17:24
5. Dijsselbloem

Es wurde gerade dieser Tage bekannt, dass D. den niederländischen Banken ING, Rabo und ABN Amro in 2014 Einfluss auf die niederländischen Steuergesetze eingeräumt hat, mit dem Ergebnis, dass diese Banken etwa 350 Mio Euro weniger Steuern zahlen müssen.

Quelle (in Niederländisch): http://www.volkskrant.nl/dag-in-dag-uit/mogelijk-verbod-op-meeschrijven-wet-door-private-partij~a4179127/

Warum lassen die Bürger sich das immer noch bieten? Wann rücken endlich die Korruptionsbekämpfer aus?

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THINK 09.11.2015, 17:29
6. One Man - One Vote

Es ist ein undemokratischer Witz, dass ein Vertreter eines undemokratischen, kriminellen Mini-Landes wie Luxemburg EU-Kommissionspräsident werden konnte.

Luxemburg hat vergleichbar viele Einwohner wie
Toulon, Bologna oder Essen und sollte in einer demokratischen Organisation auch nur deren Rechte haben.

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joG 09.11.2015, 17:30
7. Was ist denn gemeint mit....

....einem "schädlichen Steuerwettbewerb"? Wettbewerb ist gut, auch auf der Ebene der Staaten. Soll jedes Land doch seine Vorteile nutzen und darauf seine Steuersystematik optimieren. Natürlich sind die Steuern und Staatsausgaben jetzt zu hoch und natürlich will jeder Politiker mehr Geld um Stimmen zu kaufen und natürlich will jeder Staatsangestellte oder Beamte mehr Geld im Staatssäckel. Das ist schon alles klar. Aber in der Summe schadet es den Bürgern Deutschlands und der gesamten EU, wenn dieser Steuerwettbewerb zu Gunsten der politischen Elite ausgeht. Da muss sich der Bürger wehren.

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hubie 09.11.2015, 17:30
8. Zum dritten mal

... dafür kann ja SPON nix, aber die Vorwürfe standen doch schon von Anfang an im Raum. Wie kann so einer wie Juncker denn Präsident der europäischen Kommission werden, bei dem es so klar wie Kloßbrühe ist, dass er so massiv gegen das Interesse anderer EU-Bürger gehandelt hat bzw. sogar zu deren Schaden (als Regierungschef handelt man immer im Interesse des eigenen Staates, aber nichtmal das hat er zu 100% getan bei der Vergabe von so krassen Steuererleichterungen).

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abraham lincoln 09.11.2015, 17:31
9. Einer Klapperschlange unterstelle ich mehr Glaubwürdigkeit

als Juncker.

Vor seiner Abwahl 2013 erzählte Juncker den Wählern und Wählerinnen in seinem Heimatland Luxemburg, auch nach den Wahlen in Luxemburg zu bleiben.

Nach seiner ABwahl wollte Juncker von diesem Geschwätz aber nichts mehr wissen, denn die Oppositionsbänke in Luxemburg waren Juncker dann nicht mehr gut genug.

Leute wie Juncker lümmeln in den EU-Institutionen, sie preisen die Errungenschaften der EU und übersehen dabei, dass Europa weder die EU noch Gewächse wie sie braucht.

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