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Steuerhinterziehung: Finanzministerium plant schärfere Regeln für Selbstanzeigen
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Die SPD drängt auf ein schärferes Vorgehen gegen Steuerbetrüger - und die Union lenkt ein. Das CDU-geführte Finanzministerium bereitet strengere Regeln für strafbefreiende Selbstanzeigen vor.

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friedensengel 05.02.2014, 10:03
1. Straftat....

Wer beispielsweise mit dem PKW eine Straftat begeht z.B als Drogenkurier unterwegs ist, von dem wird das Auto eingezogen.
Am besten, diese Procedere auf die Steuerhinterziehung anwenden. Es würde bedeuten, das derjenige, der Steuern hinterzogen hat, dessen Kapital, welches diese nichtdeklarierten Zinzerträge generiert hat, eingezogen wird.
Statt Nachzahlung dann 100 % Verlust! ...natürlich ohne die Möglichkeit, diese mit anderen Erträgen, Einkommen steuerlich zu verrechnen.
...aber wenn man sieht, wer betroffen ist und betroffen sein kann, dann ist dies natürlich Utopie.

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taggert 05.02.2014, 10:04
2. Steuerhinterziehung

Zitat von
SPD-Vize Ralf Stegner nannte die übliche Strafbefreiung bei Selbstanzeige "ein Relikt feudaler Gesinnung". "Das schützt in der Tendenz die Reichenkriminalität", sagte er der "Frankfurter Rundschau". Stegners Parteikollege Thorsten Schäfer-Gümbel forderte die Abschaffung der Verjährungsfrist für im Ausland angelegtes Kapital.
Dem möchte ich mich gerne Anschließen... aber wollen wir mal nicht träumen, das Menschen mit großem Kapital in diesem Lande hinter Gittern landen, werden wir niemals erleben...

Dabei sollten doch gerade bei Prominenten und Wohlhabenden mit "Vorbildfunktion" die Strafen knallhart durchgesetzt werden...

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jorgosdergrieche 05.02.2014, 10:05
3. optional

Was bilden sich eigentlich diese SPD-Bonzen Oppermann und Stegner ein. Sie dürfen erst dann zu diesem Thema den Mund so voll nehmen, nachdem sie den Mitwisser Wowereit aus dem Amt gejagt haben. Punkt.

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friedensengel 05.02.2014, 10:08
4. Straftat....

Wer beispielsweise mit dem PKW eine Straftat begeht z.B als Drogenkurier unterwegs ist, von dem wird das Auto eingezogen.
Am besten, diese Procedere auf die Steuerhinterziehung anwenden. Es würde bedeuten, das derjenige, der Steuern hinterzogen hat, dessen Kapital, welches diese nichtdeklarierten Zinzerträge generiert hat, eingezogen wird.
Statt Nachzahlung dann 100 % Verlust! ...natürlich ohne die Möglichkeit, diese mit anderen Erträgen, Einkommen steuerlich zu verrechnen.
...aber wenn man sieht, wer betroffen ist und betroffen sein kann, dann ist dies natürlich Utopie.

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schroettel 05.02.2014, 10:12
5. Instrument der Selbstanzeige muss verschwinden

Die Selbstanzeige muss nicht reformiert werden, sondern ersatzlos entfallen.
Wer argumentiert, dass dem Staat dadurch Einnahmen flöten gehen, vergisst, dass viele sich deshalb trauen, Steuern zu hinterziehen, weil es das Hintertürchen gibt, wenn es brenzlig wird.
Die Selbstanzeige muss weg und ab 100.000 € gibt es Knast und zwar 4 Wochen ohne Bewährung. Das ist viel abschreckender, als Geldstrafen oder der Gesichtsverlust.

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pepe_sargnagel 05.02.2014, 10:13
6.

Zitat von sysop
Die SPD drängt auf ein schärferes Vorgehen gegen Steuerbetrüger - und die Union lenkt ein. Das CDU-geführte Finanzministerium bereitet strengere Regeln für strafbefreiende Selbstanzeigen vor.
"Blöd", dass genau dieses Thema in Zeiten einer großen Koalition mit so viel Macht hochgekocht wird. Sie muss ja schon fast was tun - echt bemitleidenswert. Aber sie werden sich schon auf nicht "annehmbare Kompromisse" für einen der beiden Koalitionäre einigen, so dass sich nichts bis eher eine Erleichterung der Steuerhinterziehung ergeben wird.

Das hat bislang auch immer geklappt - und die breite Masse hat geglaubt, dass sie wenigstens etwas tun. Eigentlich ist genau das das tägliche Polit-Geschäft. Handeln vortäuschen und doch nur das tun, was den eigenen Interessen nicht schadet und den Interessen der "Gastgeber von Parties" hilft.

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kabian 05.02.2014, 10:14
7. Das ist eine interessante Variante :-)

Zitat von jorgosdergrieche
Was bilden sich eigentlich diese SPD-Bonzen Oppermann und Stegner ein. Sie dürfen erst dann zu diesem Thema den Mund so voll nehmen, nachdem sie den Mitwisser Wowereit aus dem Amt gejagt haben. Punkt.
Ach, interessant. Sie beantragen also eine art "Sippenhaft". Wie soll ich mir ihren Vorschlag im Falle der Steuerstraftäter den vorstellen. :-)

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duk2500 05.02.2014, 10:16
8.

Kaum bekommt die SPD schlechte Presse wegen Steuerhinterziehung und Vertuschung in den eigenen Reihen, spielt sie wieder den Saubermann und versucht den Schwarzen Peter über den Zaun ins Unionslager zu werfen.

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fuenfringe 05.02.2014, 10:16
9. Lol

Zitat von jorgosdergrieche
Was bilden sich eigentlich diese SPD-Bonzen Oppermann und Stegner ein. Sie dürfen erst dann zu diesem Thema den Mund so voll nehmen, nachdem sie den Mitwisser Wowereit aus dem Amt gejagt haben. Punkt.
Alles klar jorgosdergrieche: man darf also erst darüber nachdenken, Strafen für Verbrechen zu verschärfen, wenn der Nachbar bereits bestraft ist?
"SPD-Bonzen" ist ja niedlich... ist der Blutdruck etwas in die Höhe geschnellt?

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