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Steuerhinterziehung: Finanzministerium plant schärfere Regeln für Selbstanzeigen
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Die SPD drängt auf ein schärferes Vorgehen gegen Steuerbetrüger - und die Union lenkt ein. Das CDU-geführte Finanzministerium bereitet strengere Regeln für strafbefreiende Selbstanzeigen vor.

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Blackzxr 05.02.2014, 10:16
10. ist ja

irgendwie wie auf det Börse..mal schaun wie lange es gut geht..wenns über 10 -20 jahre gut geht macht man wenn man aussteigt noch gewinn..und das sollte nicht sein nur weils verjährt ist...schwarzer und co sollen zahlen und das nicht zu wenig , die scheinheilige Brüdet und Schwestern...

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marcnu, 05.02.2014, 10:16
11. Steuerhinterziehung ist attraktiv!

Zur Not zeigt man sich einfach selbst an und zahlt halt die Steuern nach. Die dann noch zu zahlende geringe Strafe kann man von dem durch die Hinterziehung in der Zwischenzeit erzielten Gewinn locker bezahlen.

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allesleser1 05.02.2014, 10:17
12. optional

Alles nur Schattenboxen bzw. Scheinheiligkeit.
Es wird sich nichts ändern. Die Personen, die es ändern könnten sitzen im selben Boot.

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ferdi111 05.02.2014, 10:18
13. typisch...

Wieder so ne Nullnummer mit Hintertürchen! Lasst es einfach bleiben und lasst die Reichen ihr Geld. Es sind ja nicht nur Steuerhinterzieher, sondern auch Konzerne, die NULL Steuern zahlen! Es geht, logischerweise, so wieso den Bach runter! Die schwäbische Hausfrau weiß nämlich, wenn ständig bei eine Einkommen von 1000 Euro 2000 Euro zum Fenster rausgeschmissen werden, dann gibts irgendwann Probleme! Aber das ist unseren geldgierigen Politikern vollkommen egal und die Mehrzahl unterstützt das auch noch - machen wir uns nichts vor!

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fuenfringe 05.02.2014, 10:18
14. Experten...

Zitat von sysop
Nun will das Finanzministerium die Regeln für eine strafbefreiende Selbstanzeige verschärfen. Vorschläge dazu von Experten aus Bund und Ländern lägen bereits auf dem Tisch, sagte Finanzstaatssekretär Michael Meister (CDU) im Deutschlandfunk.
Experten aus Bund und Ländern wie Helmut Linssen z.B.? Na, dann kann das ja nur gut werden. Jedenfalls für die Satiriker...

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+.+ 05.02.2014, 10:21
15.

Ich verstehe nicht wieso man Steuersünder unbedingt hinter Gitter bringen will, das ist eigentlich kontraproduktiv.

Der Schaden der bei Steuerbetrug entsteht ist, dass dem Staat Geld vorhenthalten wird.

Steckt der Staat Steuersünder ins Gefängnis kostet dass ja noch mehr Geld und es wird ein (nach Selbstanzeige höchstwahrscheinlich ehrlicher) Steuerzahler aus dem Wirtschaftskreislauf entfernt was ja auch wieder Geld kostet.

Ein Verschärfung sollte also darin bestehen, dass der entstandene Schaden besser "repariert" wird. Etwa durch Ausdehnung der Verjährungsgrenze auf 30 Jahre und nicht doppelte sondern dreifache Abgeltung des Zinsgewinns.

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DrGrey 05.02.2014, 10:22
16.

Zitat von sysop
Die SPD drängt auf ein schärferes Vorgehen gegen Steuerbetrüger - und die Union lenkt ein. Das CDU-geführte Finanzministerium bereitet strengere Regeln für strafbefreiende Selbstanzeigen vor.
Schön, dass es wieder ein Thema gibt, das von anderen Problemen ablenkt. Dann brauch man dem Bürger auch nicht zu erklären
warum Griechenland schon wieder ein neues Milliradenpaket
aus Steuergeldern in zweistelliger Höhe erhält.
Geld das auf nimmerwiedersehen im Orkus verschwindet.

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DrGrey 05.02.2014, 10:23
17.

Zitat von taggert
Dem möchte ich mich gerne Anschließen... aber wollen wir mal nicht träumen, das Menschen mit großem Kapital in diesem Lande hinter Gittern landen, werden wir niemals erleben... Dabei sollten doch gerade bei Prominenten und Wohlhabenden mit "Vorbildfunktion" die Strafen knallhart durchgesetzt werden...
hehe, dann müssten wir auch in der Politik anfangen gross
Reine zu machen.Vergessen sie's.

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jorgosdergrieche 05.02.2014, 10:25
18.

Zitat von kabian
Ach, interessant. Sie beantragen also eine art "Sippenhaft". Wie soll ich mir ihren Vorschlag im Falle der Steuerstraftäter den vorstellen. :-)
Es geht hier nicht um Sippenhaft, sondern darum, dass man den eigenen Laden erst einmal auf Vordermann bringt, bevor man Ansprüche an andere stellt. Und das Herr Wowereit als Regierender Bürgermeister in seinem Amt nicht mehr zu halten ist, nachdem er einen Steuerbetrüger in einer für ihn typischen Art und Weise geschont und somit gedeckt hat, müsste doch auch dem letzten ...... klar sein.

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regensommer 05.02.2014, 10:25
19.

Ich bin mir über "Steuerflüchtlinge" immer noch nicht einig.
Ist wie mit Mord, mancher Mord ist Notwehr.

Hätte ich viel Geld zu versteuern würde ich sicherlich auch mit dem Gedanken spielen es nicht dem deutschen Finanzverschwendertum in den Rachen zu werfen.

Auf der anderen Seite, man zahlt in Deutschland, vor allem die großen, sowieso wenig Steuern.
Daher ist es im Grunde nicht nachzuvollziehen die paar Prozente zu bezahlen.

Eigentlich bleibt nur eines, Steuern rauf, dann bleibt weniger fürs Schwarzgeldkonto.

Und es sind ja nicht nur die Schwarzgeldkonten in der Schweiz.
Denkt man an VW, dann wird einem übel was die nicht an Steuern entrichten und in Steueroasen parken. Wer einen VW kauft sorgt dafür dass es irgendeiner Insel gut geht. Das sind zwar keine "Schwarzgelder" im klassischen Sinne, aber es läuft auf das gleiche hinaus.

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