Forum: Politik
Steve Bannons Absturz: Trumps nächstes Opfer
AFP

Es geht um nicht weniger als die Macht in Washington: Der US-Präsident und seine Verbündeten verbannen Steve Bannon, um ihr eigenes politisches Überleben zu sichern.

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syracusa 10.01.2018, 10:51
30.

Zitat von tschoemitoe
eben nicht. der Autor schreibt doch, dass das Buch auch für die Trumpgegner ein Problem ist. Gefeiert wird Bannon von niemandem hier. Wobei mir die Motivation von Bannon ein Rätsel bleibt.
Bannon ist radikaler rechtsextremistischer Ideologe. Trump ist einer, der Ideologie genau so wie alles anderes nutzt, wenn es ihm für seine Ziele nützlich erscheint. Bannon ist das Äquivalent zu Röhm.

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hbblum 10.01.2018, 10:59
31. Im Grunde....

...geht es hier um eine unterhaltsame Politsatire, mehr nicht. Wenn die Demokraten aber wirklich den nächsten Präsidenten stellen wollen, dann müssen Sie Alternativen aufzeigen und sich Gedanken machen wie Sie die "klassischen" Trump Wähler erreichen. Denn klar ist, wer sich über Trump auf allzu plumpe weise lustig macht, macht sich auch über viele seiner Wähler lustig.

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carlitom 10.01.2018, 11:01
32.

Zitat von M. Michaelis
Kaum wandelt sich Bannon zum Trumpkritiker wird er vom Saulus zum Paulus stilisiert. Bannon hat ebenso wie Trump ein schwer gestörtes Verhältnis zu Wahrheit, das hat sich nicht geändert. Der Unterschied ist das was er jetzt sagt den Trumpgegnern eher in den Kram passt. Das ist doch sehr billig.
Das stimmt natürlich. Aber zum Einen hat Bannon unvergleichliche Einblicke in die Trumpsche Welt, die kaum jemand sonst bieten kann. Zum Anderen kann nicht ausgeschlossen werden, dass er, wenn es ihm nützlich oder sonstwie toll erscheint, auch mal die Wahrheit sagt. Zum Dritten wurden ihm bisher alle Lügen immer sofort entlarvt. Hier findet sich allerdings außer Trump selbst kaum jemand, der die Darstellungen Bannons bestreitet. Maximal in Details. Die großen Thesen - wie Demenz, Chaos, Lächerlichkeit, Umgang mit Trump - hat bisher niemand widerlegt. Bannons ganze andere Lügen waren da leichter zu erkennen.

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carlitom 10.01.2018, 11:05
33.

Zitat von dill
...wenn der Spiegel auch nur einen Bruchteil seiner Aufmerksamkeit den Projekten der Vereinten Nationen und anderer Gruppen widmen würde, die sich um positive Lösungen bemühen. So ist der Spiegel letztlich eine Gratis-Fortsetzung von Trumps Twitter-Account bzw. eine Werbeaktion für das Trump-Regime.
Trump überlagert nun mal alles. Er ist das wichtigste Thema, aufgrund seiner Macht und seiner Gefährlichkeit. Deshalb steht er zurecht auf der Liste der Nachrichten ganz oben.

Wie irgendwas, was Trump tut oder nicht tut, Werbung für ihn sein könnte, erschließt sich nur sehr ungewöhnlichen Hirnen.

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carlitom 10.01.2018, 11:07
34.

Zitat von go2dive
Die Themen der ersten drei Artikel auf SPON: Trump, Trump und Trump. Liebe Redaktion, es ist ja nicht ganz unwichtig was in den USA geschieht, aber wir leben hier in Deutschland, Europa.
Wieso interessiert Sie, was in Deutschland oder gar Europa interessiert? Wenn Sie so gerne im Klein-Klein denken und die Dimension nicht erfassen, die Trump oder die Weltpolitik für Ihr Leben hat, warum verlangen Sie dann nicht, dass einzig und allein über Kleinpoppelsdorf, Ihren Heimatort, berichtet wird?

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C. V. Neuves 10.01.2018, 11:09
35.

Bis vor Kurzem wurde mir von den Massenmedien verklärt, dass die Angelegenheit Bannon ein Zeichen für Trumps zunehmende Ohnmacht ist. Gerne lerne ich aber immer wieder dazu.

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lambda1 10.01.2018, 11:18
36. Wie in den US-Medien nachzulesen..

... feuerte Breitbart den Banon, weil die Milliadärsfamilie, die Breitbart finanziert sonst den Geldhahn zugedreht hätte. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!

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carlitom 10.01.2018, 11:23
37.

Zitat von saiber
Selbst im eigenen rechten Lager hat Trump und seine Administration selber sehr viele Feinde. Feinde die wie die Milliardärs Familie Mercer, sehr wohlhabend sind.
Das ist doch Unsinn. Genau die Familie Mercer ist es doch, die Trump unterstützt und Bannon jetzt abgeschossen hat.

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Bernd.Brincken 10.01.2018, 11:24
38. Populismus

Zitat von omanolika
Ist der Populismus zu radikal endet der Spaß
Bannon war doch nicht wirklich Populist, sondern eher Sprachrohr einer Subkultur, die im Falle Breitbart-news u.a. verschiedene Verschwörungstheorien und fake-News verbreitet. Es gibt da naturgemäß keine zusammenhängende inhaltliche Strategie, sondern im Kern nur ein Protest gegen die (Medien-) Elite.
Der Kampf um Aufmerksamkeit ist offenbar auch das Kernmotiv von Bannon, er wollte mit dem "unpatriotisch" nochmal eine Schlagzeile bekommen, mit Erfolg. Aber eher weil es im Widerspruch zu seiner Präsidenten-Beraterrolle steht, als wegen des Vorgangs selbst.

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cup01 10.01.2018, 11:29
39. Bannon bei Müller !

Das wäre doch eine interessante Art für Bannon sich zu rächen, wenn er nun als Zeuge beim Sonderermittler Müller auftaucht. Er wird noch weitaus mehr über die Russlandaffäre, den Trumpclan und Geldwäsche wissen, als in dem Buch steht. Ob es dann noch bauernschlau war Bannon ins politische aus zu schicken?

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