Forum: Politik
Steve Bannons Absturz: Trumps nächstes Opfer
AFP

Es geht um nicht weniger als die Macht in Washington: Der US-Präsident und seine Verbündeten verbannen Steve Bannon, um ihr eigenes politisches Überleben zu sichern.

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Liberalitärer 10.01.2018, 11:36
40. Politikwechsel

Zitat von sparrenburger
Keineswegs versucht er Abstand zur exteemen Rechten zu vermitteln. Er hat Bannon dchlicht für den Verrat entlassen. Würde er Abstand zur Rechten dymbolisieren wollen, müßte er sich von der Mercer-Family, die Breitbart ja mit zu verantworten haben,trennen.
Ja, Mercer gehört Breitbart und er war auch der Haupsponsor von Herrn Trumps Wahlkampf. Seine politischen Ansichten sind bekannt und die seiner Tochter sind wohl ähnlich und die Ansiichten von Herrn Trump sind (merkmürdigerweise oder auch nicht) so ähnlich .

Selbstverständlich spielt Geld eine Rolle, so ein Wahlkampf bezahlt sich nicht von selbst. Fairerweise muss man sagen, Herr Mercer ist auch nicht der einzige Sponsor der GOP, die Finanzierung des US Wahlkampfes ist kein Geheimnis, auch Herr Soros ist ein Spender (für die Deomkraten). Ändert Robert Mercer seine politischen Positionen nicht, dann wird sich wohl nicht viel ändern in der Trump Politik.
Was Herr Bannon nun so machen wird, das wird man sehen. Auch er würde Spnsoren brauchen.

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zwischendurch27 10.01.2018, 11:44
41. Bauernschläue hin oder her

Wer so kontinuierlich und ohne jede Loyalität ständig Mitarbeiter fallen lässt und sich bei geringsten Problemen von ihnen distanziert, der geht ein extrem hohes Risiko ein, dass ein Enttäuschter ihn irgendwann ans Messer liefert. Dass Banon jetzt ganz raus ist und gar nichts mehr zu verlieren hat, macht ihn eigentlich noch gefährlicher für Trump, sollte er etwas Substanzielles gegen ihn in der Hand haben. Also Schläue ist relativ.

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chk23 10.01.2018, 11:48
42.

Zitat von M. Michaelis
Kaum wandelt sich Bannon zum Trumpkritiker wird er vom Saulus zum Paulus stilisiert. Bannon hat ebenso wie Trump ein schwer gestörtes Verhältnis zu Wahrheit, das hat sich nicht geändert. Der Unterschied ist das was er jetzt sagt den Trumpgegnern eher in den Kram passt. Das ist doch sehr billig.
Wo wird er denn bitte "vom Saulus zum Paulus" stilisiert? In diesem Artikel ganz sicher nicht, und auch in der restlichen Berichterstattung ist mir das nicht aufgefallen. Wie kommen Sie also darauf?

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ruhepuls 10.01.2018, 12:00
43. Trump ist clever...

Der Begriff Bauernschläue trifft es schon. "Clever" bedeutet ja nicht "intelligent" in unserem Sinne, sondern "schlau". Trump ist schlau, sonst wäre er nicht da, wo er ist. Ein Dummkopf kommt nicht so weit, weder geschäftlich, noch politisch. Es mag vielen gefallen, Trump als Trottel zu sehen, aber das ist er nicht. Was Trump fehlt - weil ihn nur Trump interessiert - ist Weitblick, ist eine Vision, die über die tägliche Wirkung hinaus geht. Er ist nicht intelligent, im Sinne von weise, vorausschauend. Er ist eben eher der schlaue Bauer, der clevere Geschäftemacher, als der intelligente Führer einer Nation.

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ruhepuls 10.01.2018, 12:03
44. Bauernopfer Bannon?

Zitat von tschoemitoe
eben nicht. der Autor schreibt doch, dass das Buch auch für die Trumpgegner ein Problem ist. Gefeiert wird Bannon von niemandem hier. Wobei mir die Motivation von Bannon ein Rätsel bleibt. Erst nur er den Clown mühsam auf, dann unterstützt er einen zwielichtigen 'Journalisten' bei dessen persönlichem Rachefeldzug gegen Trump...
Vielleicht war Bannon auch ein "Bauernopfer" des Autors Wolf. Offensichtlich hat der es mit seinen Quellen auch nicht so ganz genau genommen - und Bannon einfach verheizt. Vielleicht hat Bannon nach seinem Rauswurf aus dem weißen Haus aus Wut Dinge erzählt, die er lieber für sich hätte behalten sollen. Wer weiß?

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wauz 10.01.2018, 12:07
45. Die Macht

geht vom System aus. In keinem Land ist das so deutlich zu sehen, dass es das Wirtschaftssystem ist, das die Macht hat. Der Staatsapparat übt diese Macht nur aus, verwaltet sie. Donald Trump ist zwar selbst ein Wirtschaftsmacht-Inhaber, aber eben nur einer von vielen. Es sind einige geldige Familien, die in ihren Rangeleien untereinander jedoch auch immer gemeinsame Ziele verfolgen. Trump ist für sie ideal: er zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Der Clown im Amt drückt eben die erwünschten Knöpfe.

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mostly_harmless 10.01.2018, 12:16
46.

Zitat von M. Michaelis
Kaum wandelt sich Bannon zum Trumpkritiker wird er vom Saulus zum Paulus stilisiert. [...]
Real ist exakt das Gegenteil der Fall. Bannon war bei den Rechten diesseits und jenseits des Antantiks bis vor ein paar Tagen auf der Heilsbringer-Liste direkt hinter Trump auf Platz 2. Und nun wird er von Paulus zum Saulus bei diesen Leuten..

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Hermes75 10.01.2018, 12:27
47.

Zitat von M. Michaelis
Kaum wandelt sich Bannon zum Trumpkritiker wird er vom Saulus zum Paulus stilisiert. Bannon hat ebenso wie Trump ein schwer gestörtes Verhältnis zu Wahrheit, das hat sich nicht geändert. Der Unterschied ist das was er jetzt sagt den Trumpgegnern eher in den Kram passt. Das ist doch sehr billig.
Bannon war vorher eine verachtenswerte Person und er ist es jetzt immer noch. Bemerkenswert ist nur die Tatsache, dass Trump einmal mehr beweist, dass Loyalität für ihn eine Einbahnstraße ist.
Es war Bannon der ihn mit seinen minderbemittelten Breitbart-Lesern über die Ziellinie getragen hat und nun hat Trump kein Problem seinen Königsmacher über die Klinge springen zu lassen.
Das macht Bannon trotzdem nicht sympathischer.

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mwroer 10.01.2018, 12:36
48.

Zitat von carlitom
Wieso interessiert Sie, was in Deutschland oder gar Europa interessiert? Wenn Sie so gerne im Klein-Klein denken und die Dimension nicht erfassen, die Trump oder die Weltpolitik für Ihr Leben hat, warum verlangen Sie dann nicht, dass einzig und allein über Kleinpoppelsdorf, Ihren Heimatort, berichtet wird?
Genau, Deutschland und Europa oder gar die Nachbarschaft sind total unwichtig. Was die USA tun ist der Maßstab aller Dinge. Vor allem die internen Machtkämpfe sind ungeheuer wichtig und müssen kommentiert werden. Natürlich auch der Weihnachtsbaumschmuck im weißen Haus und jeder Tweet von Donald Trump - in epischer Breite.

Wenn Sie so gerne groß denken, warum ignorieren Sie dann nicht solch Kleingeister wie den Foristen oder mich die einfach der Meinung sind dass Europa sich emanzipieren muss? Wir sind klein und Ihrer Aufmerksamkeit ganz sicher nicht wert.
Übrigens ... wenn in Ihrem Getriebe ein winziges Zahnrad knirscht ... behalten Sie einfach nur das Auto als ganzes im Blick. Diese kleinen Unterteile sind Ihrer Aufmerksamkeit nicht würdig, Hauptsache die Karosse glitzert und die LED Lämpchen funkeln.

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karlm99 10.01.2018, 12:51
49. Bannon

ist kein Opportunist. Wie es mit ihm weitergeht wird man sehen. Das ist ein Mann mit Überzeugungen. Einer der wirklich an seine Sache glaubt.Trumps Erfolg beruht auf seinem Kampf gegen das Establishment. Die republikanische Parteielite steht tatsächlich nicht hinter ihm. Er ist in diesem Sinne isoliert. Seine Wählerschaft erwartet außerdem einen neuen Weg. Dazu bedarf es der alten Kräfte nicht. Ob Trump letztlich radikal genug ist diesen brutalen und revolutionären Weg zu gehen, wird die Zeit zeigen.

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